Dossier Ebermast
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Neues zur Ebermast
Der Ebermast gehört die Zukunft
(17.10.2011) An der 18. Freiland-Tagung in Wien wurden Resultete einer Verkosteung von Eberfleischprodukten vorgestellt. Dazu erschien ein Bericht im Zürcher Bauer vom 14.10.2011.
Ganzer Artikel (486 KB)
Abschaffung der Ferkelkastration in der EU ab 2018
(06.01.2011) In sieben Jahren soll die Ferkelkastration in der Europäischen Union der Vergangenheit angehören. Das bedeutet, dass ganz auf die Ebermast gesetzt werden soll. In einem Zwischenschritt werden ab 2012 Schmerzmittel vorgeschrieben sein. Das meldet die Zeitschrift "Landwirt" in ihrer Onlineausgabe.
Branchenverbände aus der EU-Land- und Ernährungswirtschaft, darunter der Deutsche Bauernverband, hätten sich im Dezember 2010 mit Tierschutzorganisationen darauf verständigt, ab dem 1. Januar 2018 keine Ferkel mehr zu kastrieren.
Dieses Ausstiegsdatum sei an Voraussetzungen geknüpft, die sich vor allem auf das Problem der "Stinker" beziehen, also auf solche Eber, deren Fleisch einen starken Geruch entwickelt. So soll es bis zur Abschaffung der Kastration schnelle Methoden für das Aufspüren dieses Geruchs in problematischen Teilstücken in den Schlachthäusern geben.
Ganzer Artikel (Webseite Landwirt)
Kassensturz: Doch in der Schweiz leiden die Ferkel weiter
(23.02.2010) Seit Jahren beteuert die Fleischbranche: Die Ebermast sei die beste Lösung für das Tierwohl, auf Kastration könnte dann verzichtet werden. Länder wie Holland oder Deutschland haben bereits im grossen Stil auf die Ebermast umgestellt. Nur in der Schweiz bleiben Bauern und Detailhändler untätig.
Kassensturz, Fernsehen SFDRS 1, 23.02.2010
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Publikumsreaktionen
Coop legt ihr Vorgehen bei der Ferkelkastration fest
(24.06.2008) Coop strebt mittelfristig die Ebermast an, welche gar keine Kastration mehr nötig macht. Zudem hat Coop entschieden, kurzfristig zwei Methoden zur Verhinderung des Ebergeruchs zu akzeptieren. Um die bisherige Praxis der Ferkelkastration ohne Gasnarkose und die Impfmethode. Beide Verfahren sind weitgehend schmerzfrei, verhindern, dass Jungtiere unnötig leiden müssen und werden vom Schweizer Tierschutz STS unterstützt.
Vollständige Medienmitteilung Coop (17 KB)
ProSchwein: Branche hat die Stossrichtung festgelegt
(24.06.2008) Ab 2010 ist die heute gängige Methode der Ferkelkastration ohne Schmerzausschaltung in der Schweiz verboten. Jetzt haben sich die wichtigsten Produzenten-, Handels-, Konsumenten- und Tierschutzorganisationen sowie Coop und Migros geeinigt, welche alternativen Methoden künftig angewendet werden sollen. Im Vordergrund stehen die Kastration nach Inhalationsnarkose und eine Impfung gegen Ebergeruch. Die Umsetzung soll zügig angegangen werden.
Vollständige Medienmitteilung ProSchwein (40 KB)
Pressemeldungen zur Fristverlängerung für die Einführung der schmerzfreien Kastration
Die Artikel von Aargauer Zeitung, Tages-Anzeiger, St.Galler Tagblatt, Neue Zürcher Zeitung und Südostschweiz befinden sich im Medienspiegel.
Ebermast ist Ziel für Knospe, nicht nur Vision
(29.05.2008) Der Bio Suisse Vorstand will die Ebermast in die Richtlinien aufnehmen. Ein entsprechender DV-Entscheid fällt voraussichtlich im Frühling 2009. Bis die Ebermast praxistauglich ist, verbietet Bio Suisse keine gesetzlich vorgesehenen Kastrationsmethoden. Die betäubungslose Kastration ist auch auf Knospe-Betrieben ab 1. Januar 2010 nicht mehr erlaubt.
Der Vorstand von Bio Suisse bezeichnet die Ebermast als Ziel für Bio-Schweinehaltungen. An der Delegiertenversammlung 2009 sollen die Schritte beschlossen werden, wie die Ebermast in den Knospe-Schweinehaltungen umgesetzt und Eberfleisch in den Bio-Fleischtheken eingeführt wird.
Die Übergangsfrist für die betäubungslose Kastration bis 01.01.2010 wird auch den Knospe-Ferkelerzeugern eingeräumt. Zudem wird Bio Suisse keine gesetzlich (Tierschutz und BioV) erlaubte Kastrationsmethode verbieten. Die Kleinstruktur der Bio-Zuchtbetriebe sowie die Komplexität der Vor- und Nachteile der Alternativmethoden gaben den Ausschlag zu diesem Entscheid.
Würde die Bioverordnung des Bundes (BioV) es zulassen, dürften somit auch Knospe-Betriebe ihre männlichen Schweine per „Impfung“ kastrieren. Zurzeit ist dies in der BioV nicht vorgesehen und somit nicht erlaubt.
Flyer Bio Suisse und Demeter setzen auf Ebermast (112 KB)
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