Deutlich besseres Angebot an Biosaatgut für den Kräuteranbau

(08.01.2009) 

Das Angebot an biologisch vermehrtem Saatgut für den Kräuteranbau ist deutlich besser geworden. Entscheidend dazu beigetragen haben das bessere Angebot internationaler Firmen wie Enza oder Hild und die neuen Strukturen in der Schweiz für die Vermehrung und die Aufbereitung von Kräutersaatgut.

Aufgrund der aktuellen Verfügbarkeit von Biosaatgut haben das FiBL und die zuständigen Fachkommissionen der Bio Suisse die Einstufung der Kräuterarten für Saatgutbestellungen neu beurteilt. Die Einstufung kann der neuen Sortenliste Biokräuter entnommen werden. Da die Arten je nach Verwendung unterschiedliche Ansprüche an den Standort stellen, wird bei einigen Arten zwischen der Anwendung für den Topfanbau, die Trocknung und den Anbau für Frischware unterschieden.

Neu ist für Andorn (Marrubium vulgare), Basilikum für die Trockenverarbeitung, Griechischen Bergtee (Sideritis syriaca), Eibisch (Althea officinalis), asiatische Malve (Malva verticillata crispa) und die Grosse Brennessel (Urtica dioica) für die Verwendung von konventionellem Saatgut eine Ausnahmegenehmigung erforderlich (Änderung von Stufe 3 auf Stufe 2).

Hingegen musste Anis auf Verfügbarkeitsstufe 3 (Bio Wunsch) zurückgestuft werden, da von dieser Art zurzeit kein Saatgut in Bioqualität verfügbar ist.

Zur Sortenliste Biokräuter (im FiBL-Shop, 137 KB)

Hinweis: Dies ist eine tagesaktuelle Meldung. Sie wird nicht aktualisiert.

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