Empfehlungen Biokalbfleisch
Erfolgreiche Biokälber-Produktion
Das sind die Faktoren für die erfolgreiche Biokälber-Produktion:
- Qualität produzieren, d.h. richtige Genetik verwenden und korrekte Fütterung, ev. mit einem geeigneten Nährmehl oder – ab 2011, einem Milchpulver. Ziel sind Schlachtkörper mit Taxierung +T3 und H3. Auch C3 sind natürlich willkommen und T3 sind ebenfalls akzeptiert, aber es soll ein Zielwert vorgegeben werden, der für Biobetriebe erreichbar ist.
- Richtig vermarkten, d.h. zur richtigen Zeit an den richtigen Abnehmer. Planen sie die Biokälberproduktion nicht nur zur Überschussverwertung, sondern entsprechend der Nachfrage. Die Kälber sollen dann anfallen, wenn sie gefragt sind. Sehen Sie sich auch nach neuen Abnehmern um. Mit dem neuen Bio Suisse-Gastrokonzept ist die Knospe auch einfacher geworden für interessierte Gastronomen.
Kälber, bei denen ein Schlachtgewicht oder eine Taxierung zu erwarten ist, die nicht mehr von Bell zum Biopreis bezahlt, resp. mit Abzügen bestraft wird, werden besser direkt vermarktet. - Alternativen zur Kälbermast prüfen und nutzen! Je nach betrieblichen Möglichkeiten wäre es sinnvoller, Mastremonten zu produzieren, z.B. für die Bio-Weide-Beef-Mast oder die Umstellung auf Knospe-Natura-Beef-Produktion.
- Bio Suisse ist bestrebt, in den bestehenden Kanälen den Absatz zu verbessern und neue Kanäle fürs Biokalbfleisch zu öffnen.




