Einsatz von Arzneipflanzen für Nutztiere aufgrund bäuerlichen Wissens Larven verwandeln Essensabfälle in Futterprotein 

AP 2014-17: Einige Biobetriebe werden Maisfütterung reduzieren müssen

Das Jahr 2013 geht ins letzte Drittel und die Neuerungen der Agrarpolitik 2014–17 werden schon bald den Alltag auch der Biobauern bestimmen.

Aus der Sicht von Milch- und Rindfleischproduzenten ist das neue Programm zur graslandbasierten Milch- und Fleischproduktion die interessanteste aber auch herausforderndste Neuerung. Für Talbetriebe muss mindestens 80 Prozent der Jahresration aus Gras (frisch, getrocknet oder siliert) bestehen und für Bergbetriebe ist die Schranke bei 90 Prozent gesetzt. Die Teilnahme soll nach den Vorschlägen des Bundesamtes für Landwirtschaft mit zweihundert Franken pro Hektare Grünland entschädigt werden.

Auf den ersten Blick sollte die Teilnahme an diesem Programm für Biomilchvieh- und Weidemastbetriebe kein Problem darstellen. Doch auf den zweiten Blick ist es so, dass doch einige Betriebe, vor allem in Ackerbaustandorten aber teilweise auch im Berggebiet, Probleme mit dem Maisanteil in der Fütterung bekommen könnten.
Im «Feed no Food» Projekt des FiBL haben immerhin fast die Hälfte der Betriebe Mais in frischem, siliertem oder pelletiertem Zustand verfüttert. Je nach Standort sind Anteile von 30, 40 Prozent Maissilage oder noch mehr an der Jahresration keine Seltenheit. Die Unruhe, welche die neue Verordnung auf diesen Betrieben auslöst, ist verständlich. Das FiBL bietet solchen Betrieben und auch anderen interessierten Betrieben Beratungen in Fütterung und Tiergesundheit an, welche aus den neuesten Erkenntnissen aus den Projekten «Feed no Food» und «pro-Q» stammen.

Weiterführende Informationen

Filme: «Feed no Food» - Es geht auch ohne Kraftfutter (Rubrik Milchviehhaltung)

 

 

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 09.09.2013

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