Neues zur Biorindviehzucht
Kuhfamilienzucht: Die besten Lebensleistungen «mitnehmen»
(19.09.2011) Die beiden Swiss-Fleckvieh-Züchter Christian Kropf und Hans Braun sind langjährige Biozüchter. Mit ihren Kuhfamilien und mit vielen eigenen Natursprungstieren leisten sie einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Swiss-Fleckvieh-Zucht und die Biozucht. Und beide züchten sie in Kooperation mit weiteren Zuchtbetrieben. Ein Trend hin zu solchen «Stierenringen» wäre zu begrüssen.
Artikel bioaktuell 7/2011 (689 KB)
Biospitzentiere an der Swiss Expo
(05.02.2011) An der Swiss Expo in Lausanne (13. - 16. Januar 2011) zeigte auch dieses Jahr eine Reihe von Biobetrieben ihre robusten und schönen Kühe. Es wurden vor allem Tiere der Rassen Swiss Fleckvieh (SF) und Montbéliarde ausgestellt, die auf den Biobetrieben der Romandie am meisten verbreitet sind. In diesem Jahr waren Tiere zu sehen, die nicht nur von der Mutterseite, sondern auch von der Vaterseite von einer Linie aus einem Biobetrieb abstammen.
Von der Rasse SF gibt es bereits einige KB-Stiere, die von Biobetrieben stammen, zum Beispiel Katino, Hindu, Grock, Edi und Ophir. Die Rasse SF verzichtet seit ihrer Gründung auf den Einsatz des Embryotransfers, sodass grundsätzlich alle SF-Stiere auf Biobetrieben eingesetzt werden können. Bei der Rasse Montbéliarde fehlt hingegen derzeit ein genügendes Angebot an Nicht-ET-Stieren.
Dem interessierten Publikum wurden die Vorzüge der einzelnen Kühe und Rassen, aber auch die speziellen Themen der Biotierzucht erklärt: nämlich die Zucht auf
- gute Raufutterverwertung
- gute Gesundheit
- Langlebigkeit
- Standortgerechtheit
Weitere Informationen:
Swiss Expo (externe Webseite)
Anet Spengler, FiBL
Graubünden: Basis für standortgerechtere Milchviehzucht gelegt
(06.01.2011) Eine standort- und tiergerechte Milchproduktion ist sowohl ökologisch als auch ökonomisch erstrebenswert. In besonderem Masse in der biologischen Milchproduktion, in der enge Nährstoffkreisläufe im Vordergrund stehen. Doch wie standort- und tiergerecht wird heute tatsächlich Biomilch produziert, zum Beispiel in Graubünden? Das FiBL, das LBBZ Plantahof und Bio Grischun wollten es genauer wissen.
Artikel bioaktuell 10/2010 (233 KB)
Neue Kleeblattkriterien für Fleckviehstiere
(10.11.2010) Eine Arbeitsgruppe von Biofleckviehzüchtern hat Anpassungen für die Kleeblattkriterien für Fleckviehstiere vorgeschlagen, die von Swissgenetics so übernommen wurden.
Neu muss der Zuchtwert Zellzahl zwingend bei mindestens 95 (auf Basis Swiss Fleckvieh) liegen, wenn ein Stier das Kleeblatt erhalten soll. Stiere, die zusätzlich einen IFI ≥115 haben, bekommen das Kleeblatt. Stiere, deren IFI unter 105 liegt bekommen das Kleeblatt nicht. Stiere mit einem IFI zwischen 104 und 115 müssen 7 weitere Kriterien erfüllen (Lebensleistung der Vorfahren und Exterieurmerkmale). Bei Stieren ohne IFI müssen 8 weitere Kriterien erfüllt sein.
Auswahlkriterien für KB-Stiere
Artikel bioaktuell 2/11 (473 KB)
Anet Spengler, FiBL
Förderung der standortgerechten Bio-Milchviehzucht
Das Projekt Biozucht Graubünden hat auf Bio-Milchwirtschaftsbetrieben in Graubünden untersucht, ob die Milchviehzucht standortgerecht ist und – wo nötig – Massnahmen vorgeschlagen. Da Bergbetriebe weniger Möglichkeiten bezüglich hofeigener Futterproduktion haben, ist dies speziell wichtig.
CHbraunvieh Nr. 5 Juni 2010 (317 KB)
Standortgerechte Kühe züchten
An der 5. Bioforschungstagung in Posieux FR wurden aktuelle Ergebnisse aus Projekten rund ums Biorind vorgestellt. Anet Spengler Neff vom FiBL zeigte die ersten Resultate aus dem Projekt Biozucht Graubünden.
Schweizer Bauer 28.04.2010 (690 KB)
Neues Projekt zur Förderung der Kuhfamilienzucht
Das FiBL Schweiz und Demeter Bayern starten im Frühling 2010 ein neues Projekt zur Förderung der Kuhfamilienzucht auf Biobetrieben.
Artikel bioaktuell 3/10 (128 KB)
Es gibt auch KB-Stiere, die von Schweizer Biobetrieben stammen!
Artikel bioaktuell 2/10 (198 KB)
IFOAM-Züchtungskonferenz 2009
Vom 25.bis 28.August 2009 fand in Santa Fe (USA) die internationale IFOAM-Konferenz zur Pflanzen-und Tierzucht im Biolandbau statt.
Ganzer Artikel (11 KB)
Das 4. Biobraunviehzuchtseminar fand statt am 05.11.2008 am Plantahof
Bericht im Bündner Bauer (267 KB)
Bericht über das 3. Biobraunviehzuchtseminar am Plantahof vom 29.11.2007
Bericht von Andi Schmid, Bio Grischun (10 KB)
Neu: Leitfaden zur Stierhaltung im Biobetrieb
(11.06.2007) Auf biologisch und speziell auf biologisch-dynamisch bewirtschafteten Höfen werden mehr Zuchtstiere gehalten als im Durchschnitt aller Rinder haltenden Betriebe. Die Fortpflanzung mit Hilfe eines Stieres entspricht am besten den natur- und artgemäßen Bedürfnissen der Rinder und den Anforderungen der Bio-Richtlinien. Trotzdem überwiegt heute auch auf Biobetrieben die künstliche Besamung. Ein neuer Leitfaden soll dazu beitragen, dass den Grundsätzen des biologischen Landbaus entsprechend wieder vermehrt Zuchtstiere gehalten werden. Das von Demeter Bayern und FiBL gemeinsam erstellte Merkblatt zeigt die Vor- und Nachteile der Stierhaltung auf, beschreibt die gängigen Haltungsverfahren und gibt Empfehlungen zur Optimierung von Haltung, Zucht und Management.
Merkblatt Stierhaltung für die Zucht im Biobetrieb (FiBL-Shop)
Artikel zur Bio-Milchviehzucht im "bioaktuell" April 07
Artikel bioaktuell (359 KB)
Berichte zum 2. Biobraunviehseminar am Plantahof
Bündner Bauer 1.12.2006 (473 KB)
die Grüne 28.12.2006 (114 KB)
bioaktuell: 10/06 (126 KB)
Berichte zu dieser Website
Presseartikel zu www.biorindviehzucht.ch
die Gruene: Informationen zu landwirtschaftlichen Webseiten (207 KB)
Landfreund: Nr.1, Januar 2007 (1.9 MB)








