Import

Import von Knospe-Produkten – Fakten, Pro und Kontra

Der Import von Knospe-Produkten gibt immer wieder Anlass zu Diskussionen. Ein Teil der Schweizer Biolandwirte ist nicht sehr glücklich über diese Importe. Die Diskussionen betreffen verschiedene Lebensmittel (Tomaten aus Marokko, Palmöl usw.…) und sogar die Futtermittel, zum Beispiel die Luzerne aus Italien.
An den Delegiertenversammlungen von Bio Suisse wird regelmässig über diese Importe diskutiert oder sogar abgestimmt.
2013 erschien in der Zeitschrift Bioaktuell eine Artikelreihe mit ausführlichen Informationen und Beispielen zu diesen Debatten. Nachstehend alle Artikel in chonologischer Reihenfolge:

Mitbestimmen, was wann in die Schweiz kommt
Importe wird es immer geben – ob mit oder ohne Knospe. Aber warum ist es für Bio Suisse wichtig, ausländische Nahrungsmittel mit der Knospe auszuzeichnen? Und welche Kriterien sind dabei von Bedeutung? Daniel Bärtschi, Geschäftsführer von Bio Suisse, und Knospe-Bäuerin Ulrike Minkner im Streitgespräch über die Grenzen der Knospe-Importe.
Bioaktuell 1|2013 (129.4 KB)

Fairness und Knospe: Darüber stimmen die Delegierten ab
Seit drei Jahren setzt Bio Suisse ihr Fairnesskonzept Schritt für Schritt um. Die ersten Gesprächsrunden unter den Marktpartnern haben stattgefunden und eine Befragung zu Fairness und Zufriedenheit im Handel zeigt, wie fair es im Schweizer Markt tatsächlich zugeht. An der nächsten Delegiertenversammlung Mitte April sollen die Richtlinie von 2010 angepasst und eine Regelung für Importprodukte verankert werden.
Bioaktuell 2|2013 (162.9 KB)

Strenge Kontrollen auch für ausländische Biobetriebe
Weisen importierte Knospe-Produkte wirklich den gleichen Standard auf wie Knospe-Produkte aus der Schweiz? Diese Frage hat bioaktuell der Leiterin Import bei Bio Suisse gestellt. Dass auch Importe hohen ökologischen Standards entsprechen, dafür sorgen ebenso strenge Betriebskontrollen auf ausländischen Biohöfen wie in der Schweiz.
Bioaktuell 2|2013 (101.7 KB)

Biogemüsesetzlinge kommen zur Hälfte aus der Schweiz
Gemüsesetzlinge kommen heute in der konventionellen Produktion meist aus dem Ausland. Es sind hochspezialisierte Züchter aus Holland und Deutschland, die den Markt bestimmen. Bio Suisse gibt hier mit ihrer Importpolitik Gegensteuer. Das wirkt: Mehr als die Hälfte der Biojungpflanzen werden in der Schweiz angezogen, der Rest stammt zu 97 Prozent aus Süddeutschland.
Bioaktuell 3|2013 (94.5 KB)

Importiert wird, was nicht oder zu wenig im Inland wächst
Bio Suisse knüpft die Vergabe der Knospe für Importprodukte an strenge ökologische und marktpolitische Bedingungen. Aber warum werden überhaupt ausländische Produkte mit der Knospe ausgezeichnet? Grundsätzlich wird nur importiert, was die Schweizer Biobauern nicht oder nicht in genügender Menge produzieren.
Bioaktuell 3|2013 (110.5 KB)

Spanien: Genboom mit Folgen
In Europa ist Spanien Spitzenreiter beim Anbau gentechnisch veränderter (GVO) Pflanzen: Auf 116'000 Hektaren wächst transgener Mais. bioaktuell hat mit Rosa Binimelis gesprochen, einer Expertin bezüglich der Folgen des GVO-Anbaus und der Koexistenz zwischen GVO-Kulturen und GVO-freien Kulturen.
Bioaktuell 3|2013 (77.2 KB)

Bio Suisse verfolgt die Knospe-Produkte auf ihrer Reise
Die Importpolitik von Bio Suisse ist an strikte Warenflusskontrollen geknüpft. Das bedeutet, dass Bio Suisse jedes Importprodukt zurückverfolgt, vom Schweizer Detailhändler über den Verarbeiter und Importeur bis zum Landwirtschaftsbetrieb im Ausland.
Bioaktuell 5|2013 (81.2 KB)

Knospe-Produkte sind wenn immer möglich in der Schweiz verarbeitet
Bio Suisse verlangt, dass importierte Produkte grundsätzlich in der Schweiz verarbeitet werden und die Wertschöpfung somit im Inland stattfindet. Nicht immer ist die Sache aber so einfach. Es gibt Produkte, die nicht in der Schweiz verarbeitet werden können oder bei denen es aus ökologischer Sicht keinen Sinn macht.
Bioaktuell 6|2013 (93.8 KB)

Polnische Familienbetriebe produzieren Knospe-Beeren
Warum stecken ausländische Beeren in einem Bio Suisse Joghurt, wenn diese auch in der Schweiz angebaut werden können? Und ist die Produktion von Knospe-Beeren im Ausland der einheimischen Biobeerenproduktion wirklich ebenbürtig?
Bioaktuell 7|2013 (177.4 KB)

Die Bio Suisse Tochtergesellschaft wird Knospe-Importe zertifizieren
Bio Suisse hat auf Anfang September 2013 eine neue Tochtergesellschaft gegründet, die International Certification Bio Suisse AG (ICB). Die neue Firma zertifiziert ausschliesslich ausländische Betriebe mit dem Ziel, den schweizerischen Knospe-Markt zu versorgen.
Bioaktuell 9|2013 (103.4 KB)

«Höhere Löhne müssten wir direkt auf unsere Produkte abwälzen»
Die menschliche Arbeitskraft ist besonders im Gemüsebau ein grosser Kostenfaktor. Höhere Löhne hätten hier besonders grosse Auswirkungen. bioaktuell hat mit Exponenten von zwei Betrieben gesprochen, die diese Herausforderung auf sehr unterschiedliche Weise angehen (siehe Kasten).
Bioaktuell 10|2013 (211.5 KB)

Letzte Änderung: 01.07.2015

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