Film zum Kunstfutterbau: Welche Mischung passt auf meinen Betrieb? 

Umfrage «Inländisches Knospe-Raufutter»

Beteiligen Sie sich bis zum 25. März 2019 an der Umfrage von Agridea.

  • Die Beantwortung der Fragen dauert 10-15 Minuten.
  • Bei den Mengen sollten Sie Mehrjahresdurchschnitte einsetzen und nicht die spezifischen Zahlen für 2018 (Trockenheit).
  • Bei Fragen mit mehreren vorgegebenen Antworten (Note 1 bis 4) stellt Note 1 die grösste Schwierigkeit dar und Note 4 die kleinste. Es steht immer auch eine "Weiss nicht"-Antwort zur Verfügung.

Link zur Umfrage (deutsch; externe Webseite)

Lien à l'enquête (français; site internet externe)

Die Umfrage wird im späten Frühjahr 2019 ausgewertet und die Ergebnisse werden anschliessend im Magazin Bioaktuell veröffentlicht. Die Resultate der Umfrage werden dazu dienen, Qualitätsraufutter zu organisieren und zu produzieren. Käufer und Verkäufer sollen gleichermassen davon profitieren.

Hintergrund der Umfrage

Von Fatos Brunner, Bio Suisse:

Die Delegierten von Bio Suisse haben sich für klare Ziele bei der Fütterung von Wiederkäuern entschieden. Ab 2022 werden Wiederkäuer einen Anteil von maximal fünf Prozent Kraftfutter fressen. Der Ausbau bzw. Anbau von hochwertigen Eiweissträgern wie Soja wird somit wichtiger. Durch die Reduktion des Kraftfutters wird der Grundsatz konkretisiert, dass die Fütterung der Nutztiere die menschliche Ernährung nicht direkt konkurrenzieren soll.

Gleichzeitig soll das zugeführte Futter künftig aus 100% Schweizer Knospe-Produktion stammen.
Mit dem Entscheid der Delegierten wird die inländische Futterproduktion gestärkt. Auch Raufutter wie Luzerne, Klee und Mais werden an Bedeutung gewinnen.

Da beim Raufutter die Menge, Qualität sowie der Handel zu wenig bekannt sind, wird diese Umfrage von Agridea helfen, erste Erkenntnisse zu gewinnen und die Raufutterstrategie gezielt umzusetzen.

Von Josy Taramarcaz, Agridea:

100 % einheimisches Futter für Wiederkäuer im Jahr 2022? In der landwirtschaftlichen Produktion ist das bereits morgen!

Die Mengen, die als Ersatz für den Import benötigt werden, sind nicht genau bekannt. Bio Suisse sammelt derzeit Daten, um den quantitativen Bedarf besser zu erfassen. Mehrere Akteure haben sich auf zusätzliche 3000 bis 5000 Hektaren Knospe-Grünland geeinigt. Der grösste Teil des benötigten Futters wird höchstwahrscheinlich auf Kunstwiesen im Ackerbaugebiet produziert werden.

Damit der Markt funktioniert ist es wichtig, die Erwartungen und Bedürfnisse aller zu kennen.
Im Rahmen eines "Knospe-Ackerbauprojekts" wird eine Umfrage durchgeführt. Sie richtet sich an Knospe-Betriebe (Viehhalter, Ackerbauern, Gemüseproduzenten usw.) in der ganzen Schweiz.

  • Die Fragen zur Tierhaltung konzentrieren sich auf die Bedürfnisse der Tierhalter (zugekaufte Futterarten, Schwierigkeiten und Bedenken beim Futterkauf, Mengen, zukünftige Fütterungsstrategie....).
  • Zu den Fragen der "Produktion" gehören Kunstwieseflächen, verkaufte Mengen, Gebinde, das Vorhan-densein von Blacken oder die Hemmnisse und Chancen für die TOP-Raufutterproduktion sowie mögliche Strategien für zukünftige Kunstwiesen.

 

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 24.01.2019

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