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Wintergrasigerbsen können 100 kg Stickstoff «produzieren»
Die Wintergrasigerbse «EFB 33» eignet sich prinzipiell sehr gut als Stickstoffsammler vor einem Starkzehrer und begrünt im Winter den Boden. Im Spätherbst gesät und im Mai vor Mais oder einer Stickstoff bedürftigen Gemüseart umgebrochen, dient die Erbse als Stickstoffdünger.
Folgendes gilt es dabei zu beachten: Wintererbsen sollten bei uns nicht vor Anfang Oktober und mindestens 4 Zentimeter tief gesät werden. Da sich die Hälfte des Stickstoffes in der Grünmasse befindet, darf der Bestand nicht vor Anfang Mai des Folgejahres gemulcht werden. Unter diesen Bedingungen konnten in den letzten vier Jahren jeweils 80 bis 120 Kilogramm Stickstoff für die Folgekultur «produziert» werden.
Zur Einarbeitung den Bestand möglichst mit einem Mulcher im Frontanbau häckseln und anschliessend möglichst wenig tief mit Pflug oder Scheibenegge in den Boden einmischen. Auf schwereren Böden hat sich der Stoppelhobel bewährt. Besonders bei zu flachem einarbeiten können Reste der Erbse die ersten Hackdurchgänge in der Folgekultur beeinträchtigen.
Wintererbse als Gründünger ist geeignet nach spät räumenden Kulturen vor Silomais oder einem Lagergemüse, die zwischen Mitte bis Ende Mai gesät oder gepflanzt werden müssen.










