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Tierhaltung

Die Tierhaltung im Biolandbau weitet sich über die verschiedensten Tierarten aus. In der Schweiz beschäftigen uns vor allem die Rinder, Schafe, Ziegen, Geflügel und Schweine. Ihr Marktanteil ist sehr unterschiedlich. Milchvieh, Mast- und Mutterkühe sind am bedeutendsten im Grünland Schweiz.
Als Hauptgrund für den Kauf von Bioprodukten nennen die Konsumenten die artgerechte Tierhaltung. Genau das ist auch unser Leitbild. Beim Stallbau sowie beim Management sind die Bedürfnisse der Tiere die Grundlage für die Entscheidungen. Natürlich immer gekoppelt mit den Bedürfnissen des Produzenten. Denn eine artgerechte Tierhaltung ist nur nachhaltig, wenn sie auch wirtschaftlich ist.

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16 Kommentare
15 teistler,peter. München schrieb am 15.11.2015 21:30
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Hallo zusammen, ich habe keinen Kommentar abzugeben. Sie könnten mir aber helfen bei meiner Suche und einen Tip geben. Als ich dieses Jahr in der Schweiz war stellte ich fest, dass an den Höfen die Kühe Schilder haben (Blechs.) mit den Namen der Kühe. Mir gefiehl das so gut, dass ich jetzt so ein Schild suche. Wo kann man sowas bekommen ? Danke, Teistler

16 Schmutz Res, FiBL schrieb am 17.11.2015 08:57
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Guten Tag Herr Teistler

Zum Beispiel bietet die Firma Hauptner solche Tafeln an:

www.hauptner.ch/de/catalogsearch/result/

Freundliche Grüsse, R.Schmutz

13 Jungo Doris , Vers-chez-Perrin schrieb am 27.10.2014 11:43
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Guten Tag,

Ich bemühe mich den Menschen zu zeigen, dass unsere Schweizerviehhaltung nicht die beste Art ist. Momentan versuche ich, die vom Parlament verabschiedete Milchkuhhaltung vorzustellen, damit es den Menschen bewusst wird, wie es mit den Kühen her geht. SIE habe eine wunderbare Lösung gefunden. Bravo. Danke bestens für Ihre Artikel und die Merkblätter, die man kostenlos aufladen kann. Darf ich die pdf "Muttergebundene Kälberaufzucht in der Milchviehhaltung" auf meiner Homepage aufzeigen?

Ich sehe auch, dass Sie alles über den Mist und die Pflanzen haben. Super. Haben Sie auch schon etwas von Terra Preta oder Bokashi gehört? Wenn es Sie interessieren würde, dürfen Sie meine PowerPoint am Ende der Seite www.naturtropfen.com/em-philosophie.html herunterladen. Einfach auf WAS IST TERRA PRETA klicken. Hoffe, dass es Ihnen gefallen wird.

Gerne erwarte ich Ihre Antwort betreffend der pdf-Milchkuhhaltung. Haben Sie sie eventuell auch in französischer Sprache?

Mit einem lieben Gruss, Doris Jungo; 079 310 07 07; dojungo@bluewin.ch

14 Schmutz Res, FiBL, Frick schrieb am 27.10.2014 11:54
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Guten Tag Frau Jungo

Sie dürfen auf Ihrer Webseite gerne auf unser Merkblatt "Muttergebundene Kälberaufzucht in der Milchviehhaltung" hinweisen. Bitte laden Sie aber nicht das PDF hoch, sondern nur den Link zu dieser Publikation im FiBL-Shop, also www.fibl.org/de/shop/artikel/c/rindvieh/p/1575-muttergebundene-kaelberaufzucht.html

Grund: Unsere Publikationen werden immer wieder aktualisiert. Dies wird im vorliegend Fall demnächst geschehen. Parallel soll dann auch eine französische Version des Merkblattes erscheinen. Wenn Sie nur den Link vermitteln, finden die BesucherInnen Ihrer Webseite immer die neueste Version des Merkblattes. Wir sind bemüht, die Links in den FiBL-Shop über Jahre hinaus stabil zu halten.

Freundliche Grüsse, Res Schmutz

11 Ess Beatrice schrieb am 09.07.2014 17:21
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Sehr geehrte FIBL-Verantwortliche,

regelmässig besuche ich einen Biohof, der mich als Knospe-Label-Träger in keinster Weise überzeugt. Auf diesem Hof sind nun immer mehr Kälber in Iglus einzeln gehalten, und erst noch ohne genügenden Auslauf. Gerne liefere ich Ihnen Fotos. Es kann nicht sein, dass Konsumenten derart getäuscht werden, wenn sie Fleisch von derart sog. "artgerecht" aufgezogenen Tieren aus einem solchen Hof als Knospe-Produkt kaufen. Ich jedenfalls werde in Zukunft keiner "Knospe" mehr trauen, wenn Kälber unter solchen Bedingungen isoliert gehalten werden. Wenigstens sollten sie gemeinsam aufwachsen dürfen, mit einem grossen Auslauf.

Mit besten Grüssen, Bea Ess

12 Schneider Claudia, FiBL schrieb am 27.07.2014 21:52
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Sehr geehrte Frau Ess,

als Alternative zur Stallhaltung können Biobauern ihre Kälber in Einzeliglus halten. Dies entspricht den RAUS-Vorschriften (regelmässiger Auslauf im Freien), welche die Biobauern im Gegensatz zu andern Bauern einhalten müssen. Die Bio Suisse empfiehlt die Gruppenhaltung, lässt den Bauern aber die Wahl, weil einige Vorteile auf dem einen oder anderen Betrieb Bedeutung haben können, wie die verminderte Gefahr der Krankheitsübertragung, die guten klimatischen Bedingungen und die gute Übersicht für die Betreuung. Aus Sicht der Artgerechtheit ist die Gruppenhaltung mit einem grossen Auslauf natürlich die bessere Haltungsart und wird auch auf den meisten Biobetrieben so betrieben. Ab 4 Monaten müssen dann alle Kälber, wie alle anderen Biotiere ebenfalls, auf die Weide (was allerdings auf ab 160 Tage in Anpassung an die neuen RAUS-Vorschriften geändert wird). Das System Biolandbau ist punkto Artgerechtheit der Tierhaltung anderen Landbauformen deutlich überlegen, aber die Kälberhaltung im Einzeliglu ist ein Punkt, den die Bio Suisse sicher diskutieren wird. Besten Dank für Ihre Anregung und freundliche Grüsse, Claudia Schneider

8 Strub Thomas schrieb am 12.12.2013 15:57
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Guten Tag zusammen

Ist es möglich als Biobetrieb Tiere von einem Nichtbiobetrieb zu Kaufen?

Wenn ja, wie lange müssen die Tiere bei mir auf dem Betrieb sein das diese als Biotiere verkauft werden können?

6 Sauter Karl Zürich schrieb am 03.06.2013 15:24
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Guten Tag

Wir stellen immer wieder fest, dass den Tieren auch auf Bio-Höfen noch immer die Hörner entfernt werden. Könnten da Biobauern nicht gerade ein Zeichen setzen?

Freundliche Grüsse

7 Schmutz Res, Redaktor bioaktuell.ch schrieb am 22.07.2013 18:25
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Hinweis der Redaktion: Wegen Sicherheitsbedenken möchte der Absender nicht, dass seine folgenden Betrachtungen einem nicht begrenzten Personenkreis erlauben, eine Verbindung zu ihm herzustellen. Deshalb erscheint der Kommentar unter dem Namen des Redaktors.

In der Diskussion um die Kuhhörner möchte ich als Praktiker gerne einwenden, dass das Horn der Kuh eine effektive Waffe ist. Tierbetreuer werden damit regelmässig verletzt oder getötet! Genetisch hornlose Tiere ersparen das Enthornen. Klappt aber nicht immer. Die Hörner sind vom Aufbau her riesengrosse Haare. Darum werden die Ansätze ab Besten beim kleinen Kalb vom Tierarzt unter örtlicher Anästesie stillgelegt, dass sie nicht weiterwachsen können. Das Tier kennt dann nichts anderes und weil keines Hörner hat ist die Waffengleichheit auch sichergestellt.

Man kann das auch als effektiven Beitrag zur Unfallverhütung sehen.

9 Thomas McAlavey Langendorf schrieb am 28.03.2014 12:42
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Da behauptet also ein Praktiker tatsächlich, dass Hörner eigentlich riesengrosse Haare sein sollen! Der Schreiber hat wohl vergessen, dass in der Hornschale ein Hornzapfen ist, ein Knochen, der von Nerven und Blutgefässen umgeben ist. Hörner sind nicht primär eine "Waffe" des Tiers, sondern dienen in der Herde zur Aufrechterhaltung der Individualdistanz und zur Stabilisierung der Rangordnung. Studien haben gezeigt, dass es unter hornlosen Kühen mehr körperliche Auseinandersetzungen gibt als unter behornten. Dass es regelmässig zu Verletzten oder sogar Toten kommt, bezweifle ich, denn es gibt keine Unfallstatistiken dazu. Wenn es zu Unfällen kommt, sind diese meist auf menschliches Fehlverhalten und falsch gebaute Ställe zurückführen.

Ich wünsche dem anonymen Verfasser dieser Aussagen, dass er sich in Zukunft nicht mehr für seinen Namen schämen muss. Vor was hat er denn Angst?

Das Enthornen passt nicht zum Biolandbau, da es auf Symptombekämpfung basiert. Denn ähnlich wie beim Unkraut, das man einfach tot spritzt, statt es mit einer guten Fruchtfolge im Schach zu halten, brennt man dem Kalb die Hörner aus. Dabei müsste man die Mensch-Tier Beziehung vertiefen und die Ställe horngerecht bauen.

Dass es funktioniert, Kühe mit Hörnern im Freilaufstall zu halten, zeigen viele Demeter-, KAGfreiland- und andere Bauern. Bio Suisse kann sich aber nicht ewig mit der vorbildlichen Tierhaltung schmücken, denn viele Biobauern praktizieren diese nur aus Goodwill und Überzeugung. Würden alle Biobauern nur nach den Richtlinien arbeiten, wäre es auf denn Höfen nicht mehr so idyllisch. Ich wünsche mir dass man in Zukunft auf jedem Biohof einen Werbespot drehen kann, ohne dass man Kühe mit Hörnern vom Ballenberg holen muss. Und ich wünsche mir zudem, dass ich mich nicht mehr für Berufskollegen schämen muss, welche nicht einmal den Körperbau ihrer eigenen Tiere kennen!

10 Wolf Susanna Gonten schrieb am 15.05.2014 12:05
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Hörner sind vom Aufbau her riesengrosse Haare? Das bezieht sich nur auf die äussere Hornschicht! Ein Horn ist ein durchblutetes und darum warmes Körperteil; der von Nerven durchzogene Hornzapfen im Horninnern ist gegen die Stirnhöhle und den Verdauungstrakt hin geöffnet. Das Horn steht also in direktem Zusammenhang mit der Verdauungstätigkeit der Kuh und ist nicht nur eine Waffe, sondern auch ein Verdauungsorgan und ausserdem ein nicht ganz unwichtiger Schmuck!

Wenn die Enthornung tatsächlich so harmlos sein soll, warum werden dann in der Werbung und auf Produktetiketten eine „heile“ Welt vorgespielt und nur Kühe mit elegant geschwungenen Hörnern gezeigt?

Es geht doch darum, diese Tiere zu schützen und ihnen den nötigen Platz für eine artgerechte Haltung zu garantieren. Aber mehr Platz für Kühe heisst in der Konsequenz auch: Der einzelne Kuhplatz wird etwas teurer, und dieses Geld scheinen uns die Kühe und ihre Hörner nicht wert zu sein.

5 Marcel Kofmel Neuenhof schrieb am 21.06.2010 10:29
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Liebe Tierfreunde.

Ich bin sehr viel in Frankreich unterwegs und pflege Kontakt mit den Bauern. Seit gut 20 Jahren haben immer mehr Bauern der künstlichen Besamung abgeschworen,und setzen voll auf Freilaufställe. Die Tiere können sich jeden Tag frei bewegen, Sommer und Winter. Pferde und Kühe sind gesünder und wiederstandsfähiger, kein Antibiotika gibt bestes Biofleisch. Nachmachen kostet nicht?

4 E. Fischer, Zürich schrieb am 01.04.2010 12:51
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Sehr geehrte Damen und Herren

Da wir die Schweizer sehr schlecht gemeinsam zusammenarbeiten, durfte ich feststellen, dass die Aussagen die sogenannten BIO Milch sehr unterschiedliche Meinungen und Interpretationen daher kommen.

Jeweils war meine Anfrage aufgrund der UNI Kassel/BRD, dass die Milch von enthörnten Kühen massiv mehr Allergien beinhalten als Kühe mit natürlichen Hörnern.

Da bereits Grossdetailhändler sich nicht einig sind finde ich es ist wiederum an der zeit, und heute mehr den je, dass gewissen Bestimmungen auch Kontrolliert werden, denn gerade hier hat die schweizerische Verwaltung und die entsprechenden Betriebe massiven Handlungsbedarf.

3 Stucki Philipp Glarus schrieb am 19.02.2010 20:04
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Sali, ich findä das isch chli übertiebä mit denä 26 mal usä im monat. Will das so viel ziit beasprucht das für anderi arbet gar kei ziit meh hesch. Ich meinti so mit 15-18 mal langet förig...

2 Jasmine Florez, Kleinwangen schrieb am 08.02.2010 07:10
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Wenn die Bauern die Tiere selber schlachten, wie wird dort der Massstab für die Hygiene gesetzt?

1 Vetsch Marion Klosters schrieb am 06.01.2010 10:52
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Toll, dass die Tiere 26 Mal pro Monat Auslauf kriegen.

Super Sache.

Grüssli Marion

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