Biosteinobst

Die Ertragssicherheit im Biosteinobstbau konnte in den letzten Jahren entscheidend verbessert werden, dank Forschung beim Pflanzenschutz und robusteren Sorten.

Neue Pflanzenschutzmittel helfen nun die Blattläuse und Kirschenfliegen weit sicherer zu regulieren. Mit einem Witterungsschutz lassen sich in Niederstammanlagen auch die heute nachgefragten, grossen und knackigen Sorten vor Befall mit Monilia und anderen Krankheiten sowie der Kirschenfliege schützen.

Das Sortenangebot ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Es enthält auch einige robuste und am Markt gefragte Sorten. Damit eröffnen sich sowohl für die Tafelfruchtproduktion in Niederstammanlagen als auch für den Industriefrüchteanbau in Anlagen und auf Hochstämmen interessante Perspektiven, zumal auch die Marktaussichten sehr günstig sind. Bei den Zwetschgen ist die Situation ähnlich.    

Markt

Im Markt für Biosteinobst besteht ein hoher Nachfrageüberhang. Die  im Bioanbau anspruchsvollen Kulturen wie Kirschen und Zwetschgen sind im Handel stark gesucht. 

Es lohnt sich also, auch bei den Hochstamm-Bäumen mit einer Mindestpflege für gute Erträge und Qualitäten zu sorgen.

In den letzten Jahren sind erste Bio-Produzenten neu in den Biosteinobstanbau eingestiegen oder haben ihren alten Bestand durch moderne Anbauformen ersetzt. Vorwiegend in der Deutschschweiz sind rund 14 Hektaren Tafelkirschen und 10 Hektaren Zwetschgen sowie im Baselbiet über 200 Hochstammbäume mit robusten und schüttelbaren Sorten gepflanzt worden.

 

05.01.2017

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