Ackerbau
Die Nachfrage nach Marktfrüchten aus biologischer Produktion ist sehr gross. Trotz den teilweise beträchtlichen Preisdifferenzen zwischen konventionellen und biologischen Produkten muss nach wie vor der grösste Teil der biologischen Marktfrüchte importiert werden. Die Bewirtschafter der grossen Ackerbaubetriebe in der Schweiz nehmen die Herausforderung der biologischen Produktion wegen der Mehrarbeit, mangelnder Hofdünger und der Furcht vor Unkrautproblemen nicht an. Tatsächlich stellt der biologische Ackerbau zum Teil hohe Anforderungen an die Anbautechnik.
Dank neuen, speziell für den Bioanbau gezüchteten Sorten und einer verbesserten Mechanisierung ist der Anbau von Biogetreide heute ohne grosses Risiko möglich. Bei den Kartoffeln treten noch vereinzelt Qualitätsmängel auf, welche aufgrund der vielseitigen Ursachen schwierig zu beheben sind. Besonders die Krautfäule macht den Produzenten in feucht-warmen Jahren zu schaffen. Seit Kurzem bereichern neue Kulturen wie Zuckerrüben, Raps, Lein oder Hirsen die Fruchtfolgen. Ihr Wachstum ist aber nur langsam, und das Unkraut oder die Käfer können ihnen zusetzen. Um den Anbau dieser Kulturen zu erleichtern, bedarf es noch weiterer Forschung.
- Das gilt bei Bodenschutz und Fruchtfolge
Bioacker- und Biogemüsebaubetriebe müssen bei Bodenschutz und Fruchtfolge Minimalanforderungen einhalten. Mit dem regelmässigen Anbau von Kunstwiese, Brache und Gründüngungen können die Standards erfüllt werden. - Einsatz von Handelsdüngern im Bioackerbau
- Stoppelbearbeitung gegen Wurzelunkräuter
- Maschinenvorführung zur Stoppelbearbeitung Juli 2008
- Grüner Stickstoff für hungrige Kulturen
- Anbau von Herbstzwischenfrüchten
Der Anbau von Zwischenfrüchten im Herbst verbessert die Bodenfruchtbarkeit, unterdrückt die Unkräuter und kann Stickstoff fixieren. - Dossier Bioraps
Neues zu Bioraps, Anbautechnik, Schädlingsregulierung, Wirtschaftlichkeit und Vermarktung, Biorapsanbau im Ausland, Übersicht über die Biorapsforschung.










