Federkohl im Chlaussack - ein neues Standardwerk für Wintergemüse

(02.10.2014) 

Die bekannte Kräuter- und Gemüsespezialistin Meret Bissegger hat am Mittwoch ihr neues Buch «Meine Gemüseküche für Herbst und Winter» aus der Taufe gehoben. Dieses wurde aus berufenen Mündern bereits am Tag des Erscheinens als Standardwerk gerühmt. Neben mehreren hundert Rezepten erhält es zahlreiche Informationen über die Hintergründe des Gemüseanbaus, viele davon von Exponenten der Bioszene.

«Endlich das zweite Buch von Meret Bissegger», sagte der Leiter des AT-Verlags Urs Hunziker bei der Präsentation des knapp 400-seitigen Werks am Mittwoch in Zürich. Es sei erneut ein Standardwerk geworden, sagte Hunziker, der erneut auf ähnlich hohe Verkaufszahlen hofft, wie beim ersten Werk der im Tessin ansässigen Köchin, Kursleiterin und Autorin, «Meine wilde Pflanzenküche», das über 30‘000 mal über den Ladentisch ging.

Im Winter-Gemüsebuch präsentiert Bissegger nicht nur rund 150 Rezepte (mit schönen Bildern von Hans-Peter Siffert), sondern auch Hintergrundinformationen über den Gemüseanbau, die Herkunft des Saatguts und die Qualitätsunterschiede zwischen Bio- und Nichtbioprodukten. Deshalb lag es auf der Hand, dass auch Bio Suisse- und FiBL-Mitarbeiter involviert waren. Sie haben einleitenden Worte, Infokästen und Labelvergleiche beigesteuert.

Bio Suisse Präsident Urs Brändli erklärte anlässlich der Präsentation, das Buch werde hoffentlich dazu beitragen, dass sich Bio neue Kunden erschliessen könne, denn sie allein seien es, welche über den Termin entscheiden, wann das Bioland Schweiz Tatsache sein werde. Inhaltlich sei das Buch ideal prädestiniert für diese Promotion, so Brändli. Es sei sehr authentisch und lege sich für das Anliegen einer «enkelwürdigen» Produktion ins Zeug.

Auch der Präsident der Fachkomission Gemüse von Bio Suisse, Stephan Müller, war voll des Lobes. Er freute sich darüber, dass das oft verkannte Wintergemüse endlich eine standesgemässe Plattform erhält. Stellvertretend rühmte er etwa den Federkohl als «Vitaminbombe», die sämtliche Zitrusfrüchte in den Schatten stelle. Er meinte, statt Mandarinen müsste man künftig Federkohl in den Chlaussack stecken.

Adrian Krebs, FiBL

Das Buch ist zum Preis von rund 50 Franken im Buchhandel und beim AT-Verlag erhältlich.
Der AT-Verlag gewährt Wiederverkäufern (Fachgeschäfte, Direktvermarkter) spezielle Konditionen. Informationen dazu sind bei marlies.duran(at)azmedien.ch  erhältlich.

Weiterführende Informationen

Meine Gemüseküche für Herbst und Winter (Webseite AT-Verlag)

La cucina naturale (Webseite Meret Bissegger)

Hinweis: Dies ist eine tagesaktuelle Meldung. Sie wird nicht aktualisiert.

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