Diskussionsforum zur Impfung gegen Blauzungenkrankheit
Bio Suisse und FiBL wollten mit dieser Plattform den besorgten Tierhalterinnen und Tierhaltern die Möglichkeit geben, sich untereinander auszutauschen. Bei den sich klar herausschälenden Anliegen der Bauern sind Bio Suisse und das FiBL daran, koordinierend und unterstützend einzugreifen.
Eingabefeld wurde geschlossen
Weil sich die Diskussion nur noch um ein spezielles Unterthema drehte und beinahe nur noch unter zwei Personen abspielte, wurde das Forum geschlossen.
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Redaktion bioaktuell.ch









Für mich ist es nach wie vor unverständlich, dass die Blauzungenimpfung für das Jahr 2009 als obligatorisch erklärt wurde. Es stimmt mich erneut sehr nachdenklich und traurig. In den letzten Wochen begegnte mir das Mahnmahl der Essener den ich hier zitiere.
Kein Mensch kann lange leben noch glücklich sein, wenn er die Mutter Erde nicht ehrt und ihre Gesetze nicht befolgt.
Für mich ist dies ein Leitsatz geworden für die Produktion von qualitativ, gesundproduzierten Lebensmitteln. Ich glaube einfach nicht, dass wir alles mit der Chemie in den Griff bekommen. Es gibt für mich keine schönere Gabe als dass ich als Produzentin zu Umwelt, Pflanzen, Tier und Mensch in Liebe und Achtsamkeit begegnen darf. Jedem ist ja seine Handlungsgabe freigestellt. Ich verurteile niemanden der die Impfung als wichtig empfindet. Jedem seine eigene Überzeugung. Mein Wunsch ist, dass jeder der meine Zeilen liest, sich mal über das obgenannte Zitat sich etwas Gedanken macht. Welchen Weg er einschlägt liegt in seiner Verantwortung. Mein Wunsch ist, dass die Impfung wie beim Menschen auf freiwilliger Basis bleibt und nicht Zwang wird in der Landwirtschaft.
Alles Liebe und Gute wünschend,gute Gesundheit, allen viel Glück und Gottes Segen im Beruf, bei der Arbeit in Haus, Hof und Stall verabschiede ich mich von diesem Forumsteil, denn es wird ab morgen geschlossen werden.
Freundliche Grüsse
Agatha Iten
Leider wird ja morgen dieses Diskussionsforum geschlossen.
Schade, jetzt wo die Meldung kam, dass das BVet die Impfung nächstes Jahr wieder durchziehen will. Jetzt gäbe es erneut Stoff zum Schreiben.
Doch vermutlich wrd dies absichtlich unterbunden.
Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ganz herzlichen Dank.
Wir bleiben weiterhin dran.
Sehr geehrte Forumsteilnehmer/ innen
Am kommenden Donnerstag den 23.10.2008 wird auf Radio DRS 1 in der Sendung: Espresso von 08:18 - 08:38 ein Beitrag über "Impfung gegen die Blauzungenkrankheit" ausgestrahlt.
Gruss
Cäsar Bürgi
Sehr geehrter Herr Klocke,
eine Seuche ist laut Duden eine Jnfektionskrankheit, die infolge ihrer grossen Verbreitung eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellt. Die Frage an Sie ist: ist es bei BT eine Gefahr für die Allgemeinheit? Ist BT für uns Menschen gefährlich? Ist sie von Tier zu Tier ansteckbar, wie es im Seuchengesetz steht? Meines Wissens ist es bei BT nicht der Fall!! Deshalb erwarte ich einen Nachweis der Seuche nach gängiger Lehre, wie ich es im mail 75 geschrieben habe. Ich verstehe es durchaus, dass es für sie schwierig ist diesen Nachweis zu erbringen, doch ich denke dass es möglich ist diese Frage mit den Leuten zu hinterfragen, die diese Impfung verordnet haben.
Wenn BT keine Seuche ist, so kann man die Imfung als freiwillig erklären. Ich bin eine Impfbefürworterin, wenn man mir den fachlichen Nachweis erbringen kann und mir die Garantie gibt, dass es für Mensch und Tier keine Nachfolgeschäden gibt.
Die BT hat angeblich beim Rindvieh eine Sterbesrate von 10%? Diese %zahl haben wir von unserm Tierarzt und Kantonstierarzt. Frage an Sie: Wie erklären sich diese 10% und wieviel % der Tiere erkranken wirklich an BT?
Freundliche Grüsse
Agatha Iten
Ich würde gerne Wissen was nun mit dem geimpften Schaf, welches an BT erkrankt ist, passiert ist? Wurde da nachgeforscht wie es dazu kam? Auch der Fall im Freiburgischen mit den Fußball großen Abszessen an den Injektionsstellen, wie der Schweizer Bauer berichtete, würde mich interessieren. Hat man herausgefunden wie es zu solchen Reaktionen der Tiere kommen kann?
Gruss
Cäsar Bürgi
Sehr geehrte Frau Iten,
Ihre ERWARTUNGEN an mich in allen Ehren, aber manchmal macht der Ton die Musik. Unsere Diskussion hat Ihrerseits Formen angenommen, die meine Akzeptanz langsam aber sicher schwinden lassen. Gerne gebe ich Ihnen Auskunft auf Ihre Fragen, soweit mir das möglich ist. Ihr fordernder Ton ist allerdings unangebracht. Wenn Sie Ihre Informationen von MIR beziehen möchten, dann wissen Sie seit etlichen Wochen, dass ich meine Fakten aus im wesentlichen offiziellen Quellen beziehe. Nichts anderes wurde kommuniziert. Wenn Sie damit ein Problem haben, sollten SIE diese von mir genannten Quellen prüfen und DORT Ihre "Wünsche" platzieren. Ich sehe derzeit weder eine Veranlassung, noch die Möglichkeit, an ihnen zu zweifeln.
Zum Thema:
Meine Eins-zu-Eins-Übersetzung der Ihnen zugedachten Information lautet:
OIE listed diseases = OIE gelistete Krankheiten
[OIE = Früher: Organisation International de Epizooties]
Multiple species diseases = Krankheiten verschiedener Tierarten
Bluet Blauzungenkrankheit
Was die OIE ist, habe ich Ihnen bereits mitgeteilt.
Aus der Meldung (ich habe die Quellen-Qualität ebenfalls in kritischer Weise genannt; die Meldung galt als Hinweis auf aktuelle Entwicklungen, nicht als Referenz für die gesamte Argumentation) ist zu lesen, dass bei den Tieren BT festgestellt wurde, wozu der Impfstoff nicht in der Lage ist. Selbst wenn Sie glauben sollten, dass Tiere nach einer Impfung verenden, werden sie nicht das klinische Bild einer BT entwickeln.
Man kann natürlich immer weiter die Haare in der Suppe suchen. Da Sie offenbar nicht überzeugbar sind, dass BT eine Seuche ist, stelle ich mal an Sie ein paar Fragen:
- Was macht in Ihrem Sinne eine Seuche aus?
- Was würde es für Sie ändern, wenn BT keine Seuche ist?
- Wie würden Sie eine Krankheit bezeichnen, die sich grossflächig über ein grosses Gebiet fortschreitend ausbreitet, für die es einen nach aktuellen Zahlen erfolgreichen Impfstoff mit immun-wirksamen Komponenten des reproduzierbaren Erregers gibt?
Sollte es Ihnen allein um die rechtliche Seite der Impfpflicht gehen, empfehle ich Ihnen, Unterstützung von anderer Seite einzuholen. Aus meinen bisher gemachten Äusserungen geht klar hervor, dass ich Ihnen da nicht helfen kann. Für mich steht der Seuchencharakter der BT ausser Frage.
Bevor Sie weiter in den von Ihnen angezweifelten offiziellen Quellen stöbern, suchen Sie im Internet einmal nach Diskussionsforen BT betroffener Landwirte in Deutschland.
Ohne jetzt wieder eine intensive, sich thematisch zwangsläufig wiederholende Diskussion anzuzetteln, möchte ich abschliessend konstatieren, dass sich der Biolandbau keine Gefallen täte, sich systematisch gegen die BT-Impfung zu wehren und sich davon befreien lassen zu wollen, da die Gefahr gross ist, dass im Falle eines Virus-Verbleibs im Lande in nennenswertem Umfang die Biotierhaltung als solche als Verursacher lokalisiert wird. Das wäre aus meiner Sicht äusserst fatal. Ich bin der Ansicht, man sollte jetzt übergeordnete Interessen (Wohl der gesamten Wiederkäuerpopulation) über die Kritik an der Impfung als solche stellen. Nachhaltigkeit ist doch ein wesentliches Attribut des Biolandbaus. Nachhaltigkeit heisst für mich aber auch, grossflächig zu denken.
pk
PS: Erste Übersichten über die Situation in unseren Betrieben geben keinen Anlass zu grundsätzlichen Bedenken bezüglich der Impfung. Die Meldungen aus den Herden zu Folgen der Impfung sind spärlich. Die genaue Analyse ist aber noch nicht abgeschlossen.
Werter Herr Klocke,
für mich ist die Frage berechtigt, ob das was FIL schreibt und andere wie was unter: www.oie.int/eng/maladies/en_classification2008.htm . kritisch zu hinterfragen ob die Blauzungenkrankheit wirklich eine Seuche ist. Was unter www.oie.int/eng/maladies/en_classification2008.htm. steht ist für einen Bürger aus der Schweiz eine Überforderung DIES EINS ZU EINS ÜBERSETZEN ZU KÖNNEN. Ich wünsche da von ihrer Seite eine deutsche Übersetzung.
Sie schrieben im Mail 63 folgendes:
"Freudenstadt (aho) - Im Westen des Landkreises Freudenstadt sind in den letzten Wochen insgesamt 12 neue Fälle der Blauzungenkrankheit aufgetreten. Wie der Landkreis jetzt mitteilt, befinden sich weitere klinische Verdachtsfälle noch zur Abklärung im Labor. Betroffen waren 3 Schafe und 9 Rinder aus 6 Betrieben. Dabei sind auch 3 Rinder und 3 Schafe an der Tierseuche verendet. Alle erkrankten Tiere hatten noch keinen voll belastbaren Impfschutz."
Die Frage an Sie: Sind da Untersuchungen gemacht worden, ob die Tieren ob der Impfung erkrankt sind?
Zur letztgenannten Frage erwarte ich Ihre Antwort.
Freundliche Grüsse
Agatha Iten
Liebe Frau Kleinen,
es gibt leider immer wieder Vorfälle, die dramatisch und schicksalshaft enden. Ihr Fall ist sehr bedauerlich. Teilen Sie den Vorfall Ihrem Tierarzt mit. Ein direkter Zusammenhang zur Impfung ist faktisch nicht nachzuweisen und aus meiner Sicht unwahrscheinlich (wenngleich ich das nicht zu 100% ausschliessen KANN). Einem Kollegen von mir ist vor einigen Jahren bei der Blutprobe (!) eine putzmuntere Kuh tot umgefallen. Was wäre gewesen, wenn diese Kuh 2 Wochen zuvor geimpft, mit Antibiotika behandelt oder auf einem Viehmarkt gewesen wäre?
Dennoch ist die Sammlung der von Ihnen gemachten Erfahrungen wichtig, um ein Gesamtbild potentieller Risiken zu erhalten. Eine abschliessende Beurteilung ist bei Einzelfällen nicht möglich.
Ich hoffe, Sie bleiben von weiteren Schicksalen dieser Art verschont.
Herzliche Grüsse
Peter Klocke
Liebe Frau Iten,
noch immer ist mir Ihr Ansinnen nicht ganz klar. Eine holländische Gruppe identifizierte die Ursache des grossen Ausbruch 2006 als BTV-8 mittels Gensequenzanalyse (Maan und MA, Journal of Virology, Januar 2008). Die internationale Organisation für Tierepidemiologie (=Epizootiologie) Sitz in Paris lokalisiert BT als Seuche und gibt regelmässige Status und Ausbruchsstatistiken heraus, nachzulesen hier: www.oie.int/eng/maladies/en_classification2008.htm.
Das Friedrich-Löffler-Institut in Deutschland hat alle in D stattfindenden BT-Ausbrüche als BTV-8 identifiziert, nachzulesen hier: www.fli.bund.de/253.html
Auf der BVET-Seite ist im Detail das vom IVI durchgeführte Nachweisverfahren beschrieben. Siehe hier: www.bvet.admin.ch/gesundheit_tiere/01973/02440/index.html (rechts ist ein PDF-Dokument).
Die Ausbreitungstendenz von Belgien, Holland, Nordrhein-Westfahlen über Baden-Wüttemberg bis in die Nordwestschweiz im Jahr 2007 gleicht einer Flutwelle (von der wir hier allenfalls die Gischt gespürt haben).
Sie können gerne an diesen Fakten zweifeln, aber warum? Selten verläuft eine Seuche derart klassisch. Dass dabei die direkte Ansteckung von Tier zu Tier nicht stattfindet und nur über Umwege geht, ist dabei nicht relevant.
Wenn es Ihnen um die rechtliche Seite geht, kann ich Ihnen sagen, dass BT tatsächlich eine Seuche ist.
Wenn es Ihnen um Zweifel am richtigen Impfstoff geht, sei betont, dass die richtige Zuordnung von Erreger zum Imfstoff obertes Ziel des Vorgehens sein muss. Keine der beteiligten Seiten (Behörden, Labors und Industrie) hätte wohl irgendein Interesse, falsche Virus-Vakzine-Paare zu bilden.
Mit freundlichen Grüssen
Peter Klocke
Werter Herr Klocke,
noch ein kleiner Nachtrag und Korrektur zum gestrigen Text. Ich erwarte gern die Antwort über die zeitlich, fachliche Erfahrung und Lehre über den Virustyp 8 . Dies ist mit dem empirischen Nachweis gemeint. Und zusätzlich auch wie schon geschrieben den fachlichen Nachweis, dass die Blauzungenkrankheit eine Seuche ist.
Freundliche Grüsse
Agatha Iten
Werter Herr Klocke,
ich sage nicht dass Sie unfair sind, sondern es ist ganz klar meine Empfindung. Dass es den Virustyp 8 gibt bezweifle ich auch nicht. Ich weiss auch, dass es noch 24 weitere Virustypen gibt, aber dass die Blauzungenkrankheit eine Seuche ist, ist für mich unklar und da möchte ich eine Auskunft von Ihnen. Ich kann Ihnen den Satz auf eine andere Weise formulieren. Ich wünsche von Ihnen, dass Sie mir einen fachlichen Nachweis inklusiv Studien nach gängiger Lehre erbringen, dass die Blauzungenkrankheit eine Seuche ist.
Sie schreiben noch unter anderem, dass ich Sie als Überbringer von schlechten Nachrichten derart attackiere. Was meinen sie hiermit?
Ich wünsche Ihnen ein frohes Wochenende und danach einen guten Start in die neue Woche.
Freundliche Grüsse
Agatha Iten
Liebe Frau Iten,
Ihre Erwartungen in allen Ehren. Mir ist allerdings nicht klar, was Sie von MIR erwarten. Weder ein praktischer Tierarzt, noch einer der im Bereich Biolandwirtschaft epidemiolgische Forschung über Krankheitsfaktoren betreibt kann Ihnen anhand eigener Untersuchungen eine Frage beantworten, die den Serotyp des Virus (BTV-8) spezifiziert. Jeder Wisseschaftler hat normalerweise seine Spezialdisziplin und wir haben am Institut keinen Virologen.
Ich verlasse mich in meiner Einschätzung, solange kein Grund besteht, daran zu zweifeln, wie es sich gehört, auf die wissenschaftliche Literatur. Die lässt an der Existenz des BTV-8 keinen Zweifel (Orru et al., 2006, Journal of virological methods, Mintiens et al, 2008, Preventive Veterinary Medicine, um nur 2 von vielen zu nennen). Referenzlabore würden mir keine andere Auskunft geben.
Sie unterstellen mir Unfairness, wenn ich Ihnen meine Infomationen weitergebe und für darüber hinausgehende Fragen an Experten weiterverweise. Aber ich bin (a) nicht Virologe, (b) mit der Verarbeitung bestehender wissenschaftlicher Informationen zur BT beschäftigt und (c) weder der über Impfprogramme verfügenden Behörde angehörig noch (d) mit den Vakzineherstellern in irgendeiner Weise verbunden.
In meinem Rahmen werde ich mit meinen Mitarbeitern eine Untersuchung in einer begrenzten Klintel durchführen.
Warum Sie mich als Überbringer der (aus Ihrer Sicht) schlechten Nachrichten derart attackieren, entzieht sich meinem Verständnis.
Um einen Versuch einer etwas moderateren Diskussion zu starten, müssten Sie mir noch sagen, was Sie mit empirischem Nachweis meinen. Als Basis hierfür sei noch einmal erwähnt, dass ich rein technisch keinen Virusnachweis bringen kann und empirisch für mich persönlich heisst, dass ich Ihnen Literatur nenne, die aus der Virologie-Praxis kommt, oder glauben Sie allen ernstes, dass das was dort geschrieben steht von den Labors negiert wird?
Abschliessend müssten Sie mir noch den Hintergrund Ihrer Frage nennen, denn warum sollte ein BTV-8-Impfsoff hergesetellt werden, enn es kein BTV-8 gibt?
Was Sie von mir verlangen kann ich Ihnen schlicht nicht liefern. Gerne kann ich Ihnen aber Literatur zum Thema bereitstellen, wenn Sie das wünschen.
Freundliche Grüsse
Peter Klocke
Sie hatten erwähnt, dass das Impfstoff gegen Blauzungenkrankheit einige Nebenwirkungen (wie z.B. Abortus) hätte.
Wie kann das sein, dass ein hochtragendes Tier (Rind, Abkalbedatum Mitte November 2008) nach 10tägiger Impfung an "Herzversagen" auf der Wiese zu Tode kommen kann, zumal das Rind "quietsch lebendig war"? Was kann man evtl. dagegen unternehmen? Ich bitte um baldige Antwort.
Vielen Dank im voraus!
Werter Herr Klocke,
ich nehme Bezug auf ihre Antwort. Ich erwarte von einem Tierarzt, dass er mir Antwort geben kann auf die gestellten Fragen bezüglich Blauzungenkrankheit. Wenn sie mehr Zeit haben müssen um diese Frage die ich gestellt habe am 19.08.08 zu beantworten, habe ich Verständnis. Dass man mich so weiterweist, finde ich nicht fair. Ich denke dies liegt in ihrer Kompetenz und nicht in meiner Kompetenz diese Referenzlabore in der EU anzusprechen. Ich erwarte nach wie vor von ihnen persönlich eine Antwort über die gestellte Frage vom 19.08.08.
Freundliche Grüsse
Agatha Iten
Werte Frau Iten,
ich kann Sie gern weiterhin informieren, was die BT angeht. Bezüglich Ihres Verlangens nach einem "empirischen Nachweis" müssen Sie sich allerdings an andere Stellen wenden (grosse Referenzlabore in der EU). Ob Sie dort diesen Nachweis innert 10 Tagen bekommen, weiss ich nicht, ich bezweifele auch, dass sie mit solchen Ultimaten überhaupt Antworten erhalten.
Ganz nebenbei müssen Sie Ihre Theorie gar nicht zurücknehmen. Ich habe sie aus meiner Sicht korrigiert, aber es bleibt Ihnen überlassen, diese Hypothesen hier zu vertreten.
Mit freundlichen Grüssen
Peter Klocke
Werter Herr Klocke,
ich bitte sie den empirischen Nachweis bezüglich der Existenz der Blauzungenkrankheit Serotyp8 zu erbringen und dies innert 10 Tagen. Gerne erwarte ich Ihre Antwort innert dieser nützlichen Frist. Dann denke ich, bin ich in der Lage und bereit meine Vergleichstheorie mit den Masern züruck zu ziehen.
Alles Liebe und Gute und freundliche Grüsse
Agatha Iten
Wo, wo ist so was nür möglich.?!? Da wir noch nicht geimpft haben ein Teil der Rinder, kommt für uns unter anderem die Auflage, dass die Tiere, welche geimpft wurden, wenn sie mal unser Hof verlassen, sprich weitergehandelt werden, zuerst Blut untersucht werden muss auf den Blauzungenvirus und das auf unsre Kosten. FRage an die Tierärzte: Gibt es eine Immunität oder nicht? Wenn man sich der Immunität so gewiss ist wie man immer wieder liest oder angeblich hört, weshalb müssen denn diese geimpften Tiere nochmals geplagt werden mit einer Blutentnahme?!? Ist es wohl um den Blauzungenvirus nachweisen zu können. Das alles können wir erneut nicht verstehen und für uns ein völliger Widerspruch. Wenn da nicht wieder in irgend einer Form Zweifel aufkommen: Tja für uns kein Grund uns beugen zu lassen, sondern sich erneut fragen was soll das Ganze und sich weiterhin für qualitativ gute gesunde Nahrungsprodukte einsetzen. Fleisch von durchgeimpften Tieren erscheint mir nicht mehr würdig zu essen mit den Schwermetallen die wir da wegen der Impfungen essen müssen und erst die Milch trinken. Wo, wo bleibt da der gesunde natürliche Menschenverstand?
Liebe Kolleginnen und Kollegen
Wenn ich die Berichte im Forum lese, spüre ich nur allzugut die Ohnmacht und Verzweiflung der TierhalterInnen. Wir können so gut nachfühlen.
Auch wir haben eine Tochter, welche Impfschäden gehabt hat ( Fieberkrämpfe, dauernd Mittelohrentzündung, unerklärlich hohes Fieber mit 3 Spitalaufenthalten,usw. ) Es war ein jahrelanger Kampf um ihre Gesundheit - und ich war oft am Ende meiner Kräfte...Mit Homöopathie haben wir jetzt alles? ausgeleitet.Vom Spitaltrauma sprechen wir jetzt besser nicht... Hoffe, sie bleibt jetzt gesund....
Unsere Tiere haben wir nicht geimpft. Nun haben wir eine Verfügung erhalten, welche wir beim Verwaltungsgericht anfechten werden...Was dann kommt, wissen wir noch nicht, aber eines wissen wir: Wir werden unsere Tiere unter keinen Umständen impfen lassen!!!
Des weiteren frage ich mich, ob die Damhirschhaltung auch einem Impfobligatorium unterstellt ist??? Wer weiss da mehr?
Wünsche allen alles Liebe und Gute und gute Gesundheit, auch im Stall!
Gruss
Margrith Fuchs
Liebe Forumsteilnehmer
Ein kleiner Tipp für alle Insekten und andere Plaggeister....
Wir besprühen unsere Tiere vor dem Gang auf die Weide immer mit EM (Verhältnis 1:9) Damit haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht, denn die Bremsen und Mücken bleiben dann grösstenteils fern.
Weiteres über EM erfahrt ihr unter folgender Adresse:
www.ig-em.ch
oder
www.wikipedia.de, EM Technologie
Gruss
Thomas Fuchs
Werter Herr Klocke
Können Sie uns erklären, warum viele europäische Staaten auf Impfungen verzichten und trotzdem seuchenfrei bleiben? Norwegen und Schweden haben ein generelles Impfverbot erlassen - die BZ ist in diesen Ländern nicht aufgetreten...
Österreich hat auf die Bestellung von Impfstoffen verzichtet und in Frankreich werden nur die Exporttiere geimpft, damit beim internationalen Handel mit Rindern, Schafen und Ziegen keine Restriktionen zu beachten sind!
Warum wurde im Vorfeld dieser Impferei nicht eine Homöo-Prophylaxe in Erwägung gezogen? Es wäre an der Zeit, die epochale Erkenntnis von Hahnemann umzusetzen!
Wir halten die staatlich verordnete Pflicht zur Impfung gegen die BZ für fragwürdig, nicht zuletzt auch weil Wildtiere wie Rehe und Hirsche an der BZ erkranken können (Virusreservoir im Wald).
Darum fragen wir uns, ob unter diesen Umständen der propagierte flächendeckende Impfschutz nicht eine Illusion ist?
Mit freundlichen Grüssen
Thomas & Margrith Fuchs
Werter Herr Klocke,
ich möchte hier über Erfahrungen der deutschen Viehhalter berichten, die auch über Foren aus einzelnen Bertrieben gut geschildert werden.
Auffällig ist dabei, dass sehr oft direkt nach der Impfung eine Blauzungenerkrankung in seiner Symptomatik auftritt.
Da diese Phänomene oftmals erst nach 14 Tage, vom Impftermin her gesehen, auftreten, werden diese Erkrankungen nicht einem Impfschaden zugeordnet.
Beispiele, wo Ziegenmütter, die zuvor geimpft wurden, die Milch saugenden Lämmer anstecken (Lämmer werden nicht geimpft), zeigen und beweisen, dass von den eingesetzten Impfstoffen auch ein BT- Ansteckungspotential ausgehen kann.
Wenn also, wie im Zeitungsbericht beschrieben, die erkrankten Rinder keinen ausreichenden Impfschutz gehabt haben sollen, ist davon auszugehen, dass die Tiere zuvor geimpft wurden.
Womit kann somit ausgeschlossen werden, dass bei diesem Einsatz des in offenen Feldversuch befindlichen und nicht zugelassenen Impfstoff, eine Ansteckung von diesem ausgegangen ist?
Grüsse - Heiner Lohmann
Werter Herr Klocke,
ich danke ihnen, dass sie zugeben, dass Stresssituationen bei Tieren die geimft werden unter Stress es Folgen haben kann. Bis jetzt hörte ich nur es sei unbedenklich und Reaktionen gibt es keine, somit wird auch keine Haftung übernommen. Wesshalb ist man nicht bereit, die Haftung bei Folgeimpfschäden vom BVet oder Kant. Veterinäramt aus zu übernehmen? Da erscheint mir einfach etwas unglaubwürdig. Da kommen bei uns unweigerlich grosse Zweifel auf.
Liebe Forumsteilnehmer
Kurz ein paar Kommentare zu den letzten Beiträgen.
Zu Cäsar Bürgi: Ich gratuliere zu Ihrer konsequenten Haltung zum Thema zurück zur Natur (ehrlich!). Insofern ist es wohl an mir, Sie explizit von meinen Beispielen zur Nutzung "moderner" Verfahrensweisen auszunehmen.
Zu mehreren Beiträgen: Eine Impfung auf freiwilliger Basis würde im speziellen Fall der BT keinen Sinn machen. Ich habe es bereits mehrfach gesagt: Wenn man sich regional/national/europaweit entscheidet, diese Seuche mittels Impfung zu bekämpfen, dann geht das nur flächendeckend. Dabei ist die "Drohung", man sei eine Gefahr für die anderen, etwas unglücklich formuliert, trifft es aber im Falle der BT recht gut. Denn eine Vielzahl von ungeimpften Herden würde das Risiko des Verbleibs des Virus schlichtweg verlängern und damit vermutlich die Impfpflicht nach hinten ausdehnen.
Was mir beim Lesen der Beiträge immer mehr auffällt, ist, dass ein möglicher Nutzen der Impfung gar nicht mehr diskutiert wird. Hier mal eine Meldung, die vor 6 Tagen über den Ticker kam:
>>>> Freudenstadt (aho) - Im Westen des Landkreises Freudenstadt sind in den letzten Wochen insgesamt 12 neue Fälle der Blauzungenkrankheit aufgetreten. Wie der Landkreis jetzt mitteilt, befinden sich weitere klinische Verdachtsfälle noch zur Abklärung im Labor. Betroffen waren 3 Schafe und 9 Rinder aus 6 Betrieben. Dabei sind auch 3 Rinder und 3 Schafe an der Tierseuche verendet. Alle erkrankten Tiere hatten noch keinen voll belastbaren Impfschutz.<<<<
(Anm.: Freudenstadt liegt mitten im Schwarzwald, also vor unserer Haustür).
Gut werden Sie vielleicht sagen, was sind 12 Fälle in mehreren Wochen. Die Tatsache, dass 1/3 der betroffenen Rinder nicht überlebt hat, gibt mir aber zu denken.
Ich bin von der genannten Quelle nicht immer überzeugt (weniger bezüglich des eigentlichen Inhaltes, als vielmehr bezüglich der Selektion der Themen). Auch möchte ich nicht den gleichen Fehler machen und Todesfälle und andere Probleme 1:1 mit der vermeintlichen Ursache BT-Virus in Beziehung zu setzen. Ich möchte aber auch anregen, mal von dieser Seite an mögliche Folgen zu denken.
Zu Agatha Iten: Bitte machen Sie nicht den Fehler, jedes Gesundheitsproblem mit der Impfung in direkten Zusammenhang zu bringen. Es gibt und gab vor der BT die gleichen Erkrankungen, ohne dass Impfstoff oder Impferei daran Schuld waren. Dass die Impfung in der Herde als solche Stress bedeutet oder bedeuten kann mit bekannten Folgen, ist mir bewusst.
Zu Ihrem immer wieder angeführten Vergleich mit den Masern kann ich nur auf meinen Beitrag Nummer 17 verweisen. Bezüglich der Homöopathie bin ich froh, wenn man sich öffnet, auch die Spitäler (erlebe das selbst auch immer wieder), aber man muss abwägen, wo es einen Sinn macht, homöopathisch zu arbeiten. In diesem Fall die Seuche erwarten und betroffene Tiere homöopathisch therapieren zu wollen, KANN ein Ansatz sein, er dient aber nicht der Seuchenbekämpfung.
Grüsse
Peter Klocke
Ich habe noch eine Ergänzung: Zum Glück wird die Homöopathie nicht von allen Aerzten runtergespielt. Kürzlich erlebte ich mit unsrer Tochter, welche ihr Bein gebrochen hatte, im Spital Zofingen ein sehr positives Erlebnis. Oberärztin Frau Dr. Müller hatt ein offenes Ohr dafür und ich danke recht herzlich, dass es möglich ist, im Spital auch Homöopathie anwenden zu dürfen und der Patient nicht verknurrt wird für die schulmed. Medi. Hut ab muss ich schon schreiben.
Ja wir sind auch immer noch am Kämpfen um nicht zu impfen. Nach wie vor verstehen wir nicht, wesshalb man gegen eine Krankheit impfen muss. Nur weil man Angst hat es gibt eine Seuche daraus. Das kommt mir ähnlich entgegen wie die Masernimpfung. Menschen die ihre Kinder nicht impfen, werden als "kriminell" angeschaut, hab ich in letzter Zeit des öftern hören müssen. Tut schon weh so etwas. Wo bleibt die gegenseitige Akzeptanz??!?
Ich verfolge seit langem schon dieses Forum und es erstaunt mich immer wieder was hier geschrieben wird.
ich habe bis jetzt noch nicht geimpft und habe eine verfügung im haus, gegen die ich heute rekurs eingelegt habe. in der 1.woche juni wollte mein TA einen Impftermin vereinbaren ich habe abgesagt und umgehend die packungsbeilage gefordert . am 18.6.08 habe ich sie erhalten. am 21.6.08 habe ich einen brief an den TA geschrieben und habe ihm erklärt dass es für mich noch offene fragen hat die ich zuerst beantwortet haben möchte. nach ca. 2 wochen wollte mein TA nochmals einen termin zum impfen vereinbaren, ich hatte aber noch keine stellungnahme zu meinen fragen erhalten. Somit hat er die ganze sache an den KT weitergeleitet. plötzlich am 31. juli habe ich ein tel. vom KT erhalten und wollte mich von der impfung überzeugen mit den üblichen argumenten : diejenigen die nicht impfen sind eine Gefahr für die andern, nebenwirkungen sind ihm keine bekannt, keine entschädigung im schadenfalle, er hat mir auch gesagt das ein rekurs keine aufschiebende wirkung hat, und zuletzt hat hat er mir dies alles schriftlich in einer verfügung geschrieben und mich aufgefordert bis spätestens am 15. august die erste impfung zu machen.
Wie oben geschrieben ich habe trotzdem rekurs eingelegt für den ich nur 10 tage zeit hatte. warum plötzlich diese eile????
falls ich die impfung nicht machen lasse muss ich meinen betrieb auf meine kosten überwachen lassen. mal sehen!!!
ich frage mich schon, warum so ein tam tam gemacht wird, wenn man nicht impfen möchte. jemand hat mir erzählt, er selber musste den TA anfragen wegen dem impftermin, als er dies machte, nahm der TA die liste zur hand und sagte, dein betrieb ist schon geimpft. der tierhalter sagte ihm darauf hin "bei mir ist noch niemand vorbeigekommen" alsodann vereinbarten sie einen termin und die 1. impfung wurde durchgeführt. doch das beste zum schluss bis zum 1. august hat dieser betrieb noch keine 2. impfung erhalten und sind doch mehr als 3-4 wochen seit der 1. impfung verstrichen. so läuft es, wahrscheinlich ist er ja bereits abgehakt!?!?
Deshalb verstehe ich es erst recht nicht weshalb uns so gedroht wird.
bleibt hartnäckig!!!! und viel Glück in Haus und Hof
Urs Mittelholzer
Kaum zu glauben aber wahr für die Schulmediziner die vielen Nebenwirkungen und sie versuchen wo sie können die Nebenwirkungen runterzuspielen. Dies stimmt mich erneut sehr nachdenklich und ich plädiere nach wie vor für Impffreiheit. Mich erstaunen die Impfreaktionen überhaupt nicht. Wir haben einen Teil der Tiere geimpft und ein Rind hat zwei Wochen nach der Impfung Durchfall. Das sieht echt dreckig aus, wie ein Dreckspatz. Am nächsten Montag folgt die 2.Impfung. Wir müssen es wohl geschehen lassen. Unsere Rinder sind im 3. bis 5. Monat trächtig, was für Folgen es haben wird, kann man ja erst sagen, wenn sie wieder stierig werden. Es wurden alle auf Trächtigkeit untersucht und es wurde uns vom Tierarzt bestätigt, dass sie trächtig sind. Das geht natürlich noch ein rechtes Stück bis man weiss, wie gut die Tiere reagiert haben. Tja traurig aber war, dass man gezwungen wird, indem man unter Druck gesetzt wird.
Wo ist die Freiheit der Schweizer Bauern? Was wird uns in Zukunft noch alles aufdiktiert werden? Für mich sieht es immer mehr aus, vorwärts auf in die Pharmaindustrie, Natur pur ist nicht mehr gefragt und wird runtergespielt. Wohin, wohin führt denn das? Ist je steriler um so besser?!? Wird doch an der ETH in Zürich bei Studierenden doziert, dass rohe Milch sehr ungesund ist und zu schweren Krankheiten führe? Und welche Sparte von Leuten haben mit Krankheiten zu kämpfen? Sind es jene, die rohe Milch trinken oder jene die UHT - Milch trinken?!? Und wie ist es mit der Milch, die wir im Moment von geimpften Tieren trinken? Im Beipackzettel vom Impfstoff steht: Die Unbedenklichkeit bei Anwendungen dieses Impfstoffes bei trächtigen oder laktierenden Tieren wurde bisher nicht untersucht. Und dies wird den meisten Bauern vorenthalten. Man kriegt den Beipackzettel erst dann, wenn man ihn schriftlich anfordert. Wesshalb ist so etwas nur auf der schriftlichen Ebene möglich und wird nicht ausgehändigt, wenn man ihn mündlich verlangt??!?
Sehr geehrter Herr Klocke
Der Zusammenhang war ein spontaner Gedanke von mir, wenn ich damit falsch liege tut es mir leid und ich entschuldige mich hiermit.
Diese Plattform soll beim Thema BT bleiben, da bin ich auch Ihrer Meinung, nur eine Frage von Ihnen möchte ich noch beantworten.
Wir setzen hochwirksame Medikamente ein die heilen und nicht verdecken.
Wir machen keine künstliche Besamungen.
Ich weiss nicht einmal was eine Mutterschutz Impfung ist.
Unsere Kühe werden ohne Maschine gemolken.
Wir kastrieren kein Tier auf unserem Betrieb, und wir sind noch lange nicht fertig in der Entwicklung. Immer mit dem Ziel der natürlichen Lebensmittelproduktion!
Nun zum Thema:
Was wir fordern, ist eine Impfung auf freiwilliger Basis, wir wollen uns nicht bevormunden lassen, wollen aber auch niemanden bevormunden.
Wir wünschen uns eine Unterstützung von unserer Branche, die sich die Natürlichkeit auf die Fahne geschrieben hat.
Das Argument der Durchimpfung ist nie und nimmer stichfest, für das gibt es genug Argumente, vielleicht einfach keine wissenschaftlichen Studien.
Grüsse und Sorry
Sehr geehrter Herr Bürgi,
ich verstehe nicht ganz, was das eine mit dem anderen zu tun hat. Wenn Sie einen solchen Zusammenhang zwischen BVET-Geldern und FiBL-Bewertung eines Sachverhaltes mutmassen, müssen Sie diesen weiter beleuchten:
- Zu welcher Beurteilung würden wir kommen, wenn die Gelder gezahlt würden? Antwort: zur gleichen, und wie würden Sie die FiBL-Einschätzung in DEM Fall in Beziehung zum BVET beurteilen?
- Glauben Sie ernsthaft, dass dies eine Massnahme darstellt, die Kürzung der Gelder rückgängig zu machen, oder wie ist Ihr Satz zu verstehen?
Ich glaube, langsam werden hier Dinge ein wenig waghalsig miteieinander vermischt. Ich möchte an dieser Stelle noch einmal betonen, dass wir mit unseren Mitteln versucht haben, eine Abschätzung abzugeben, deren Ergebnis Sie alle gelesen haben. Wir stehen nicht für einen organisierten Boykott zur Verfügung. Wir werden aber unsere Einschätzung mit aktuellen Beobachtungen und Daten ergänzen (auch aus unseren Projektbetrieben heraus).
Ich würde mir wünschen, dass wir zur sachlichen Diskussion über die BT zurückkehren. Statements wie das letzte von Cäsar Bürgi helfen da wenig.
Grüsse
Die Risiko-Nutzen Abklärung, die von Seiten des FiBL gemacht wurde und nach wie vor vertreten wird, ist mir jetzt klarer verständlich, nach dem ich heute Morgen den Schweizer Bauer gelesen habe. Da steht: "Das Bvet zahlt weniger Beiträge an die Tiergesundheitsforschung im FiBL". In der selben Zeitung steht aber auch erfreuliches:
"Die Bekämpfung der Blauzungenkrankheit in der Schweiz ist in vollem Gange. Nachdem in den letzten Monaten schon ein Grossteil der Tiere geimpft wurden, kommen im Spätsommer auch noch die Alptiere an die Reihe.
Vermehrt klagen Bauern jetzt aber über negative Folgen der Impfung: «Nach den Impfungen sind in vielen Betrieben die Zellzahlen in der Milch praktisch explodiert, so auch bei mir», schrieb beispielsweise ein User von schweizerbauer.ch.
Nicht nur erhöhte Zellzahlen nach der Impfung beschäftigen die Bauern. Andere klagen über vermehrte Aborte bei hochträchtigen Kühen. Einige beklagen gar unerwartete Todesfälle von Tieren, welche sie auf die Impfung zurück führen.
Was sind Ihre Erfahrungen mit der Impfung gegen die Blauzungenkrankheit?"
Bei der Umfrage kann man auch teilnehmen unter:
www.schweizerbauer.ch/htmls/artikel_17401.html
und auch nachlesen was alles passiert.......
Cäsar Bürgi
Demeter Deutschland hat jetzt offiziell die Freiwilligkeit der Impfung gefordert! Nachzulesen unter www.verbaende.com/News.php4 . Ich hoffe, dass es in der Schweiz auch bald solche Pressemitteilungen gibt!
Bernadette Vogt
Liebe Lisbeth Blum,
vielen lieben Dank für deinen ehrlichen Beitrag. Es tut mir Leid für euren Betrieb und für eure Tiere die so leiden müssen. Leider höre ich von verschiedenen Leuten, dass sie nach dem Impfen Probleme hatten, aber es wird vertuscht. Frage an Sie, ist der Fall von Ihrem impfgeschädigten Kind auch so unter den Tisch gewischt worden. Mir ist es so ergangen, dass man immer sagte, dies hat nicht's mit der Impfung zu tun. Deshalb finde ich es einfach nicht recht, dass so gedroht und eingeschüchtert wird.
An alle Forumsteilnehmer:
Das Bundesamt für Gesundheit schrieb im Sept.2007 folgende Sätze:
Das Gesundheitssystem der Zukunft ist auf den gesundheitskompetenten Menschen ausgerichtet Gesundheitskompetenz ist ein Konzept, das hauptsächlich an der Schnittstelle zwischen dem Gesundheits- und Bildungssektor anzusiedeln ist. Konsumentinnen und Konsumenten beziehungsweise Patientinnen und Patienten haben eine neue Rolle in der Gesellschaft. Diese Rolle gilt es seitens der Bürger verantwortungsvoll wahrzunehmen und seitens der Behörde zu respektieren. Wir denken dies gilt auch für uns Milch-,und Fleischproduzenten und Produzentinnen, dass wir unsre Tiere nicht mit diesen Fremdstoffen unnötig belasten. Diese nicht ausgeschafften Stoffe welche im Tierkörper bleiben werden sind sicher nicht förderlich in unserm Körper, wenn wir sie aufnehmen durch die Fleischernährung. Weshalb wird dieser Aspekt von Seiten der Behörde nicht respektiert??!
Ich wünsche allen Glück und Segen im Haus und Hof
Agatha Iten
Liebe Agatha Iten,
du fragst mich an, ob der Fall von unserem Kind auch so unter den Tisch gewischt wurde. Ich weiss nicht recht, ob dies der richtige Platz ist, meinem Ärger und Frust einmal Luft zu machen. Nach gewissen Ärzten hat diese ganze Geschichte heute noch nichts mit dem Impfen zu tun. Uns wurde immer wieder gedroht, noch schlimmer waren die Vorwürfe. Unser grosses Glück war, dass wir durch einen Notfall unseres Kindes zu einem Arzt stiessen, der einen Zusammenhang zwischen dem Impfen und der Krankheitsgeschichte ansprach. Er meinte, eine weitere Impfung würde unser Kind wahrscheinlich nicht mehr verkraften. Von diesem Tag an, waren wir in guten Händen, geimpft wurde nicht mehr und unserem Kind geht es viel besser.
Zu den Tieren: Unsere Kälbli, die nach dem Impfen geboren wurden, haben nun alle diesen Durchfall. Heute meinte der Tierarzt noch einmal, dies habe 100%ig keinen Zusammenhang mit dem Impfen. Ich hatte inzwischen trotzdem ein Impfprotokoll ausgefüllt, von dem er eine Kopie erhalten hat. Er war gar nicht erfreut über unsere Meldung. Nun, wir werden sehen wie's weitergeht.
Lisbeth Blum
Liebe Lisbeth,
Unser Tierarzt hatte auch nicht Freude über unsere Schadensmeldung, welche ich eingeschickt habe.
Eine Kuh von uns hatte durch Klauenprobleme immer etwas hohe Zellzahlen und hätte darum nicht geimpft werden sollen. Nach 2 Wochen hatte sie eine Labmagenverdrehung. Also noch nicht 2x geimpft.
Aber nach 3 Tagen hat man ja wieder eine neue im Stall. Wo liegt das Problem? So lange immer Nachschub da ist, überlegen wir zu wenig! Leider!
Ich sah den Kühen an, wie sie vor und nach einer Impfung aussehen und vor allem habe ich es gespürt. Nach dem Ausleiten ist es allgemein wieder besser.
Ich habe zum Schadensprotokoll geschrieben, es sei ja klar, dass man so von Aussen nach Innen arbeitet und andere Organe schlapp machen.
Statt wie bei der Naturmedizin von Innen nach Aussen!
Freue mich auf die 1. Zellzahlproben danach, in den nächsten Tagen, damit ich meinen Mann noch mehr überzeugen kann, was die Impfung für negative Folgen auf das ganze Immunsystem haben kann.
Wegen den Tierärzten, die hinter der Impfung stehen, habe ich kein Erbarmen, sie sollen uns beweisen, mit klaren Fakten, wie die Zusammenhänge sind, wenn sie nicht mit der Impfung zu tun haben!
Mit aller Achtung vor jedem Studium und Doktortitel, aber auch hier muss man die Grenzen eines Medikaments eingestehen und mit der Naturmedizin zusammenarbeiten wollen.
Warum wird gerade jetzt in Zeitungen und Bauernzeitungen viel über Naturmedizin geschrieben, z.B. Bündner Alpen. Homöopathie.
Auch die Ärzte müssen das Gelernte ( Hochschule) hinterfragen können!
Weil ich immer noch nicht glauben will, dass alle Tierärzte in der Schweiz voll hinter dieser Kampagne stehen.
Liebe Grüsse an eine Gemeindekollegin
Doris
Guten Tag,
seit Wochen verfolgen wir diese ganze Impfproblematik mit wachen Augen und Ohren. Eigentlich sind wir gegen das Impfen der Blauzungenkrankheit, aber nach ausführlichem Gespräch, Drohungen und Einschüchterungen sahen wir uns gezwungen, dem Druck nachzugeben und unsere Tiere impfen zu lassen. Unserer Skepsis voraus geht eine lange Leidensgeschichte von unserem impfgeschädigten Kind.
Nun, nach langen Überlegungen haben wir Anfang 2003 unseren Landwirtschaftsbetrieb auf Mutterkuhhaltung umgestellt. Eine der vielen positiven Seiten war, dass der Hoftierarzt auf unserem Betrieb für das Rindvieh kaum noch anzutreffen war! Seit wir am 16.06.08 das 1. Mal impften, hatten wir eine Kuh, die das "Festliegen" hatte und eine Kuh die nicht "versäuberte". Der Tierarzt meinte und auch wir sind dieser Meinung, das könne es immer geben. Nach der 2. Impfung stellte sich heraus, dass die Kälber, die zwischen der 1. und 2. Impfung geboren wurden, anfingen Probleme zu machen. Sie bekamen einen wässerigen Durchfall und wurden ganz schlapp. Das erste Kalb mit diesen Symptomen ist bereits eingegangen. Ihm wurden an einem Tag (über Tage hinweg) mehrere Liter an Infusionsflüssigkeit gegeben.
Als wir den Tierarzt wieder auf die Impfung ansprachen, meinte er, das habe überhaupt keinen Zusammenhang. Im Moment gäbe es viele solche Kälber die sterben, das könne nur das Wetter sein. Im gleichen Atemzug sagte er, sie hätten ja über 21000 Stück Vieh geimpft. Und überhaupt empfehle er uns dringend, die Mutterschutz-Impfung. Unsere Kälber hätten viel zu wenig Abwehr. Bis vor kurzem hatten wir keine Probleme mit unseren Kälbern und die Mutterkuhhaltung bereitete uns grosse Freude. Jetzt fange ich an mich zu fragen, gibt es eigentlich für Tierärzte Impfschäden? Meine Eltern halten über dreissig Jahre Schafe. Auch sie kamen ums Impfen nicht herum. Auch sie beklagen sich über grosse Probleme und mindestens ein Schaf ist nach der Impfung bereits gestorben und ein Lamm kam tot zur Welt (kann es auch immer wieder geben). Aber dies alles hat auch mit dem Impfen, laut Tierarzt, überhaupt nichts zu tun. Ich weiss auch noch von einem weiteren Fall, die mit ihren Schafen grosse Probleme haben seit der Impfung. Sonst hört man eigentlich sehr wenig über negative Reaktionen. Wahrscheinlich liegt es wirklich nicht am Impfen?! Es wäre schön, von anderen Erfahrungen zu hören.
Lisbeth Blum
Hallo zusammen,
es ist einfach unglaublich und für mich auch sehr herzlos, wie man mit den Tieren umgehen kann. Unser Neffe brachte seine Mutterkühe auf eine Alp im Engadin. Nach etwa dreistündiger Reise wurden die Tiere zwangsweise geimpft noch im Lastwagen und dann mussten sie in der sommerlichen Hitze noch zwei Stunden auf den Berg bis zur Weide laufen. Ich glaube jedermann weiss, dass man Tiere die gestresst werden, wie z.b. hier, sollte man schonen und nicht impfen. Aber es wird getan. Für mich eine Vergewaltigung am Tier und auch gegenüber dem Bauer der es geschehen lassen muss, ansonsten wir er mit grossen Konsequenzen rechnen müssen. Und ich frage mich auch wie da das zweite mal geimpft wird auf einer Alp wo keine Scheune gross vorhanden ist. Da bleibt mir das Blut stocken und ich frage mich immer noch, wesshalb man so aggressiv ist vom Bund und Kanton her für's impfen. Vor allem da eine unzureichende, einseitige Informationspolitik herrscht. Vor allem höre ich, wie viele Bauern es nicht tun wollen und so gezwungen werden, obwohl man ja nicht weiss wie lange die Immunität ist. Da fängt ein jeder normaler Mensch an sich zu fragen, was soll das Ganze und wer gesunde Lebensmittel produzieren will wehrt sich da zurecht gegen das Impfen. Wo bleibt das Herzblut für gesunde, nätürliche Lebensmittel, nicht vollgepumpt mit Chemie. Wir mussten über drei Jahre Kaninchen und Kälber mästen, da wir im Angestelltenverhältnis waren und ich konnte nicht mehr von diesem Fleisch essen und auch nicht Werbung dafür machen. Ich verstehe immer mehr die Menschen, die kein Fleisch mehr essen wollen. Da kann mir keiner kommen und sagen, dass das Antibiotika in dieser Zeitspanne alles aus dem Körper geschafft ist. Jetzt sind wir auf dem Betrieb selbstständig geworden haben Mutterkühe angeschafft und wollen auf Bio umstellen. Für uns ist es somit auch ganz klar möglichst ohne Chemie auszukommen und kaum sind die neuen Tiere auf unserm Hof werden wir gezwungen zu impfen. Unser Wissen über Impfungen, welches wir uns angeeignet haben ist, dass Impfungen nicht das Immunsystem Stärken, sondern, dass es geschwächt wird. Auch ist es für uns nicht erstaunlich, dass es immer mehr Allergien gibt und die unruhigen Kinder welche Ritalin schlucken müssen das ist in der heutigen Zeit selbstverständlich. Das dies von den Impfungen auch kommen könnte, darüber schweigt man. Natürlich kann es nicht nur von den Impfungen sein; es hat noch viele andere Faktoren die miteinfliessen und ich denke, dass die Impfungen da nicht ohne sind. Ich appeliere für eine umweltschonende und gerechte Haltung gegenüber unsrer Mutter Erde. Ich danke für euer Verständnis und vielleicht ist es für den einen oder andern ein Denkanstoss.
Alles Liebe und Gute
Agatha Iten
Anscheinend habe ich etwas missverstanden im Artikel. Ich bezog es auf den Stand vom 21. Juli 08. Es kann jedoch auch gemeint sein auf das Datum 2006. Bei uns war man unterschiedlicher Meinung desswegen. Und trotzdem habe ich Mühe, dass man impfen muss, wenn Tiere tränende Augen haben und zum Teil husten.
Liebe Kolleginnen und Kollegen,Werter Herr Klocke,
Es inreressiert Sie vielleicht auch Herr Klocke. Ich möchte Sie nicht ausschliessen.
Heute stiess ich auf eine ganz spannende Seite. Ich empfehle sie euch diese Seite zu öffnen unter folgender Rubrik:
www.tierseucheninfo.niedersachsen.de/master/C25198119_N25194072_L20_D0_I1535820.html
Da steht drin, dass der Serotyp 8 bisher in Europa noch nie aufgetreten ist. Wem soll man da noch glauben. Da haben alle die die Impfung so kritisch hinterfragen ein gutes "Gschpühri", dass da irgendwie etwas übereilt gehandelt worden ist von Seiten der Schulmedizin. Im Galuben daran, dass wir Bauern ohne weiteres darauf einsteigen werden. Für mich völlig unverständlich dieses handeln und ich erwahne nochmals, dass mich der Impfzwang nach wie vor sehr nachdenklich und auch sehr traurig stimmt, dass wir unsre Tiere so plagen oder vergewaltigen müssen. Ich wünsche immer noch, dass man es den Bauern freistellt, denn wer kennt den besser die Tiere und kann beurteilen, ob die Tiere in einer guten Verfassung sind, das heisst kerngesund. In kritischen Situationen soll man nicht impfen, das ist auch bei uns Menschen so und immer wird man dazu überredet und von den Folgen will ich da nicht mehr ausholen. Die sind vielen Personen sehr bekannt.
Allen alles Liebe und Gute, Glück und Gesundheit in Haus und Stall wünscht
Agatha Iten
Werte Teilnehmer,
Zur Frage von Cäsar Bürgi (Was sind hochwirksame Medikamente?): Diese ist absolut berechtigt. Ich meine damit das, was gemeinhin unter Chemie verstanden wird und zumindest kurzfristig (und nicht immer nachhaltig) zu gewünschten Effekten führt. Schmerzmittel, Antibiotika bei ganz bestimmten Erkrankungen oder Calcium-Infusionen gehören dazu. Von diesen weiss ich, dass sie wirken, obwohl sie nicht immer wirksam sind. Im Gegensatz dazu führen zwar Homöopathika auch zu gewünschten Efffekten, aber bekanntermassen nicht immer und nicht bei allen Tieren.
Zu Werner Ammann und Pia Stadler und anderen: Ich danke für diesen Beitrag, nicht weil ich froh bin, dass auch ohne Impfung Kühe verkalben und verenden, sondern, weil man sehr aufpassen muss, dass man nicht übersensibel wird, was die Impffolgen angeht. Zellzahlen gehen im Sommer schon mal hoch, das ist bekannt. Verwerfen und Todesfälle gibt es auch sonst. Damit ist nicht gesagt, dass es keinen Zusammenhang zur Impfung gibt, sondern dass man das erstmal in Beziehung zur Situation vorher stellen muss. Wir planen genau dies, was Werner fordert, in unseren pro-Q-Betrieben.
Viele Grüsse
Peter Klocke
Herr Klocke,
was sind bitte hochwirksame Medikamente? und wer stuft die Wirksamkeit eines Medikamentes ein?
Liebe Bernadette,
dies frage ich mich auch schon lange, ob unsre Welt noch in Ordnung ist. Für mich ist das Ganze ein Geschäft mit der Angst. Aus lauter Angst es könnte dies und jenes passieren muss geimpft werden. Was wissen die Impfhersteller? Wohl sehr viel, gebe ich zu. Das Leide ist, dass sie nicht bereit sind die Impfstoffzusammensetzung in Deutsch auszuhändigen oder vielleicht überhaupt nicht. Die Zusammensetzung erscheint da nicht wichtig. Stimmt mich sehr traurig und nachdenklich. Macht auch sprachlos und irgendwie hilflos in gewissen Kreisen. Wohin führt den das???
Lieber Gruss
Agatha Iten
Hoi zäme
Ein (konventioneller) Kollege erzählte mir, dass bei ihm eine Kuh kurz nach der Impfung nach 7 Monaten Trächtigkeit verworfen hat.
Ich habe in meinem Bestand die Impfung verweigert. Trotzdem, auch bei mir verwarf eine Kuh. Eine andere war in den heissen Tagen anfangs bis mitte Juli sehr krank mit Fieber. Nach viel Beobachtung, Beachtung und diversen homöopathischen Behandlungen ist sie nun wieder munter. Hätte ich kurz zuvor geimpft, würde ich wahrscheinlich darin die Ursache für diese Schäden suchen.
Dies zeigt, dass eine Beurteilung auf dem Einzelbetrieb trügen kann. Nur eine flächendeckende Aufnahme und Auswertung von Symptomen nach der Impfung bringt hier Klarheit. Es ist zu hoffen, dass die betroffenen Bauern Schadenfälle ihrem Impftierarzt auch melden und eine Kopie des Aufnahmeprotokolls anfordern.
Ja, eine flächendeckende Aufnahme wäre sinnvoll. Doch unsere Tierärzte wehren sich vehement dagegen, und sind froh, wenn niemand ein Aufnahemprotokoll machen will.
Zudem wird alles verharmlost und abgestritten. Und der Bauer gibt klein bei.
Werte Schweizer Bauern
Heute lese ich bei den Schlagzeilen: "Novartis auf Rekordkurs. Die Division "Impfstoffe" ist rapide gewachsen." Super! Warum braucht es dann noch Zwangsimpfungen? Die Pharma hat uns auch ohne das im Griff und verdient immer mehr. Und wir sind froh, wenn wir nur annähernd kostendeckende Preise für unsere Produkte erhalten. Ist unsere Welt eigentlich noch in Ordnung?
Liebe Bernadette
nein unsere Welt ist schon längst nicht mehr in Ordnung, dies wissen alle Impfkritiker, und die andern wollen es nicht wissen.
Doch langsam erwachen immer mehr Bauern. Es braucht einfach Zeit und Geduld.
Werter Herr Klocke, werte Frau Maeschli,
Ich höre von allen Seiten, dass es kurz nach der Impfung (0-4 Tage) Aborte und tote Tiere bei Schafen und bei Kühen gibt, die Zellzahlen stark erhöht sind und die Kühe mit der Milch zurück gehen!
Es kann also keine Rede von "keinen Nebenwirkungen" sein.
Auch möchte ich noch erwähnen, dass es in den meisten Impfungen Antibiotika drin hat. Das beweist gerade der häutige Bericht, dass die Leute von den Malariamedikamenten Antibiotikaresistenzen aufweisen und somit, wenn sie wirklich wegen einer schweren Erkrankung Antibiotika brauchen, keine Chance auf Heilung haben, da es nichts mehr bewirken kann.
Ich hätte da noch eine Frage die mich brennend interessiert: Wie sieht denn das Blauzungenvirus Nr. 9 aus? (bitte mit Unterschrift des B-Vet und die des BAG). Auch dass es kein mit gentechnischveränderter Impfstoff sein soll, dafür möchte ich die Unterschrift des B-vet und des BAG .
Herzliche Grüsse
Silvia Wey
Werter Herr Klocke,
ich frage mich noch im Zusammenhang mit Behandlungsmethoden, warum immer mehr die Tierärzte anstehen bei Behandlungen. Es heisst ich weiss nicht mehr weiter, d.h. der Weg in die Metzgerei ist evt. noch möglich oder halt als Kadaver. Genau jene Tiere konnten wir mit der Homöopathie heilen. Ich bin nicht grundsätzlich gegen die Schulmedizin und sage noch einmal Schulmedizin und Homöopathie sollten mehr zusammenarbeiten. Ich frage mich auch von wo die so unheilbaren Krankheiten kommen. Vielleicht eben auch weil man langezeit sehr schnell zum Antibiotikkum griff. Heute wird dies zum Glück etwas bewusster eingesetzt. Und ich denke auch mit den Impfungen geht man etwas rigoros um sei es beim Menschen oder beim Tier. Man versucht die Impfungen aufzuschwätzen, z. B. Masern, Grippe, Zecken ect. Beim letzteren weiss man, dass das Krankheitsbild der Zeckenkrankheit, d. h. Borreliose häufiger geworden ist, seit so geimpft wird. Dies wird jedoch von der Schulmedizin totgeschwiegen. Ebenso jene mit dem Gebärmutterhalskrebs. Viele Aerzte sind sich der fatalen Folgen bewusst und es wird jedoch weiter geimpft. Solche Tatsachen tun weh.
Ich kann einfach auch nicht verstehen, wesshalb hier im Forum die genaue Zusammensetzung des Impfstoffes nicht bekannt gegeben wird. Dies löst in uns ein sehr mumliges Gefühl aus. Was muss denn da verheimlicht werden? Auch kriegte ich noch keine Antwort was Saponine sind!! Schade!
Mit freundlichen Grüssen
Agatha Iten
Liebe Diskussionsteilnehmer,
ich freue mich über die Lebhaftigkeit hier. Vieles von dem was diskutiert wird, steht ja in unseren Basisinformationen. Ich möchte dennoch ein paar Punkte aufgreifen, die hier vehement angesprochen werden. Zum Thema MKS: Wenn Sie sagen, dass die MKS-Impfung verboten wurde, dann haben Sie Recht, nur bedenken Sie, dass das vor allem deshalb geschah, weil man eine weitaus effektivere Methode der Bekämpfung gefunden hatte: die konsequente Tötung der betroffenen Bestände in Verbindung mit absoluten Transport- und Verkehrsverboten in den Schutzzonen (Eine Durchseuchung war nie ein Thema in der EU und wird weder dort noch hier eines sein).
Aber eines haben beide Erkrankungen tatsächlich gemeinsam: die Tiere (Kühe) sterben sicher nur zu einem geringen Teil, aber sie haben arg zu kämpfen mit der Seuche. Milcheinbrüche (beschriebenermassen sehr nachhaltige), schmerzhafte Erosionen und letztlich die hier auch immer wieder ins Feld geführten Aborte sind die Folge. Diese Fakten werden mir bislang in der Diskussion zu wenig berührt.
Ich werde immer wieder kritisiert für meine Äusserung, dass die Verantwortung bei den Landwirten liege. Welche alternative Antwort erwarten Sie von mir? Es gibt ja offenbar real existierende Impfverweigerer. Ich respektiere diese Landwirte und Ihre Ansicht genauso wie diejenigen, die ihre Tiere impfen lassen. Ich habe aber in diesem Forum unsere Aufgabe darin gesehen, eine aus unserer Sicht bedenkliche Entscheidungsgrundlage für eine Impfverweigerung zu korrigieren, Ihnen aber nicht die eigentliche Entscheidung abzunehmen.
Sie sprechen von "Zurück zur Natürlichkeit". Aber wo ziehen Sie die Grenzen? Mal provokativ gefragt:
- verzichten alle Landwirte hier auf hochwirksame Medikamente, wenn es mal richtig schlimm kommt?
- verzichten alle Teilnehmer auf die künstliche Besamung?
- Melken alle hier anwesenden Landwirte von Hand?
- Existiert bei keinem von Ihnen eine Mutterschutzimpfung für die Kälber?
Bei Beantwortung dieser Fragen werden Sie doch auch zu dem Schluss kommen, dass ich bei der Entscheidung über den Einsatz moderner (unnatürlicher) Mittel abgewogen habe: kann ich das für mich als Biolandwirt vertreten? Ist der Schaden oder der Einsatz grösser oder kleiner als der Nutzen? Nun werden Sie sagen, dass die Frage nach der Melkmaschine hahnebüchen ist, weil sie den Tieren nicht schade. Ich kann Ihnen dazu sagen, dass einer der bekanntesten Melktechnik-Professoren vor einigen Jahren exakt das Gegenteil gesagt hat und belegen konnte, dass die Melktechnik heute weit weg von natürlichem Milchentzug ist und einen Grossteil der Verantwortung für den Zustand der Eutergesundheit vielerorts trägt. Dieses kleine Beispiel soll verdeutlichen, dass man sich mit bestimmten Dingen nach Abwägungskriterien arrangiert. In den meisten Fällen wird sich die Frage nach dem Kauf einer Melkanlage aber kaum gestellt haben, weil die Waage klar zu einer Seite ausgeschlagen hat.
Ich will damit die Impfung nicht verharmlosen, verstehen Sie mich nicht falsch. Ich möchte aber auch nicht die BT-Seuche verharmlost wissen.
Ich hoffe, dass wir hier weitere Erfahrungsberichte lesen können, negative wie positive.
Herzliche Grüsse
Peter Klocke
Lieber Markus
Diese Plattform bringt eine Vernetzung, und ich hoffe sie wird auch weiter publik gemacht, um möglichst viele, die im ungewissen sind, mit Meinungen zu bedienen.
Mich würde noch interessieren, welche Faktoren und Entscheidungsträger zu dem Entschluss beigefügt haben, die zur Stellungnahme führte.
Wieso wurde unser Antrag vom ABV nicht mit den zuständigen Veterinärbehörden diskutiert, sondern lediglich von Herrn Klocke kommentiert? Wir erwarten nach wie vor Antworten auf die von uns gestellten Fragen. Weiter kann ich dazu sagen, dass ich konsequent bin was Impfungen anbelangt, obwohl ich auch eine Risiko-Nutzen-Abklärung mache, wenn wir mit neuen Problemen und Lösungen konfrontiert werden.
Nach wie vor bin ich der Meinung, dass unser Verband in einem kleinst Versuch Erfahrungen sammeln sollte. Ob es Alternativen gibt die natürlicher sind als eine Chemiekeule ist sehr ungewiss, da keine Erfahrungen zu diesem Produkt bestehen und andere Typen des Virus auch in unsere Breiten vordringen, wenn sie nicht schon angekommen sind. Ich hoffe auf ein bisschen mehr Mut und Engagement in Richtung Natürlichkeit.
Werte ForumsteilnehmerInnen
Ich danke bestens für die zahlreichen Fragen, Bedenken und kritischen Beiträge aus der Praxis. Ziel der neuen Plattform bioaktuelll.ch ist, die Praxis, Bioforschung, Bioberatung, Bioorganisationen und Behörden näher zusammenzubringen. Das scheint bei der Blauzungendiskussion Wirklichkeit zu werden. Obwohl sich das für den Impfentscheid zuständige Bundesamt für Veterinärwesen bisher nicht in die Diskussion eingeschaltet hat, so wurde doch bereits auf der Homepage der Amtes auf unsere Plattform verwiesen. Einen Dank gebührt dem Forschungsteam vom FiBL, das sich auf dem Forum aktiv beteiligt.
Bio Suisse hat am 20. Juni 2008 per Brief allen Mitgliedorganisationen (MOs) dargelegt, weshalb sich der Verband nicht gegen die Impfkampagne stellt. Zu geteilt sind die Meinungen der Basis, als dass sich eine Auflehnung rechtfertigen liesse. Zu berücksichtigen ist auch, dass es nicht zu den Methoden der Bio Suisse gehört, zu zivilem Ungehorsam aufzurufen und sie gleichzeitig auch nicht in der Lage ist, die Risiken für die Mitglieder abzudecken. Zudem ist es nicht konsequent, die Blauzungenimpfung zu bekämpfen und gleichzeitig andere Impfungen zuzulassen. Nichtsdestotrotz kann ich Ihnen versichern, dass wir von Seiten Bio Suisse dafür sorgen werden, dass wir die kritischen Punkte und Erkenntnisse aus der Diskussion hören und damit an die Veterinärbehörde gelangen werden.
Freundlich grüsst
Markus Arbenz, Geschäftsführer Bio Suisse
Link zur Internetseite BVET: www.bvet.admin.ch/gesundheit_tiere/01973/01975/index.html
Link zum Brief an MOs: www.bio-suisse.ch/de/dokumentation/lw/allgemeineinformationen/index.php)
Soeben habe ich den Artikel Pro und Kontra Blauzungenimpfung in der Bauernzeitung gelesen. Ja Frau Dr. Wunderlin, alle sind unsolidarisch in den Augen fast aller Schulmedizinern. Es gibt Ausnahmen und dies finde ich sehr toll. Sind unsre jüngsten Kinder seit 15 Jahren nicht mehr gegen Tetanus geimpft worden trotz Empfehlung der Aerzte. Zum Teil fielen böse Worte, zum Teil wurde uns die Verantwortung überlassen und es ist alles gut gelaufen mit Begleitung eines homöopathischen Arztes. Anscheindend sind sich die Tierärzte auch nicht einig. Kürzlich erklärte mir ein Tierarzt, dass man MKS nicht mehr impfen dürfe, da diese Seuche hochansteckend sei und somit sehr gefährlich die Impfung zu machen. Und Frau Dr. Wunderlin schreibt nur mit durchimpfen konnten wir die Seuche bekämpfen. Wem soll man da noch glauben?!? Ich möchte einfach immer noch die Zusammensetzung der Impfung und auch wissen, ob sie gentechfrei ist. Leider wird diese Auskunft bis jetzt sang und klanglos übergangen: Schade! Da fragen wir uns ob da alles korrekt und einwandfrei läuft von der Impfkampagne her??
Dies erweckt in uns ein mumliges Gefühl und ein Misstrauen und der Beitrag von Frau Vogt stellt vieles in Frage und da stelle ich mich auch dahinter. Ich habe es schon einmal erwähnt, dass wir diese Viruskrankheiten so kaum in den Begriff bekommen. Wichtig ist, dass wir für das Wohl der Tiere sorgen, indem wir keine enormen Massentierhaltungen haben und viel Kraftfutter ect. füttern, sondern, dass wir etwas mehr zurück zur Natur sollten. Ich weiss, dass viele jetzt sagen, dies ist überhaupt nicht wirtschaftlich. Das stimmt, aber müssen wir alles so erzwingen und hochtreiben? Ich denke, jene die dies wollen, sollen dies tun. Ebenso finde ich es wichtig, dass jene, die dies nicht wollen, ebenso respektiert werden wie jene, die dies tun wollen. Jedem das Seine. Warum ist es nicht möglich, einander mit gegenseitigem Respekt und Achtsamkeit und Toleranz zu begegnen. Ich wünsche allen Pro-, oder Kontrabauern der Blauzungenkrankheit viel Glück und Segen in Haus Hof und Stall.
Freundliche Grüsse
A. Iten
Es ist schlimm, wie die Tierärzte auf die Meldung reagieren, wenn es nach der Impfung Aborte gibt. Alles wird verharmlost und abgestritten.
Ich habe heute zwei Meldungen gekriegt, dass Tiere verworfen haben. In einem Betrieb sogar drei Kühe...
Und dann heisst es immer, es seien keine Nebenwirkungen zu erwarten. Mir ist jetzt schon klar, warum es keine Nebenwrikungen haben soll, die Tierärzte melden diese gar nicht.
Wie lange akzeptieren wir Bauern dies noch?
Beharrt darauf, dass das Aufnahmeprotokoll ausgefüllt wird.
Von verschiedenen Seiten höre ich, dass der Impfstoff genmanipuliert ist. Was denken die Konsumenten und die Grossverteiler über diese Meldung? Weiss jemand etwas über die Meldungen? Ich denke die Tierärzte des Fibl können uns sicher mehr Infos liefern. Auch kann ich die verschiedenen Massnahmen (je nach Kanton)gegen die Verweigerung nicht verstehen.
Alles Gute Philipp Renggli
Guten Tag Herr Renggli
Dass der Impfstoff genmanipuliert sein soll, ist mir nicht bekannt. Es gibt sehr wohl Impfstoffe, welche gentechnisch hergestellt werden. Diese sind im Tierbereich aber noch selten und auch der Blauzungenimpfstoff gehört nicht dazu.
Der Impfstoff basiert auf einem Virus, der von einem erkrankten Tier isoliert, auf Zellkulturen gezüchtet und zur Impfstoffverwendung abgetötet wurde.
Grüsse
Ariane Maeschli
Anscheinend gibt es keine Impfbefürworter, das heisst ich glaube die halten sich lieber still. Ich habe heute mit dem Bvet telefoniert und jene Person behauptet, dass die Mehrheit das wünsche. Da bin ich mir nicht so sicher. Ich fragte ihn, wie wohl das Abstimmungsresultat gewesen wäre, wenn es an die Urne gekommen wäre? Ich finde es nach wie vor nicht fair, dass der Bauer die Verantwortung der Tiere nicht übernehmen darf, sondern dass wir uns demokratisch fügen müssen, denn die Mehrheit befiehlt. Wer kennt das Tier am besten? Tja, mich stimmt es sehr traurig und nachdenklich, dass so über die Köpfe hinweg entschieden wird. Was genau alles im Impfstoff drin ist, will man mir auch nicht so recht deklarieren. Ich glaube einfach nicht so recht , dass nur diese zwei Inhaltsstoffe Saponin und Aluminium drin sind. Und was sind genau Saponine? Woher stammt Saponin?
Herr Klocke, am 25.06. schrieben sie im Forum, die Entscheidung liegt bei euch. Davon hab ich noch nichts gespürt bis jetzt. Wenn wir sagen, dass unsere Tiere noch nicht fertig anklimatisiert sind an unser Land erwidert man: Dies ist nicht so, ihr habt die Tiere zu impfen oder vierteljährlich Blut zu entnehmen und zu prüfen ob nicht der BZ-Virus im Blut sei. Welch Tierquälerei und Stumpfsinn. Da kommt unweigerlich ein Druck auf und der Bauer lässt sich da kleinkriegen. Ich denke, dass diese Mücke bei diesen tropischen Temperaturen schon recht aktiv ist und die Impfaktion reichlich spät kommt. Da ist vielleicht das Tier schon infiziert und man impft mit Grundlagenstoff Saponin und Aluminiumderivate, angeblich völlig harmlos. Beim Mensch kann es jedoch Nervenlähmungen, Ekzeme ect. hervorrufen. Ich denke, auch beim Tier gibt es da Reaktionen, die man jedoch unter den Tisch wischt wie beim Menschen. Wir haben es erlebt mit unsern Kindern. Traurig aber wahr. Mir wurde heute klar und deutlich gesagt, dass es keine Nebenreaktionen gibt und dass somit nichts entschädigt wird. Die Impfung sei biologisch und homöopatisch. Auch schon was von Homöopathie gehört?!, so wird es angeblich den Bundestierärzten beigebracht. Ich bin mir da nicht so sicher das Saponin und Aluminium so zubereitet biologisch ist. In der Homöopathie heisst es gleiches mit gleichem vergelten, aber nicht mit solchem Geschütz. Da gibt es andere Methoden. Mit dieser Impfung wird das Immunsystem geschwächt, weil Sachen injiziert werden, die nicht gerade tierfreundlich sind. Schön wäre es, wenn Schulmedizin und Homöopathie sich an einen Tisch setzen würden und sich ernsthaft auseinandersetzten, wie man miteinander zusammenarbeiten kann und sich ergänzen. Wurden uns doch schon ein paar Kühe gesund mit homöopathischen Mitteln. Der Tierarzt (Schulmedizin) konnte nicht mehr weiterhelfen. Da wendeten wir uns an unsern Homöopathen. Ich habe den Eindruck, dass diese unheilbaren Krankheiten auch etwas herrühren von der ungesunden Massentierhaltung und den vielen Jmpfungen die im letzten Jahrhundert ausgeführt wurden.
Wir fragen uns auch, was zuerst war, die Mücke oder das Virus im Tier? Kann uns jemand diese Frage beantworten, offen und ehrlich? Wenn wir impfen, können wir ja die Mücke nicht ausrotten und das Uebel ist somit nicht gelöst!! Warum wird dieses Problem nicht an den Wurzeln gepackt. Homöopathie behandelt Ursachen und nicht die Symptome. In der Schulmedizin werden die Symptome behandelt. Das Tier oder der Mensch fällt aus dem Gleichgewicht wenn Körper, Seele und Geist nicht im Einklang sind. Sprich wenn irgend eine Ueberforderung oder Stress wie mans benennen will, sei es körperlich oder seelisch oder Ernährungsfehler.
Und was passiert, wenn wir die Tiere, welche ja im Laufstall sein müssen nach Tiergesetz, anbinden müssen um zu impfen? Wir versetzen sie in einen rechten Stress. Da sind ja Krankheiten oder Impfreaktionen vorprogrammiert.
Freundliche Grüsse und alles Gute
Agatha Iten
Nun bin ich offiziell auch ein "Impfverweigerer"! Habe heute meinem Tierarzt dies mitgeteilt, nachdem er sich für die Impfung anmelden wollte. Er reagierte sehr verständnissvoll und sagte mir, dass die Tierärzte nie auf eine solche Durchführung der Impfaktion gedrückt hätten. Der Druck sei von Seiten der Bauern gekommen. Es gäbe viele Bauern, die nicht begeistert seien von dieser Aktion, aber dennoch impfen liessen. Er sagte mir, dass es bei den Tieren, die er geimpft habe, keine einzige negative Rückmeldung gegeben habe.
Was nun geschieht, weiss er auch nicht genau; er habe nur die Weisungen zur Impfung, aber keine Kenntnis von Sanktionen für Betriebe, die nicht impfen wollen. Werde nun wohl Post vom Kantostierarzt bekommen und dann sehen wir weiter.
Es ist so ruhig in diesem Forum! Wo sind all die Geschädigten? Resigniert? Und wo sind die Impfbefürworter, die ihre Sache verteidigen sollten?
Ich bekomme fast täglich eine neue Meldung eines Abortes oder gar einer toten Kuh. Im unserem Kanton sei es so, dass der Landwirt den Nachweis erbringen muss, dass der Abort von der Impfung stammt. Das kostet aber sehr viel. Da hat man den Abort, Kalb und vielleicht sogar die Kuh verloren, zusätzlich Laborkosten und am Schluss war es vielleicht nicht nachweislich der Impfstoff, der zum Schaden führte. (Auch der Stress oder das überforderte Immunsystem kann schuld sein). Da ist dann der Landwirt doppelt geschädigt. Und das auf offizielle Anweisung des Bundes. Es war doch sonst immer so, dass wer befielt auch bezahlt. Wo ist hier die "Kriegskasse" der Pharma?
Und wir Bauern lassen das einfach mit uns machen. Kaum zu glauben. Warum macht ihr nicht Sammelklagen? Nur wenn wir uns wehren, können wir etwas bewirken! Schliesst euch zusammen, meldet euch, gemeinsam sind wir stark!
Viel Kraft!
Liebe MitstreiterInnen
Ich stelle fest, dass von den Veterinären in den einzelnen Kantonen und Gegenden auf Impf-Verweigerung recht unterschiedlich reagiert wird. Offenbar sind sich auch diese Fachleute nicht alle so einstimmig einig, dass diese Impfaktion nötig ist. Es ist daher bestimmt nützlich, wenn wir durch Impfverweigerung an die Vernunft beim Einsatz von Impfstoffen und Angstmacherei appellieren und ich hoffe gerne, dass sich vielleicht auch gelegentlich ein Tierarzt oder eine Tierärztin in diesem Forum kritisch zur Impfung gegen die Blauzunge äussert. Ich finde es gut, wenn ihr auf dieser website schreibt, wie ihr die Reaktion eurer Impftierärzte und kantonalen Veterinärämter erlebt. Und vor allem interessert mich auch die Reaktion eurer Tiere, falls ihr doch geimpft habt.
Danke für eure Info-Beiträge. Vielleicht gelingt uns dadurch, uns aus der Isolation einzelner Widerstandskämpfer zu begeben und zu einer Front von Impfgegnern mit überzeugenden Argumenten zu formieren.
Mir kommt die ganze Sache mit dieser neuen Impfung irgendwie bekannt vor. Jahrelang wurde gegen MKS auch gesetzlich und mit Zwang geimpft. Die neue Impfung wurde damals mit einer grossen Euphorie aufgenommen und ebenfalls mit einem "Sieg über die Seuche" den Bauern schmackhaft gemacht. Bis sich nach einigen Jahren herausstellte, dass nur in den geimpften Ländern die Seuche lustig weiter blühte, während in den geimpften Ländern die Seuche so gut wie verschwand. Die allermeisten nichtgeimpften Länder weigerten sich sogar, geimpfte Tiere einzuführen, weil sie Angst vor einem Ausbruch hatten.
Erst als 1992 die Impfung VERBOTEN wurde, verschwand die Krankheit sinnigerweise auch.
Warum lernt man nicht aus solchen Vorfällen?
Wir müssen uns mit Ursache und Wirkung auseinandersetzen und nicht das Pferd von hinten aufzäumen. Die Blauzungenkrankheit ist mehr als ein Virus und eine Mücke!
Dass es zu Schäden kommen würde bei dieser Impfung war vorhersehbar, denn die Gefahr eines Impfstoffes geht nicht von Tot- oder Lebendviren aus, sondern von den zugesetzen Inhaltsstoffen. Da sie die gleichen sind wie bei der BHV1-Impfung, musste zwingend mit den gleichen Schäden gerechnet werden, wie sich ja jetzt leider auch bereits bewiesen hat.
Warum können wir nicht aus Erfahrung lernen, sondern müssen jetzt die Bauern zu etwas zwingen, das schlussendlich jeden einzelnen Bürger treffen wird.
Ich bin vor allem von den Bioverbänden enttäuscht, denn eigentlich hatte ich mir vorgestellt, dass sie hinter ihren Mitgliedern stehen würden. Dass die Behörden im wahrsten Sinne des Wortes keinen klaren Menschenverstand besitzen, dürfte allgemein bekannt sein, deshalb sind wir hier nicht erstaunt. Doch die Reaktion der Bioverbände auf diese Impfung haben mich schwer enttäuscht.
Schlussendlich ist es für den Konsumenten doch gleich, was er kauft und isst, wenn sogar die Biobauern gezwungen werden, solche Massnahmen ihren Tiere zuzumuten.
Wir werden keine Angaben machen diskutieren bringt nichts mehr. Das lassen wir uns nicht mehr bieten. Wir werden Strafanzeige gegen die Akteure dieser unsinnigen Aktion einreichen.
Lieber Herr Schönholzer,
ich weiss Ihre Reaktion nicht recht zu deuten. Im Zuge der vielen Beiträge, die ich gerne kommentiere, mag mein Beitrag zu Ihrem Ansinnen missverständlich herübergekommen zu sein, wobei ich nicht weiss, warum, obwohl ich meine Antwort mehrfach daraufhin geprüft habe. Ich würde aber meine Antwort zur Verdeutlichung folgendermassen "korrigieren":
Ich habe begonnen, Ihr Anliegen zu klären, da ich ausser Ihrem Kommentar keinerlei Informationen habe. Ich bitte um Verständnis, wenn ich erst einen Kommentar abgeben kann, wenn ich mehr weiss (vom Kantonstierarzt und eventuell von Ihnen, sofern Sie das konkretisieren wollen). Können Sie mir sagen, wie das begründet wurde, um welche Tiere es genau ging, wie der Impfstatus der anderen Tiere auf der Alp ist, wie hoch die Alp liegt? Daraus ergeben sich mögliche Begründungen. Ich hatte gesagt, dass es grundsätzlich bedenklich ist, wenn gestresste Tiere geimpft werden, da bin ich Ihrer Meinung. Da der Bündner KTA alles andere als unverantwortlich handelt, müssten die Fakten klargestellt werden.
Ich hoffe trotz Ihres Grolls, dass Sie weiter an der Diskussion teilnehmen.
Grüsse
pk
Zu Pia Stadler:
Liebe Frau Stadler. Ich denke, dass die Tierärzte nicht drohen, sondern klar machen, was notwendig ist, wenn Betriebe die Impfung verweigern, nämlich verstärkte Kontrollen und Einschränkungen des Tierverkehrs. Ich hatte schon einmal geschrieben, dass die BT-Impfung aus Sicht der Tierseuchenbekämpfung eine über den Einzelbetrieb hinausgehende Massnahme ist. Es ist nicht die erste Seuche, die staatlich bekämpft wird (von solchen sprechen übrigens auch die Richtlinien und Bioverordnung). Bei solchen Entscheidungen über einen landesweiten Massnahmenkatalog müssen Regelungen bei nicht geimpften Betrieben eingeschlossen werden. Und das tun die Tierärzte wohl.
Dass Sie ständig von Risiken umgeben sind, weiss ich sehr wohl. Doch hier sind Risiken abzuwägen, die eben nicht eine Einzelbetriebsentscheidung betreffen (saniere ich meinen Betrieb oder nicht), sondern eine ganze Population eines Landes (und darüber hinaus) betreffen.
Zu G & R Möckli-Keller:
Bitte legen Sie sich nicht auf einen einzig möglichen kausalen Zusammenhang fest. Die Zeitgleichheit der Ereignisse macht einen ärgerlich, das verstehe ich, aber lassen Sie nach Möglichkeit solche Fälle abklären. Gab es solche Fälle auch schon mal VOR Beginn der Impfkampagne?
Zu Hans Schönholzer: Bin dran. Haben Sie noch mehr Details? Die können Sie mir auch direkt per Email schreiben. Grundsätzlich gibt es aber durchaus Gründe, die dafür sprechen könnten. Ich möchte hierzu aber erst später Stellung nehmen.
Zu Cäsar Bürgi:
Lieber Herr Bürgi. Wir haben nicht die Werte, die Sie sich vorstellen, das geht auch nicht, weil es zum Glück die erste BT-Epidemie in unseren Breiten ist. Aber es gibt Erfahrungen aus anderen Ländern, aus anderen Impfprogrammen. Zudem ist es nicht so, dass ein Impfstoff nicht auf Sicherheit geprüft wird. Jeder der Risiko abwägt, kann nur auf Daten zurückgreifen, die er in Relation zu den Massnahmen setzen kann. Wäre ein 1:1-Abbild möglich, bräuchte es diese Diskussion nicht.
Sie sprechen es indirekt eigentlich an: Die Risikoabwägung bezüglich Impfungen bei Kindern ergibt oftmals eine Diskrepanz zwischen Nutzen (Kind & Population) und Risiko (Virus-Folgen). Dieses Verhältnis ist nach meiner Abwägung bei Masern etc. ein anderes als bei BT. Generalisierte Ableitungen, dass jede Impfung primär schlecht ist, sind nicht möglich.
Sie erwarten von uns, Risikobereitschaft zu zeigen. Wir geben aber Empfehlungen, die sich nicht mit Ihrem Ansinnen decken. Das kommt vor. Aber bitte verstehen Sie, dass wir nicht das Ergebnis unserer "Fürs" und "Widers" über den Haufen schmeissen können. Wir werden auch weiterhin den Weg einer natürlichen Regulierung der Tiergesundheit anstreben. An dieser Stelle sehen wir zur Impfung aber keine diesbezügliche Alternative. Unsere Institution muss Möglichkeiten im Einzelfall prüfen und das wird in Zukunft auch nicht ganz ohne Risiko abgehen (siehe Antibiotikaverzicht), aber dies darf bestimmte Grundsäulen der Tierhaltung nicht berühren, in diesem die Gesundheit der gesamten Population.
Viele Grüsse
Peter Klocke
Lieber Herr Klocke
Andere Länder andere Impfungen dienen als Werte???? und sie sagen man solle nicht Äpfel und Birnen in einen Topf tun.
Man findet immer irgendwelche Gründe mit irgendwelchen Theorien die das Impfen unverzichtbar machen.
Fakt ist aber, es geht hier um Lebewesen die jetzt gesund sind und wie sie im Dossier schreiben durch Behandlung welcher Art auch immer geheilt werden können. Dies muss unser Ziel sein und nicht Gründe suchen die den Einsatz von Chemie Keulen rechtfertigen um unser Gewissen und Ängste beruhigen können.
Grüezi Herr Klocke
Nach zwei stündigen Telefonaten mit dem Kantonstierarzt von Graubünden haben wir den Artikel ins Forum gestellt. Wir sind frustriert und traurig. Reden Sie mit dem Kantonstierarzt. Bei uns hat es nicht gefruchtet. Gruss Hans Schönholzer
Auf Grund verschiedener Vorfälle nach der Impfung weigern wir uns, die Nachimpfung vorzunehmen.
1 Tag nach der Impfung Abort von Zwillingen im siebten Trächtigkeitsmonat.
2 Wochen nach Impfung Geburt eines Kalbes mit Stelzfuss und Koordinstionsschwierigkeiten.
Kalberkuh verweigert während 5 Tagen Wasser und Nahrung und gibt keine Milch mehr. Speichelfluss und Durchfall.
Immer heisst es von Dr. Klocke, die Entscheidung liegt beim Landwirt, die Entscheidung liegt bei euch.....
Warum drohen dann soviele Tierärzte und Kantonstierärzte, wenn wir unsere Entscheidung treffen, und nicht impfen wollen.
... die flächendeckende Impfung ist das geringste Risiko.
Wir leben tagtäglich mit Risiko, dies sollten die Tierärzte eigentlich wissen.
Sehr geehrte Forumsteilnehmer,
die geäusserten Bedenken sind alle wichtig und von keinem (auch nicht von uns) zu widerlegen. Ich finde es wichtig, wenn hier Impferfahrungen kritisch ausgetauscht werden. Wichtig ist mir aber, dass Birnen und Äpfel nicht in einen Topf kommen. Impfung ist nicht gleich Impfung, Masern und BT sind zweierlei, bezüglich des Impfstoffes, des Virus, des Ausbreitungsmodus, der Zahl betroffener Tiere/Menschen etc. Negative Impferfahrungen haben auch in meinem familiären Umfeld zur "Impfverweigerung" geführt, aber als Wissenschaftler müssen wir (1) die uns bekannten Risiken (des Virus und des Impfstoffes) abwägen und (2) daraus eine Empfehlung ableiten. Die lautet bekanntermassen, dass die flächendeckende Impfung das geringste Risiko bietet, das Virus lange in den Tierpopulationen zu finden. "Mitmachen" bei alternativen Strategien können wir gar nicht, die Entscheidung liegt beim Landwirt.
Impffenster halte ich gemäss der bekannten Übertragungsmodi für problematisch, denn die Rechnung ist immer noch einfach, je mehr geimpfte Tiere, desto weniger Virus, desto schneller kann das Programm beendet werden.
Niemand kann eine Garantie abgeben, was unter welchem Szenario exakt passiert, dafür sind Seuchenwissenschaftler zuständig, die das jeweilige Risiko bestimmen. Wir tun mit allen uns zur Verfügung stehenden Informationen genau das. Wie gesagt, die Entscheidung liegt bei Euch.
Meine Fragen zu ihrem Kommentar:
Wie wollen sie abwägen wenn sie keine Werte haben mit denen sie wägen können? Die Impfstoffe sind neu, man weiss praktisch nichts über diese. Sie gehen von Erfahrungen aus. Sie gehen davon aus, dass der Impfstoff wirkt und das Virus ausgerottet wird? Wieso wird dann in ihrem familiären Umfeld nicht geimpft?
Wer rechnet und entscheidet über Programmende, sind dies die Fachleute wie Sie, die keine Risikobereitschaft zeigen? Das braucht dann viel Mut von einer solchen Industrie wieder weg zu kommen!
Schade, dass Bio Suisse und FiBL da keinen Mut zeigen den natürlichen Weg zu gehen, den sie bis anhin angestrebt haben.
Wie wäre es mit einer Aufklärung über das Verhalten der Mücken, insbesondere wie und wo sie sich vermehren?
Wenn der Lebenszyklus der Mücken unterbrochen wird, gibt es auch keine Uebertragung von Krankheiten.
Andere durch Mücken übertragene, sogenant "tropische Krankheiten" wie das Dengue Fieber zeigen, dass wir erst am Anfang von vielen Krankheiten stehen, die nach Lehrbuch nur in den Tropen vorkommen.
Bei der Bekämpfung an den Brutstätten verdient niemand etwas! Ist das der Grund, dass dort wo es am effektifsten wäre, nichts gemacht wird?
Informiert bitte wie und wo sich diese Gnitzen vermehren! Und dann weiss jeder selber wie er etwas gegen die Verbreitung dieser Krankheit machen kann.
Das es schwierig ist die Brutstätten zu eliminieren ist klar, aber einen Versuch wäre es wert!
Zum Beitrag von FJ Steiner:
Gnitzen pflanzen sich überall dort fort, wo es feucht ist, in nassen Böden, in Pfützen, im Mist. Die Bekämpfung an dieser Stelle zu beginnen ist logisch und im Sinne medizinischer Ganzheitlichkeit. Leider gibt es hierzu keine perfekten Lösungen. Wenn jemand etwas hat, dann raus damit.
Tierhaltung hat immer feuchte Komponenten, die sich kaum regulieren lassen.
Unsere Rinder gehen auf die Alp in die Bündner Berge. Sie werden in Lastwagen transportiert und dann auf die Alp getrieben. Sie sind somit ca. acht Stunden unterwegs. Die Autofahrt betraegt ca. vier Stunden. Im Moment ist es sehr heiss. Das ist noch zusätzlich. Ist das Stress für die Tiere oder nicht? Aber der Clou an der ganzen Sache: Wenn sie auf die Alp kommen, nach einem Aufstieg von gegen 3 Stunden oder mehr, werden sie geimpft gegen die Blauzungenkrankheit. Wo ist der Tierschutz? Ich habe gemeint, gestresste Tiere dürften nicht geimpft werden. Aber niemand setzt sich für das Tierwohl ein und übernimmt die Verantwortung für folgende Impfschäden noch zusätzlich unter Stress. Eigentlich wäre das etwas für den Blick oder den Beobachter.
Zum Kommentar von Hans Schönholzer:
Dieser Fall ist allerdings alles andere als "zum Wohl der Tiere". Nach Auskunft des BVET sollen gealpte Tiere erst nach dem Abtrieb geimpft werden. Ausserdem ist eine unmittelbar an intensive Aktivitäten, wie den Auftrieb stattfindende Impfung in der Tat grundsätzlich abzulehnen. Hier sollte man mit dem Tierarzt sprechen.
Gruss pk
Auch ich hätte mir von Seiten Bio Suisse und FiBL eine kritischere Hinterfragung der Impfung gewünscht. Leider befürchte ich, dass wir wieder einer Hysterie verfallen wie bei der Vogelgrippe. Als Gewinner der Geschichte wird wohl nur die Pharma Industrie hervorgehen. Ein Impffenster wie es Cäsar Bürgi vorschlägt würde sicher Sinn machen, denn wenn keine BT-Fälle auftreten, kann bestimmt nicht ausgesagt werden, dass die Impfung Schuld ist daran, und so wird dann möglicherweise über Jahre geimpft ohne dass dies nötig gewesen wäre.
Ich hoffe sehr, dass in dieser Hinsicht noch etwas Entscheidendes passiert. Danke allen die diese Impfung kritisch hinterfragen!
Ich möchte hier als Nicht-Biobäuerin meine Meinung kundtun. Obwohl ich volles Verständnis habe, dass gerade die Biobranche besonders wert legt auf rückstandsfreie Lebensmittel, so denke ich doch, dass es ein Thema der ganzen Landwirtschaft sein muss. Wir Menschen haben immer das Gefühl, wir könnten Organismen ausrotten und die Sache voll im Griff haben. Daneben sollte noch ein Profit herausschauen, sonst ging sowieso etwas schief. Leider gelang das in der Geschichte noch nie! Die Mikroorganismen sind uns immer überlegen. Vielleicht können wir ihre Aktivität einschränken und sie verdrängen. Aber früher oder später kommen sie in ähnlicher Form wieder. Wann findet denn hier ein Umdenken statt? Wann lernen wir mit Krankheit umzugehen? Ein gesundes Immunsystem und ein intakter Stoffwechsel ermöglicht es dem Mensch und dem Tier, mit vielem fertig zu werden. Daran sollten wir arbeiten. Die Tiere immer mehr an ihre Grenzen zu bringen und dann hilflos zuzuschauen, wie sie jedes Virus gleich umhaut, das kann es doch nicht sein. Auch wir haben einen grossen Rindviehbestand mit einem hohen Leistungsniveau. Aber ich vertraue darauf, dass unsere Tiere mit dem BT-Virus, dem BVD-Virus und vielen anderen fertig werden können. Es fordert uns tagtäglich wieder heraus, das Optimum für die Tiere zu finden. Aber dies ist unsere Aufgabe als Tierhalter. Nur des Profites wegen hätten wir wohl besser einen anderen Beruf!
Was mich an der momentanen Impfaktion erschreckend dünkt, ist die Tatsache, dass der Impfstoff nicht geprüft und zugelassen ist. Natürlich kann man von einem "worth case" ausgehen und mit der Angst das grosse Geschäft machen. Ein "Notfall-Artikel" erlaubt so das Ganze und profitieren tut mal sicher die Pharmaindustrie. Ob wir Landwirte davon profitieren, das bleiben Spekulationen. Wir werden es nie wissen. Seit Februar haben wir in der Schweiz keinen einzigen Fall mehr, in Deutschland sind es ebenfalls nur sehr wenige bis jetzt. Niemand kann heute sagen, das sei schon wegen der Impfung. In einigen Monaten, beim Rückblick auf die ganze Aktion heisst es dann aber: "Dank der Impfung konnte eine weitere Ausbreitung der Blauzungenkrankheit stark eingeschränkt werden." Der genaue zeitliche Ablauf wird dann niemandem mehr präsent sein. Warum also dieser Schnellschuss? Kein Düngemittel, kein Spritzmittel, kein Medikament wird mit so dünner Argumentation einfach freigegeben. Was steckt also hier genau dahinter?
Ein weiterer Gedanke, der mich quält: Wohin führt dieser Impfwahn? Kommt nächstens ein Impfstoff gegen die Vogelgrippe? Drei tote Enten würden genügen, um die Panik erneut aufflackern zu lassen. Und was geschieht, wenn die Ausrottung der BVD nicht gelingt, wie geplant? Wird dann die Impfung zur Pflicht?
Oder gehen wir noch einen Schritt weiter: Wird es nächstens Pflicht, die Kinder gegen alle erdenklichen Krankheiten zu impfen? Droht ihnen sonst ein Schulverweis? Würde ein Mensch, der nicht gegen Hepatitis, FSME, Grippe und HPV geimpft ist, ein Risikofaktor für die Gesellschaft? Würde er von den Krankenkassen ausgegrenzt?
Vielleicht tönt das alles sehr überspitzt, mag sein. Aber ich denke, es wäre doch einmal eine Denkpause wert. Lernen wir doch wieder, die Zeichen der Natur zu verstehen und uns mit der Naturheilkunde ein gutes Fundament zu legen. Wir wollen in der Landwirtschaft doch mit, und nicht gegen die Natur arbeiten. Ob Bio oder nicht...
- Für natürliche Behandlungsmethoden bei Mensch und Tier
- Für gesunde Familien,Menschen,Tiere.
Das bedeutet: Keine Impfung ist die beste Impfung! Begründung:
Wir hatten uns leider am Anfang auch immer wieder von den Impfbefürwortenden Aérzten überreden lassen und die Tiere und Kinder geimpft. Wir wussten nicht, was hier gespritzt wurde. Folge: Wir mussten viele schmerzhafte Erfahrungen machen, bis wir uns bei Aegis Schweiz informiert haben. Die Kinder litten an massivem Neurodermitis (von Kopf bis Fuss voll teuflisch juckendem Eckzem bis blutiggekratzt), Asthma, starke Muskelschmerzen nach Tetanusimpfung, Fieberkrämpfe mit Fieber gegen 42°, massive psychische Anfälle nach der Impfung (Kinder drehten sich im Kreis und weinten stundenlang), Nesselfieber, Keuchhusten mit furchtbaren Keuchhustenattacken nach der Keuchhustenimpfung (die jüngste Tochter bekam noch eine Impfung. Aber was für eine. Sie wäre uns fast gestorben. Zweimal musste unser 2 Monate altes Baby mit Blaulicht ins Kinderspital eingeliefert werden, weil sie fast erstickte! Auch kriegte sie Sprachprobleme). Auch die Tiere hatten Ekzeme, Aggressionen, Husten, Katzenseuchen von geimpften Katern ....
Das Fass ist am überlaufen! Wir haben genug von diesen Giftcocktails der Pharma. (Gegen hundert Inhaltstoffe, nur wenige sind auf dem Beipackzettel: Tierische Eiweisse, Schwermetalle wie Alluminium, meist drei Quequsilber, ...und schlimm ist es, wenn es noch dazu eine Gentech-Impfung ist.) Die Pharma will sich nur mit uns unwissenden Bauern eine goldene Nase verdienen. Wir sind nicht gegen andere gute Produkte der Pharma wie Herzmedikamente, bluttrucksenkende Mittel usw.
Dank der Homöophatie und der gesünderen Biologischen Ernährung sind wir jetzt fast beschwerdefrei. Wir werden uns in der sonst so freien Schweiz nicht erpressen lassen! Nur wir haben die Verantwortung über unsere Kinder und Tiere und gegenüber den Konsumenten .
Jedoch mit einem Impfstoff, der nicht getestet ist und man nicht die ganzen Inhaltstoffe kennt, geht das wohl nicht. Es ist verantwortungslos! Wir wollen keine Versuchskaninchen sein!
Ihr Leute von FiBL, BIo Suisse, Demeter und ihr Tierärzte, ihr habt keine Schuld, denn ihr wisst wahrscheinlich nicht um den Inhalt dieser Impfungen.Um sich ein richtiges Bild zu machen sollte man immer beide Seiten anhören d.h.:Die Seite der Impfbeführworter und die Seite der Impfverweigerer (d.h. den Verein Gegen das Impfen:Die Aerzte von Aegis Schweiz). Nur so kann man sich eine realistische und den Tatsachen entsprechende Meinung bilden. Wir wünschen uns auch Alternativärzte und verschiedene Alternativmethoden zur Auswahl beim FiBL. Schliesslich sind wir ja ein einzigartiger ökologischer Verein in der Schweiz. Wollen wir wirklich dieses grosse Engagement von uns Bauern und das gute Image und Vertrauen bei den Konsumenten in Gefahr bringen?
Die Natur ist unser kostbarstes Gut. Es gibt fast für alles ein Kraut auf der Welt. Es ist auch gut Krankheiten durchzumachen. Das gibt Abwehrstoffe. "Hugh" ich habe gesprochen .
Herzliche Grüsse Silvia Wey
Wir haben keinerlei Garantie, dass diese Impfstoffe wirken, wenn wir alle Tiere impfen. Mein Vorschlag wäre eine kleine Anzahl Betriebe als sogenanntes "Impffenster" von Impfungen frei zu halten, um die Forschung in der natürlichen Immunisierung nicht nur am Tisch zu diskutieren, sondern praxistauglich zu machen. Dazu kommt, dass die Tiere vom Nachbar ja alle sicher sind vor der BT, weil sie ja geimpft sind und dieses Impffenster ist ein Tropfen gegen all die Wildtiere die den Virus durchaus weitertragen können!
Wer sagt dann wann Schluss ist mit impfen, wenn man alle Tiere impft? Auch Experten? Anhand welcher Fakten wird dann entschieden?
Wenn FiBL und Bio Suisse bei so einem Imffenster-Programm mitmachen würden, würden sie nicht viel verlieren, ob impfen oder nicht, der Bauer trägt meistens den finanziellen Verlust. Was wir brauchen ist der politische und fachliche Support für eine natürliche Landwirtschaft!
Liebe Forumsteilnehmer
Weiterhin steht das FiBL kritisch gegenüber unüberlegter schulmedizinischer Interventionen und wir sind uns bewusst, dass eine Impfung weder ein nebenwirkungsfreier Eingriff noch dass sie die optimale Lösung aller Probleme ist. Bei den Überlegungen zur Blauzungen-Impfkampagne waren uns die negativen Aspekte durchaus bewusst. Wichtige Punkte, welche uns dazu bewogen uns nicht gegen eine Impfung zu stellen sind vor allem auch folgende Punkte epidemiologischer Art:
1. BT ist in der Tierseuchenverordnung zu den hochansteckenden Seuchen eingeteilt. Dies deshalb, da es nicht möglich ist die Krankheit innerhalb der Grenzen eines Stalles, Betriebes, Gebietes zu halten. Wäre sie direkt von Tier zu Tier übertragbar, so wäre eine Separierung betroffener Tiere einfacher zu bewerkstelligen
2. Bei der BT geht es nicht mehr „nur“ um Eigenverantwortung für den eigenen Tierbestand, da ein befallener Bestand ein Risiko für die Nachbarbetriebe ist. Deshalb müssen ja sogar Ziegen geimpft werden, welche kaum Symptome entwickeln. Es geht hier um eine möglichst flächendeckende Ausschaltung von Virusträgern.
3. Der wirtschaftliche Verlust in einigen betroffenen Betrieben in Deutschland war sehr gross. Neben Abgängen waren auch Milchrückgang, vor allem aber Aborte und Fruchtbarkeitsprobleme zu beobachten.
4. BT Serotyp 8 ist nicht auf natürliche Weise nach Nordwesteuropa gekommen, sondern wurde über Güter- oder Tiertransporte eingeschleppt.
Natürlich bietet eine Impfung nie eine 100%ige Sicherheit und ist nie zu 100% sicher, was uns keine medizinische Handlung an einem lebenden Organismus mit all seiner Vielfalt und Individualität bieten kann.
Unterdessen wissen wir, dass nicht nur die spezielle Mücke der Ueberträger ist. Nein, auch die Nadel und der Samen der männlichen Tiere tragen dazu bei.
Bei der Impfung, werden immer 15 Tiere eines Bestandes mit der gleichen Nadel geimpft!
Ich finde es grobfahrlässig wie hier vorgegangen wird, denn nicht nur Blauzunge, sondern BVD und Husten, Durchfall, usw. kann alles im eigenen Stall übertragen werden!
Auch unser Muni ist betroffen davon. Wer übernimmt die Haftung bei Impotenz oder Missbildungen bei Kälber?
Wer bezahlt das alles, wir Bäuerinnen und Bauern, weil dies nicht auf die Impfung zurückgeführt werden kann?
Liebe Forumsteilnehmer
Der Tenor der hier unterbreiteten Beiträge zum Thema Biosuisse und FiBL zur BT-Impfung ist der, dass uns vorgeworfen wird, uns nicht gegen die Impfung zu stellen und man sich zudem fragt, warum eigentlich nicht. Wir haben dabei mehrfach unsere Argumente aus medizinischer Sicht genannt, diese auch veröffentlicht und die Sorgen und Nöte der Landwirte Ernst genommen. Dabei dachten wir doch zumindest einige der Argumente der Biolandwirte mit diesen diskutiert und Verständnis geweckt zu haben.
Uns liegt es fern, die Landwirte zu nötigen, an dem Impfprogramm teilzunehmen, weil wir weder Impfstoffhersteller (oder Nutzniesser) sind, noch mit den Vakzinen Erfahrungen haben. Wir haben nach Fakten gesucht, diese zusammengetragen, gegeneinander abgewogen und sind zu den bekannten Schlüssen geraten. Wir möchten dabei um Verständnis uns gegenüber bitten, dass wir anhand dieser Fakten keine Position einnehmen können, die unserem wissenschaftlichen Verständnis entgegenläuft, wie wir auch die Gegenposition als in gewisser Weise verständlich kommuniziert haben. Wir haben auch mitgeteilt, dass unsere derzeitige Position ständig überdacht wird.
BT ist keine Bagatelle, die vielleicht die allermeisten Rinder überleben (wobei der akute Schaden derzeit kaum geschätzt werden kann und die lebenslange Immunität auch diskutiert wird). Eine Alternative mittels Naturheilkunde / Homöopathie ist im Einzelfall vielleicht, auf Populationsebene gewiss nicht möglich. BT ist nicht Mastitis, sie muss akut bekämpft werden. Wer sich einseitig auf medizinische Standard-Handlungsweisen beruft, denkt nicht im Sinne des Patienten.
Wir werden niemanden überreden, am Programm teilzunehmen, hoffen lediglich für die Entscheidung Aufklärungsarbeit geleistet zu haben. Wir würden uns eine weiterhin sachliche Diskussion wünschen, ohne FiBL und Biosuisse als Buh-Leute darzustellen. Auch bei uns gibt es Impfkritiker, zu denen ich mich auch zähle. Impfkritik heisst aber im Gegensatz zu Impfgegnerschaft, sich kritisch mit der Problematik auseinanderzusetzen und, wie ich es als zentrale Aufgabe für ein Forschungsinstitut empfinde, nach Abwägung aller verfügbarer Fakten darauf eine Empfehlung aufzubauen.
In diesem Sinne hoffe ich auf sachliche Diskussionen zu diesem heiklen Thema.
Peter Klocke
Laut Aussagen von verschiedenen Spezialisten gibt es bei wenigen Tieren grössere Probleme. Wie können wir dann eine 20 Mio teure Kampanie bei unseren Steuerzahlern rechtfertigen? Das kann man ja nur mit der chemischen Industrie entschuldigen. Schade, dass das FIBL nicht eine klare Position gegen diese Impfung bezogen hat.
Seit März 2008 werden wir über die Presse informiert, dass unsere Wiederkäuer gegen die Blauzungenkrankheit geimpft werden müssen. Erst im Mai bekamen wir die schriftliche Mitteilung vom Kantonstierarzt..
Meine verschiedenen Anfragen und Abklärungen konnten mich jedoch nicht von einer sinnvollen Impfung überzeugen. Niemand kann klare Beweise bringen! Es wird nur immer gedroht und Angst gemacht.
Bio Suisse und das Fibl haben sich leider nie gegen eine Impfung gestellt, warum, sei dahin gestellt. Die Blauzungenimpfung ist nicht mal ein Thema im neuen Bio Aktuell. Es ist für sie kein Versuch wert, die Krankheit mit natürlichen Heilmitteln in den Griff zu bekommen. Doch in ihrem neuen Leitbild werben sie gross mit dem Einsatz von natürlichen Mitteln. Zudem wird immer behauptet, es seien keine Rückstände in den Lebensmitteln zu erwarten.
Wo sind die Tests und Studien dazu? Für mich sind einfach noch zu viele Fragen offen. Lernen wir wieder mehr Selbstverantwortung zu tragen, denn eine hundert prozentige Sicherheit bekommen wir nie.
Eine Impfung kann vielleicht das Gewissen beruhigen, doch die nächste Krankheit wartet bestimmt schon.
Wir haben im Sinn unsern Betrieb nächstes Jahr auf Bio umzustellen. Wir dachten, dass bei Bio sanfter, achtsamer und kritischer mit Medikamenten und Impfungen umgegangen wird. Nun mussten wir feststellen, dass dies nicht so der Fall ist. Obwohl es angeblich homöopathische Mittel gibt um die Ursache der Krankheit zu beheben werden die Bauern verknurrt zu impfen. Mich stimmt diese Situation sehr nachdenklich und auch traurig. Für mich ist diese krankheit keine hochansteckende Krankheit, da sie nur von der Mücke übertragbar ist und nicht von Tier zu Tier. Beim Rindvieh ist die Todesrate angeblich 0.03 Prozent und das Rindvieh übersteht die Krankheit ohne grosse Probleme. Keine Regel ohne Ausnahme. Anscheinend wird auch nicht in allen umliegenden Ländern durchgeimpft und wie ich gehört habe wird auf den KB-Stationen angeblich nicht geimpft.
Ich finde es auch eine Zumutung an unsre Konsumenten, wenn alle Tiere geimpft werden müssen, denn wir wissen noch nicht was für Auswirkungen dieses Fleisch von durchgeimpften Tieren auf uns haben wird.
Mich interessieren sehr die Packungsbeilage der Impfung und der Prüfungsbericht. In Amerika dürfen zum Beispiel Kinder nicht geimpft werden bevor die Packungsbeilage gelesen wurde. Ich denke, dass auch die Tiere Nebenwirkungen machen werden, auf die Hilfsmittel die für Impfstoffe benötigt werden , wie wir als Menschen auch. Unsre Kinder haben auf die Impfungen reagiert und wir haben ein wahres Glück, dass sie keine gesundheitlichen Schäden davontrugen. Wenn ich zu jener Zeit das Wissen gehabt hätte, welches ich heute besitze würde ich die Kinder nicht mehr impfen lassen. Für mich ist es wichtig, dass man achtsam mit der Mutter Erde umgeht und nicht das Gefühl haben muss alles im Griff zu haben. Leider können und werden wir dies nicht hinkriegen alles in den Griff zu bekommen. Wohnen wir nicht in einem Land, wo wir unsre Meinung kundtun dürfen und auch die Konsequenzen selber tragen müssen für unser Tun und Handeln. ???!!!??
Dieser Artikel, vor allem aber auch impfkritische Stimmen von anderen Fachleuten, lassen eigentlich erstaunen, dass das FiBL der Impfkampagne gegen die Blauzunge mit "Gewehr bei Fuss" zuschaut.
Dieser und andere Fachberichte zeigen auf, dass eine natürliche Ansteckung mindestens von Tieren der Rindergattung offensichtlich recht gut überstanden wird und dass die Tiere dadurch eine lebenslängliche Immunität gegen diese (und wahrscheinlich auch andere) Krankheiten entwickeln.
Ich habe mich jedenfalls entschieden, die Impfung meiner Herde nicht zuzulassen. Mein Impftierarzt hat dies mit relativ viel Verständnis zur Kenntnis genommen und mich an den Kantonstierarzt verwiesen. Wie dieser reagieren wird, wird sich erst noch zeigen.
Ich habe folgende Fragen zur Impfung "gegen" die Blauzungenkrankheit: um was für einen Impfstoff handelt es sich? ist es ein gentech. Impfstoff? Wenn ja, hätte dies doch auch Auswirkungen auf die Milch...? Auch auf das fleisch...
Unter einem gentechnisch produzierten Impfstoff versteht man das Einsetzen spezifischer Gene von Krankheitserregern in das Genom „harmloser“ Bakterien-, Hefe-, oder sogar Pflanzenzellen. Diese rekombinanten Organismen werden dann als Impfstoff eingesetzt.
Beim Blauzungen-Impfstoff handelt es sich jedoch nicht um einen sogenannten rekombinanten, sondern um einen inaktivierten Impfstoff. Er beinhaltet abgetötete Blauzungenviren, welche isoliert und in Zellkulturen vermehrt wurden. Auswirkungen auf Fleisch und Milch sollten keine entstehen.
Vielen Dank für die Beantwortung dieser Frage. Leider muss ich wieder lesen" Auswirkungen SOLLTEN keine entstehen". Dies kann man eigentlich gleichstellen mit " Rinder sind nicht lebensgefährlich bedroht bei einer allfälligen Ansteckung".
Weiter sind die zusätzlichen Inhaltsstoffe (Schwermetalle, Konservante, Antibiotika usw. genaue Rezeptur ist meines wissens nicht vorhanden, Firmengeheimnis)meines Erachtens zu bedenken. Diese können unsere natürlichen Lebensmittel, für die wir im Biolandbau täglich einstehen, erheblich gefährden.