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Bioorganisationen nehmen Stellung zu "Bio-Bschiss"

Kind beisst in Bioapfel

(31.08.09) 

Vergangene Woche haben mehrere Medien die Ergebnisse einer Untersuchung des Aargauer Kantonschemikers als "Bio-Bschiss" betitelt. In der Kritik stehen vor allem Verarbeitungs-, Handels- und Gastrobetriebe. Bioorganisationen nehmen nun zu den Darstellungen Stellung.

Bei den Beanstandungen im Kanton Aargau handle es sich mehrheitlich um Kennzeichnungsfehler auf Verpackungen oder unerlaubte Anpreisungen im Zusammenhang mit Bio, heben die Bioorganisationen hervor. Wenn bei einem Bio-Produkt eine Etikette Kennzeichnungsfehler aufweise, hält bio.inspecta fest, sei dies auf der Kontrolle zwar ein zu korrigierender Mangel. Wenn sich in der Verpackung aber trotzdem ein Bio-Produkt befinde, könne nicht von einem „Bio-Bschiss“ gesprochen werden. Von den rund 1600 von bio.inspecta im Jahr 2008 kontrollierten Verarbeitungs-, Handels- und Gastrobetrieben resultierten insgesamt 61 Sanktionsschreiben und Meldungen an die Kantonalen Behörden und Labelorganisationen.

Bio Suisse ist nicht erstaunt, dass es bei Kontrollen immer wieder mal zu Beanstandungen kommt. Aufgrund der sehr strengen und laufend sich ändernden Anforderungen der Gesetzgeber könnten auch in vorbildlich arbeitenden Betrieben Fehler passieren. Umso wichtiger sei dehalb eine gute Information der Landwirte, Verarbeiter und Händler. Bio Suisse investiert dafür jährlich eine halbe Million Franken.

Stellungnahme Bio Suisse (Website Bio Suisse)

Stellungnahme bio.inspecta (Website bio.inspecta)

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