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Bioraufutter

Überangebot an Schweizer Bioraufutter

Heurndballen auf dem Feld

Die Biobörse zeigt beim Raufutter seit vielen Monaten das gleiche Bild: Einige Dutzend Angebote und praktisch keine Nachfrage. Wie kam es dazu? Viele Jahre bestand eine Unterdeckung und es musste ständig Bioraufutter importiert werden. Daraus entstanden Handelsbeziehungen, dich auch im sehr guten Futterjahr 2011 weiterliefen. Laut Martin Roth von Bio Suisse lagen denn auch die Importe für 2011 im Rahmen der Vorjahre. Zudem begannen in der Schweiz einige grössere viehschwache Biobauern mit der Produktion und dem Verkauf von Bioraufutter. So entstand ein Überangebot, das immer noch nicht abgetragen ist. Bio Suisse hat aber gemäss Roth kein Instrument, die Raufutterimporte zu steuern.

Die Biobauern sind also aufgerufen, sich beim Raufutterkauf gegenüber ihren Schweizer Berufskollegen solidarisch zu verhalten und Schweizer Ware zu kaufen, solange solche vorrätig ist. Wichtig ist zudem weiterhin, dass die Anbieter ihr Angebot in der Biobörse sichtbar machen. Nur wer über das Überangebot Bescheid weiss, kann sich solidarisch verhalten.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Bioraufutter anzubieten oder zu beziehen:

1. Biobörse

In der Biobörse sind ständig diverse Angebote von Biobauern zu finden.

Biobörse (Rubrik Futtermittel)

2. Raufutterhändler

Die Adresse der lizenzierten Raufutterhändler finden Sie in der Rubrik Adressen unter «Futtermühlen». Beachten Sie in der Spalte «Raufutter» ganz rechts die Angabe «ja» oder «nein».

Lizenzierte Raufutterhändler suchen 

 

Definition Raufutter

Was für Bio Suisse als Raufutter gilt, ist im Anhang 3 der Richtlinien festgelegt.

Bioregelwerk (Rubrik auf dieser Webseite)