WERBUNG

Interlocuteur

  • Hansueli Dierauer
  • Logo du FiBL

Hansueli Dierauer
Vulgarisation
Ackerstrasse
5070 Frick

Tél. 062 865 72 65
Fax 062 865 72 73
Mobile 079 743 34 02
Courriel
www.fibl.org

Übernahme von Mischkulturen: technische Aspekte bei der Abgabe

Silo einer Sammelstelle
Nicht alle Sammelstellen sind gleich eingerichtet, um Mischkulturen zu bearbeiten.

Die in der Schweiz aktuell geläufigste Mischkultur ist Erbsen und Gerste.  Weniger beliebt ist die Ackerbohne und  Hafer. In der Westschweiz wird anstelle von Gerste auch Leindotter angebaut, das zu Speiseöl verarbeitet wird. Die Mischkulturen können nach Absprache mit der Sammelstelle fast überall abgegeben werden. Dank dieser neuen Möglichkeit ist in den letzten Jahren der Inlandanteil an Bioproteinträgern  für die tierische Verfütterung gestiegen.

Nicht alle Sammelstellen sind gleich eingerichtet, um Mischkulturen zu bearbeiten. Es gibt Sammelstellen, welche die Mischkultur Ackerbohne und Hafer oder Leindotter-Eiweisserbsen nicht übernehmen können oder wollen.

Bisher wurden die Komponenten der Mischung meistens separiert. Dieser Arbeitsgang wird dem Landwirt zu etwa 4 Franken pro Dezitonne verrechnet. Dank dem Mehrertrag durch den Mischfruchtanbau wird dieser Kostenpunkt meistens mehr als kompensiert. Ab diesem Jahr werden die Mischungen je nach Abnehmer auch ohne Separierung angenommen und direkt ins Futter gemischt.