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Marktsituation Biorindfleisch

Mastrind auf der Weide

Biorindfleisch - verschiedene Wege

Biorindfleisch wird hauptsächlich unter drei verschiedenen Kennzeichnungen vermarktet, die auch bezüglich Produktionsweise und -vorschriften unterschieden werden können:

Knospe-Rindfleisch

Rund 1’600 Rinder, Ochsen oder Muni wurden von 2007 bis 2009 jährlich vermarktet. Nebst Direktvermarktung können die Knospe-Banktiere über Coop, die Bio-Metzgereien und neu auch über Migros vermarktet werden. Für den Migros-Kanal sind die Knospe-Banktiere aber als Übergangslösung anzusehen, Ziel für Migros sind Bio-Weide-Beef-Tiere (s. unten).

Bio Natura-Beef

Das Rindfleisch aus Mutterkuhhaltung ist der bedeutendste Kanal der Knospe-Bankviehsparte. Rund 6'500 Bio Natura-Beef-Schlachttiere werden jährlich insgesamt vermarktet, davon rund 6'300 über Coop.

Seit August 2010 bezahlt Coop einen Biozuschlag für die Bio-Natura-Beef von Fr. 60.-/ Tier, vorher waren es Fr. 40.-. Die Höhe des Zuschlags ist von der Marktlage abhängig, aber auch vom Anteil des Schlachtkörpers, der mit dem Naturaplan-Label, d.h. als Biofleisch, vermarktet werden kann. Die Mutterkuhhaltung rechnet sich aber auch dank des guten Natura-Beef-Basispreises. Sie eignet sich für Betriebe, welche mit der geforderten Genetik produzieren können (s. Natura-Beef-Reglement).

Bio-Weide-Beef (BWB)

Mit seinem Ausbau des Bio-Angebots sucht Migros noch entschlossener nach mehr BWB-Tieren. Neue Produzenten werden gesucht für die Belieferung des Migros-Kanals. Sowohl für Mutterkuh- als auch Milchviehhalter und ebenso für die Produktion von Mastremonten ist die BWB-Produktion eine prüfenswerte Option, bezüglich Genetik ist nur 50% Mastrasse vorgeschrieben.
Mehr Infos zu BWB-Richtlinien und Vermarktung

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