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Ansprechpartner

Martin Roth
Produktmanager Ackerkulturen und Wein
Margarethenstrasse 87
4053 Basel

Tel.: 061 385 96 48
Fax: 061 385 96 11
E-Mail
www.bio-suisse.ch

Vermarktung in der Umstellungszeit

Alle Informationen für Umstellungsbetriebe sind auf der Seite "Umstellung" gebündelt.

Umstellung

Bioackerkulturen

Übersicht Märkte

(In der Regel Durchschnittswerte de letzten 5 Jahre und exklusive Direktvermarktung) 

Kultur

Angebot (t)/(ha) pro Jahr

Nachfrage (t) pro Jahr

zusätzlich fehlende Fläche (ha)

Marktvolumen CH (ha) Bioland CH *

Produzentenrichtpreise 2011 (CHF/dt)

Umstellung **

Trend - Marktentwicklung

Kontakte

Brotgetreide

10'000 t / 2'500 ha

30'000 t

5'000 ha

80'000 - 120'000 ha

Weizen 106/dt                 Roggen 95 /dt               Dinkel114/dt  Umstellweizen 83/dt

Umstellweizen geht in Futterkanal, Roggen und Dinkel werden i.d.R. konventionell verarbeitet.

Umsätze mit Knospe-Brotgetreide wachsen jährlich um 3 bis 5%,Trend ungebrochen.

Lokale Sammelstellen, Mühlen, biofarm, Progana, SATIVA, Bio Suisse etc.

Futtergetreide (Gerste, Hafer, Triticale, Futterweizen, Körnermais)

5'000 t/1'250 ha

16'000 - 20'000 t

2'800 - 3'000 ha

80'000 - 120'000 ha

Gerste 80/dt                 Hafer 65/dt               Triticale 80/dt  Futterweizen 83/dt Körnermais 83/dt

Futtergetreide aus Umstellung wird zu Knospe-Produzentenrichtpreisen angenommen.

In verg. Jahren Gesamtmenge Knospe-Mischfutter 40'000 t - 48'000 t. Eier- + teilw. der Fleischmarkt entwickeln sich, Beeinflussung Absatz von Futtermitteln  der letzten 1-2 J.

Lokale Sammelstellen, Futtermühlen, Bio Suisse etc.

Körnerleguminosen (Ackerbohnen, Eiweisserbsen)

350 t / 1'250 ha

2'000 - 2'500 t

700 - 1'000 ha

5'000 ha

Ackerbohnen 90/dt Eiweisserbsen 100/dt

Ackerbohnen und Eiweisserbsen aus Umstellung werden zu Knospe-Produzentenrichtpreisen angenommen.

Trend ungebrochen positiv, besonders bei Eiweisserbsen (vielseitig einsetzbar in Futtermischungen). Anbau in Misch-kulturen bietet gute Chance.

lokale Sammelstellen, Futtermühlen (Mühle Rytz AG, Albert Lehmann Biofutter), Bio Suisse etc.

Soja (menschliche Ernährung)

75 t /  30 ha

(10'000 t Total)

keine Angaben

keine Angaben

Soja 200/dt

Keine Annahme von Soja aus Umstellung.

Div. Hersteller bekunden Interesse an Schweizer Soja für Tofu - letztes Beispiel die Noppa AG. Trend positiv.

 

Mühle Rytz AG, Progana, FiBL

Kartoffeln

10'000 t / 450 ha

10'000 - 12'000 t

0 - 50 ha

11'000 - 15'000 ha

Speise 80-93/dt          Industrie 72.65-78.9/dt

TERRAviva übernimmt i.d.R. Speisekartoffeln aus Umst. zu Knospe-Richtpreisen.

jährl. Ertrags-schwankungen gross, solange keine Absatz-kanäle geöffnet werden, wird Anbau moderat gefördert.

TERRAviva, Rathgeb, fenaco, Bio Suisse etc.

Zuckerrüben

1'400 t / 35 ha

20'000 t

250 - 400 ha

20'000 ha

Keine Annahme aus Umstellung.

Entscheid im 2011 mit Marktpartnern, wie es weitergeht.

ZAF, FiBL, Bio Suisse

Raps

150 t / 100 ha

750 t

250 - 500 ha

20'000 - 25'000 ha

Raps: 200/dt                 Umstellraps: 135/dt

Annahme Umstellraps seit 2010, Vermarktung gesondert

Nachfrage bei Hauptabnehmer Coop 2 -3 Mt. gedeckt. Interesse von Coop sehr gross, evtl. auch von and. Händlern

Coop, Sunray, 6 cc, biofarm, Bio Suisse

Sonnenblumen

120 t / 40 ha

3'000 t

140 - 1'000 ha

3'000 - 5'000 ha

Sonnenblumen 140/dt

keine Annahme von Sonnenblumen aus Umstellung

Trend nicht so gross wie bei Raps, Coop bekundet wachs. Interesse

Coop, Sunray, 1 lokale Sammelstelle, biofarm, Bio Suisse, FiBL

Lein

15 t /  15 ha

500 t

35 - 350 ha

1'000 - 1'200 ha

Lein 240/dt

Keine Annahme von Lein aus Umstellung

Anbau bisher nur für menschl. Ernährung. Gute Einsatz-möglichkeiten im Futterbereich.

2 lokale Sammelstellen, biofarm, Bio Suisse, FiBL

Hirse

40 t /  15 ha

2'000 t

25 - 700 ha

keine Angaben

Hirse 143/dt

Keine Annahme von Hirse aus Umstellung

Schwierig, Trend abzuleiten, Menge zu klein.

4 lokale Sammelstellen, biofarm, Bio Suisse

 * Entspricht in der Regel der Gesamtfläche, jedoch nicht zwingend dem Gesamtbedarf, da bei vielen Produkten keine Schweizer Selbstversorgung möglich ist.

** Vor Umstellung unbedingt Absatz mit Abnehmern sichern, teilweise ergeben sich neue Möglichkeiten.

Insgesamt zeichnen sich die Märkte der Ackerkulturen durch eine kleines Angebot und eine grosse Nachfrage aus. Mit Ausnahme der Kartoffeln sind alle Märkte der Ackerkulturen weit davon entfernt die Nachfrage aus Schweizer Produktion befriedigen zu können.

An Bedeutung gewinnen zunehmend auch Spezialkulturen, welche ebenfalls auf ein grosses Interesse bei den Konsumenten und dem Handel stossen. Zu nennen sind die Ölsaaten mit Raps, Sonnenblumen und Lein sowie die Hirse.

Ackerkulturflächen 2010 nach Kulturgruppe und Kanton (Quelle: Daten der Zertifizierungsstellen 2010)

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