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Parlamentswahlen 2019

Viele wollen ökologisch sein

Gibt es eine Klimawahl? Die kommenden Parlamentswahlen sind spannend wie selten. Viele Kandidaten aus allen Parteien unterstützen den Biolandbau und seine Anliegen.
 

Die grosse Bio-Wahlumfrage

Den Kandidierenden wurden fünf Fragen vorgelegt zu Themen, die den Biolandbau bewegen. Wer alle Fragen mit einem Ja beantwortete, ist auf der nachfolgenden Kurzliste der von Bio Suisse empfohlenen Kandidatinnen und Kandidaten aufgeführt.

Kurzliste der von Bio Suisse unterstützten Kandidatinnen und Kandidaten
Diese haben die fünf Fragen mit Ja beantwortet und werden gemäss den vorher abgegebenen Regeln offiziell durch Bio Suisse unterstützt.
Kurzliste (405.8 KB) Diese Liste wird in der gleichen Form dem Bioaktuell 8|2019 beigelegt (erscheint am 4. Oktober)

Ausführliche Liste aller Kandidatinnen und Kandidaten mit ihren politischen Wünschen und Ratschlägen
Hier sind alle drin, die eine Antwort gegeben haben. Die meisten haben fünfmal Ja angekreuzt, einige aber auch nur vier oder drei. Zusätzlich findet man Infos zum Landwirtschaftsbezug der Kandidaten sowie Vorschläge zu «Klima und Ernährung» sowie allgemeine Bemerkungen. Die Teilnehmenden haben der Freigabe zugestimmt.
Langliste (5.6 MB) (enthält alle Rückmeldungen)

Die Fragen lauteten:

  1. Agrarpolitik 2022+: Sind Sie bereit, den Anbau und Absatz von inländischen Bioprodukten zu fördern und die Forschung und Züchtung mit den nötigen Mitteln zu unterstützen?
  2. Chemisch-synthetische Pestizide: Bio verzichtet auf deren Einsatz, weil sie in Luft, Wasser, Boden und Nahrungsmitteln auftauchen. Ein Aktionsplan des Bundes will die Risiken bis 2027 um 25 bis 30 Prozent reduzieren. Bio Suisse will ein ehrgeizigeres Vorgehen. Teilen Sie diese Ansicht?
  3. Gentechnologie: Das Gentechnik- Moratorium läuft Ende 2021 aus. Sollen danach gentechnisch veränderte Pflanzen und Tiere in der Schweizer Landwirtschaft für weitere vier Jahre verboten bleiben (Fortsetzung des Moratoriums)?
  4. Nachhaltige Öffnung: 2016 hat das Volk einen neuen Verfassungsartikel angenommen, wonach der Bund «Voraussetzungen schafft für grenzüberschreitende Handelsbeziehungen, die zur nachhaltigen Entwicklung der Land- und Ernährungswirtschaft beitragen». Sind Sie bereit, sich bei kommenden Handelsverträgen für mehr Nachhaltigkeit einzusetzen?
  5. Der Biolandbau bietet gute Ansätze, um den Klimawandel und den Biodiversitätsverlust zu stoppen oder sogar umzukehren. Würden Sie Bioproduktion und -konsum aus diesen Gründen besonders fördern?

Weiterführende Informationen
Parlamentswahlen 2019 (Webseite Bio Suisse)


SAG-Umfrage zum Thema Gentechnik
Eine Umfrage der SAG (Schweizer Allianz Gentechfrei) unter den Kandidierenden für den National- und Ständerat zeigt die Skepsis der Teilnehmenden bei der Gentechnik. Bio Suisse ist Mitglied der SAG, welche sie in Auftrag gegeben hat.
Kandidierende zum Thema Gentechnik (Webseite BauernZeitung)

 

 

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 26.09.2019

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