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Drahtwurmschäden wie vermeiden
Am besten sichtbar ist der Drahtwurmschaden bei den Kartoffeln mit den zwei bis vier Millimeter breiten Frassgängen in den Knollen. Besonders bei anhaltender Trockenheit, wenn die Kartoffeln noch nicht schalenfest sind, zieht es die Larven förmlich zu den feuchten Kartoffelknollen hin.
Bei welchen Kulturen schadet der Drahtwurm?
Schäden durch Drahtwürmer treten nebst bei Kartoffeln zum Beispiel auch an Getreide, Mais und Zuckerrüben auf. Oft werden schon die keimenden Pflanzen unterirdisch abgebissen. Bei Getreide fällt der Schaden nicht auf, denn Getreide kann im Gegensatz zu Mais bestocken und auch mit wenigen Trieben noch einen guten Ertrag bilden.
Vom Ei zum Wurm in vier Jahren
Die adulte Form des zur Familie der Schnellkäfer gehörenden Schädlings legt seine Eier Anfang Sommer etwa sechs Zentimeter tief in die Erde. Da alle Entwicklungsstadien empfindlich auf Trockenheit reagieren, halten sie sich bevorzugt im Wiesland auf. Der ganze Entwicklungszyklus dauert vier bis fünf Jahre. Den grössten Schaden verursachen die Larven im zweiten und dritten Entwicklungsjahr. Eine Praxisuntersuchung aus Deutschland hat ergeben, dass die Schäden mit jedem Jahr nach dem Wiesenumbruch zunehmen und im vierten Jahr am grössten sind.
Im Extremfall auf mehrjährige Kunstwiese verzichten
Bei mehrjährigem Kleegras ist die Gefahr gross, dass sich mehrere Generationen von Drahtwürmern im Boden befinden.
Auf gefährdeten Parzellen sollte auf mehrjähriges Kleegras und auf Untersaaten verzichtet werden. Als überwinternde Gründüngung kommen Roggen, Ölrettich und Wicken in Frage. Am wenigsten Drahtwürmer traten in Fruchtfolgen mit Erbsen und Lupinen auf. Pilze haben in bisherigen Versuchen noch nicht die gewünschte Wirkung gezeigt.








