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Vermarktung in der Umstellungszeit

Alle Informationen für Umstellungsbetriebe sind auf der Seite "Umstellung" gebündelt.

Umstellung

Arbeitsgruppe Bio BOM

Die Arbeitsgruppe Bio in der Branchenorganisation Milch (AG Bio BOM) wurde im Dezember 2009 gegründet. Sie setzt sich aus fünf Vertretern der Verarbeitung und des Handels (Coop, Cremo, Emmi, Fromarte, Migros) und fünf Vertretern der Bio-Produzenten zusammen. Ziele der Arbeitsgruppe sind u. a. die für den Biomilchmarkt relevanten Themen zu bearbeiten und ihn längerfristig vom konventionellen Markt abzugrenzen.

Die Sitzungen der AG Bio finden 2 - 3 Mal im Jahr statt, unter der Leitung des Geschäftsführers BOM. Als Arbeitstool für die Sitzungen wird ein aktueller Biomilch-Marktspiegel vorbereitet. Er präsentiert im Detail die Marktentwicklung und soll helfen,  Entscheidungen zur weiteren Marktbearbeitung zu treffen. In der Arbeitsgruppe werden keine Richtpreise für den Biomilchpreis verhandelt. Anhand des Spiegels werden die Produktions-, Verarbeitungs- und Verkaufsprognosen formuliert, welche die Planung von Markt-Aktivitäten, u.a. der Preisgestaltung unterstützen.

Runder Tisch Biomilchbranche

Die letzte Sitzung der AG Bio 2011 hat in einem erweiterten Rahmen stattgefunden. Am 28. Oktober versammelten sich zahlreiche Vertreter der Biomilchbranche an einem „Runden Tisch“. Die aktuelle Marktlage wurde evaluiert - vor allem wurde die Milchknappheit zum Thema, die dazu geführt hat, dass der Vorstand von Bio Suisse im September Importe von Biobutter für Knospe-Backware ausnahmsweise zugelassen hat. Die Industrie und der Handel sind zurzeit gefordert. Die Suche nach neuen Produzenten muss regional, dem Bedarf entsprechend laufen. Erfolgreiche Beispiele sind in der Ostschweiz sichtbar. Die Preisanreize sind dabei ein wichtiges Argument.

Bio Suisse spricht in ihrer Biooffensive viele gemischte Betriebe an, die auch Knospe-Milch bringen werden. Schätzungsweise werden es in den nächsten Jahren 4 - 6 Mio. kg pro Jahr sein. Für die Verarbeitung besteht die Möglichkeit, schon jetzt Umstellmilch zu verarbeiten und auf den Markt zu bringen. Gefordert sind zurzeit die Unternehmen, die im Export tätig sind. Aufgrund des starken Franken liegen die Anstrengungen bei der Behaltung der Marktanteile mit den bestehenden Produkten.  Die allgemeinen Aussichten sind für den Biomarkt positiv. Die Branche rechnet mit weiterem Wachstum.

Interventionsfonds der BO Milch – die Vereinbarung mit Bio Suisse

Die Beiträge, die für den Interventionsfonds auf Biomilchmengen erhoben werden, werden als zweckgebundene Mittel zurück in die Biomilchbranche investiert. Sie werden nicht zum Butterlagerabbau genutzt. Die Gelder werden ab 2012 Bio Suisse zur Verfügung stehen, für eine gezielte Suche von neuen Biomilchproduzenten und die Absatzförderung von Biomilchprodukten. Diese Vereinbarung wird zwischen der BO Milch und Bio Suisse im Dezember unterzeichnet.

Marktspiegel Oktober (322 KB)

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