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Voraussetzungen für den Anbau von Biozuckerrüben
Eine gute Bodenstruktur ergibt sich aus der Versorgung des Bodens mit organischer Substanz und dessen Lebendverbauung. Ein guter Bodenzustand lässt sich demnach nicht durch eine intensive Bearbeitung erzwingen. Bei der Feldvorbereitung und Saat der Zwischenkultur darf der Boden nur in abgetrocknetem Zustand befahren und bearbeitet werden.
Getreide bietet als Vorfrucht die beste Voraussetzung. Nach der Getreideernte kann das Feld bearbeitet werden, um Ausfallgetreide und Unkräuter auflaufen zu lassen und den Boden zu lockern. Als Zwischenkultur vor Zuckerrüben soll eine geeignete, nicht winterharte Gründüngung angesät werden, zum Beispiel Phacelia-Reinsaaten, Leguminosen-Phacelia-Gemenge, Wicken-Gemenge oder Senf (sofern keine Kreuzblütler wie Raps in der Fruchtfolge sind).
Als Grunddüngung kann vor der Saat der Zwischenkultur zirka 200 bis 250 dt gut verrotteter Mist oder Mistkompost pro Hektare flach eingearbeitet werden. Bei der Auswahl der Zuckerrübenparzelle muss der pH-Wert bekannt sein. Saure Böden (unter pH 6.5) müssen zwingend aufgekalkt werden, da sich Wurzelbrandpilze in sauren Böden viel stärker entwickeln.
Für weiterführende Informationen siehe:
Merkblatt Zuckerrüben (im FiBL-Shop)
Sortenliste Ackerkulturen und Futterbau (im FiBL-Shop)







