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Bioweizenqualität mit neuem Instrument messen
(18.01.10)
Bioprodukte aus dem inländischen Ackerbau sind gefragt. Die Nachfrage übersteigt das Angebot bei Getreide, Oelfrüchten und Körnerleguminosen bei weitem. Die Preise sind entsprechend hoch. Damit wir das Niveau halten können, fordern die Abnehmer eine gute Qualität, insbesondere beim Weizen. Doch wie gut ist die Qualität des Bioweizens in der Schweiz? Welche Anreize können geschaffen werden, um die Qualität zu verbessern?
Die Preisbildung erfolgt entsprechend Klassierung der Sorte gemäss Swiss Granum und einem Zuschlag oder Abzug beim Hektolitergewicht. Schlechte Ware wird in die qualitativ guten Posten eingemischt.
Hektolitergewicht als Qualitätsmass ungeeignet
Das Hektolitergewicht ist interessant für den Müller, da er bei hohem Hektolitergewicht aus einem Sack Weizen mehr Mehl herausholen kann. Als Qualitätsmass taugt das Hektolitergewicht es aber nicht. Deshalb muss ein neues Instrument zur Belohnung der Qualität geschaffen werden. Dieses muss schnell, einfach und günstig sein. Der Produzent soll für jeden Posten eine Rückmeldung über dessen Qualität erhalten.
Ein Projekt zur Verbesserung der Qualität und ein mögliches neues Bezahlungssystem werden an der diesjährigen Ackerbautagung vorgestellt. Weitere spannende Themen sind die minimale Bodenbearbeitung, die Unkrautregulierung durch die gute Wahl der Gründünger sowie erste Versuchsergebnisse aus Mischkulturen mit Proteinerbsen und Gerste.
Die Ackerbautagung vom 27. Januar 2010 am FiBL in Frick (Agenda auf dieser Webseite)
Autor: Hansueli Dierauer






