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Ansprechpartner

Andreas Thommen

Andreas Thommen
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5070 Frick

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Fax 062 865 72 73
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www.fibl.org

Ein Projekt von

Die Zukunft des Betriebes aktiv und nachhaltig gestalten - ein Beratungsprojekt für die Nordwestschweiz

Foto: Thomas Stephan (c) BLE
Foto: Hansueli Dierauer (c) FiBL
Foto: Hansueli Dierauer (c) FiBL

 

Steigende Arbeitsbelastung, höhere Umweltauflagen und die Diskussionen um den Agrarfreihandel verunsichern viele Landwirte. Viele stellen sich Fragen wie:

  • Ist mein Betrieb konkurrenzfähig?
  • Kann ich meine Vermarktung verbessern?
  • Wie kann ich meinen Betrieb umweltschonender bewirtschaften?
  • Ist die Arbeit noch zu bewältigen und befriedigend?

Orientierung dank Beratung

Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) bietet Landwirten in der Nordwestschweiz von 2009 bis 2011 die Chance, Antworten auf diese Fragen zu finden. Lernen Sie die Stärken und Schwächen Ihres Betriebes kennen, damit Sie für die Zukunft optimal gerüstet sind! Im Rahmen der Aargauer Regionalförderung haben Sie die Möglichkeit, eine umfassende Standortbestimmung ihres Hofes durchzuführen und an wirtschaftlichen Impulsprogrammen teilzunehmen.

In drei Schritten zu einer nachhaltigen Zukunft

1. Umfassende Betriebsanalyse als Grundlage für zielorientiertes Handeln

Die Nachhaltigkeit des Betriebs wird in einem umfassenden Sinn untersucht. Anlässlich eines ersten Betriebsbesuchs füllen Sie zusammen mit einem Berater des FiBL den RISE-Fragebogen aus. Sowohl die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen, als auch die Arbeitsbelastung des Betriebsleiters und die langfristigen finanziellen Perspektiven des Betriebes werden analysiert. Fragen zu Rückstellungen, Vorsorgeregelung, Betriebsübergabe u.ä. werden dabei angesprochen.

Das Beratungsangebot arbeitet mit der an der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft (SHL) entwickelten RISE-Methode (massnahmenorientierte Nachhaltigkeitsanalyse). Anhand von wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Schlüsselkennzahlen (Indikatoren) wird die Nachhaltigkeit auf Betriebsebene gemessen und grafisch dargestellt.
 
Das RISE-Polygon gibt einen schnellen Überblick über den Nachhaltigkeitsgrad Ihres Betriebes:

Polygon nach RISE

2. Individuelle Beratung

In einem zweiten Beratungsgespräch werden die 12 RISE-Indikatoren detailliert betrachtet und diskutiert. So können einfacher Lösungen erarbeitet werden, welche Ihrem Betrieb am besten entsprechen. Es ist von Vorteil, wenn bei partnerschaftlicher Betriebsführung beide Partner anwesend sind.

3. Gruppen- oder Einzelberatung

Bildung von Interessensgruppen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit

Sie wollen beispielsweise Arbeitsabläufe optimieren, den Ökoausgleich aufwerten oder Ihre Produkte besser vermarkten. Falls Interesse besteht, Erfahrungen mit Gleichgesinnten auszutauschen oder gemeinsam eine Dienstleistungs- oder Vermarktungsinitiative zu starten, stellt das FiBL seine Fachberater kostenlos zur Verfügung. Es hilft mit einer Coaching-Beratung ihre Initiativen ins Rollen zu bringen.

Zugang zu möglichen Folgeprojekten

Falls sich Gruppen von Betrieben bilden, können diese gemeinsam an einem Folgeprojekt teilnehmen. Angedacht sind weitere Regionalförderungsprojekte zum Beispiel zur Energieproduktion (Grünmasseverwertung) oder zur freiwilligen Arrondierung von Pachtland. Es besteht auch die Möglichkeit, vom Ressourcenprogramm des Bundes zu profitieren. Durch die Teilnahme am Projekt «Nachhaltige Landwirtschaft» sind Sie umfassend über die aktuellen Initiativen in Ihrer Region informiert.

Aufbau von neuen Vermarktungskanälen

Ein wichtiger Teil des Regionalprojektes ist die Entwicklung von neuen Produkten, Dienstleistungen und Absatzkanälen in der Region. Der Kanton möchte in strukturschwachen Gegenden Arbeitsplätze erhalten oder wenn möglich zusätzliche Stellen schaffen. Eine gemeinsame Käserei, ein regionales Fleischlabel, Energieprojekte oder der Aufbau von Wochenmärkten können das Resultat sein. Mit der Teilnahme an diesem Programm können Sie Ihre Zukunft aktiv mitgestalten.

Bedarf für individuelle Betriebsplanung abklären

Falls Sie im Rahmen der Erhebung feststellen, dass für Ihren Betrieb grössere Investitionen nötig wären, oder eine generelle Neuausrichtung Sinn machen würde (z.B. Aufgabe eines ganzen Betriebszweiges, Umstellung auf den Biolandbau, Aufbau eines Nebenerwerbs, etc.), dann kann eine detaillierte Betriebsberatung z.B. mit den Instrumenten BetVor oder Strataplan vermittelt werden. Wir helfen Ihnen zu entscheiden, ob eine solche weitergehende Beratung nötig ist. Diese detaillierte Betriebsberatung gehört aber nicht mehr zum Umfang der im Rahmen des Projektes angebotenen Beratung.

Beratung zum Sondertarif

Die im Rahmen des Projektes erbrachte Beratungsleistung (RISE-Analyse und Gruppencoaching) haben einen Wert von zirka Fr. 800.–. Sie bezahlen dafür aber nur Fr. 200.–! Das günstige Angebot ist möglich, weil das Projekt massgeblich vom Bund und vom Kanton Aargau im Rahmen des neuen Strukturförderungsprogrammes, der «Neuen Regionalpolitik», mitfinanziert wird.

An alle Kurzentschlossenen: Für die ersten 25 Betriebe aus den künftigen Jurapark-Gemeinden ist die Teilnahme kostenlos!