Sortenversuch Futterweizen 

Braugerstensorten für den biologischen Anbau im Berggebiet

Der Braugerstenanbau in Graubünden ist in den letzten Jahren zu einem wichtigen Standbein des Bergackerbaus in Lagen über 1000 m geworden. Die Braugerste dient der Herstellung von Spezialbieren. 2012 wurden 32 Hektaren angebaut. Die Sorte Ria musste ersetzt werden weil sie anfällig auf Schwarzrost geworden war und aus dem Handel genommen wurde. Während der Jahre 2010, 2011 und 2012 wurden 14 moderne Sorten in Exakt- und Streifenversuchen getestet.

Die Sorte Quench erwies sich als die beste Alternative. Quench erzielt einen um zirka 25 Prozent höheren Körnerertrag, hat einen signifikant tieferen Eiweissgehalt und ist deutlich weniger anfällig auf Schwarzrost, Netzflecken und Blattflecken. Der Strohertrag ist trotz geringer Wuchshöhe dank der starken Bestockung als gut zu bezeichnen.

Weiterführende Informationen

Schweizer Braumalz ist zurück (157.8 KB) (Bioaktuell 7|2017)

Der biologische Anbau von Braugerste im Berggebiet − eine Sortenprüfung (225.0 KB)
Der Artikel erschien in «Agrarforschung Schweiz» Heft 3, März 2013.

Berggetreide (externe Webseite)

 

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 02.04.2013

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