Raufutter Demeter 

Biozierpflanzen

Ein ressourcen- und umweltschonender Anbau wird zunehmend auch bei Zierpflanzen ein wichtiges Verkaufsargument. Immer mehr Konsumenten und Konsumentinnen ist es ein Anliegen, dass sie nicht nur Bio essen, sondern dass auch ihre Zimmer-, Balkon-, und Gartenpflanzen biologisch produziert werden und dass nachhaltige Erde und natürliche Behandlungsmittel eingesetzt werden. In der Schweiz gibt es bereits seit 1996 Richtlinien für den biologischen Zierpflanzenbau.

Rund 70 Bio-Gärtnerein in der Schweiz

Zu den Bio-Zierpflanzen zählen Schnittblumen, Beet- und Balkonpflanzen, Stauden sowie Ziersträucher- und Bäume (inkl. Christbäume).

Bio-Zierpflanzen werden vor allem in Bio-Gärtnereien angebaut. Es gibt aber zum Beispiel auch Gemüsebetriebe die Zierpflanzen anbieten.

Nebst Zierpflanzen haben Bio-Gärtnereien auch meist Wildpflanzen, Topfkräuter, Gemüsesetzlinge und Obstpflanzen im Angebot. 2017 waren von etwa 3000 Gärtnereien in der Schweiz rund 70 bio-zertifiziert. Die meisten Bio-Gärtnereien sind Mitglied bei Bioterra, der Schweizer Organisation für den Bio- und Naturgarten.

Liste der Bio-Gärtnereien in der Schweiz.

Nachfrage nach Bio-Zierpflanzen steigt

Der Bio-Anteil am Umsatz aller Gärtnereien lag 2015 zwar noch unter einem Prozent, doch werden Bio-Gärtnereien kontinuierlich mehr, während die Gesamtzahl der Schweizer Gärtnereien jährlich abnimmt.

Im Detailhandel ist der Anteil an Bio-Schnittblumen- und Zierpflanzen in den letzten Jahren stetig gestiegen.

Auch in den Städten werden Grünflächen immer häufiger biologisch unterhalten. Seit 2016 können Städte und Gemeinden mit dem Label Grünstadt Schweiz zertifiziert werden. In der Labelstufe Gold können Städte dann auch mit der Bio Suisse Knospe ausgezeichnet werden. 

Nach oben

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 11.04.2017

Werbung