Bioverarbeitungsfleisch

Wann

  • Mittwoch, 22. Februar 2017

Wo

Bazenheid, SG

Was

Neben Verarbeitungsfleisch wird auch Biobankfleisch immer mehr zur Mangelware. Vie-le Landwirtinnen hätten zwar Interesse an der Biorindfleischproduktion. Die meisten wol-len aber eine sichere Preiskalkulation und bevorzugen darum die Vertragsaufzucht. Da-für gibt es aber zu wenige Betriebe die Ihre Tiere in die Aufzucht abgeben. Daher muss auf andere Varianten ausgewichen werden. Diese bergen zwar ein höheres finanzielles Risiko, aber gleichwertige Erträge sind mit der Ausmast von Schweren Ochsen, Kuh-mast und Bioweiderind möglich. Leider werden zu viele abgemolkene Biomilchkühe auf konventionelle Betriebe verkauft und verlieren so den Biostatus. Mit der Ausmast von Kühen, ob Milchvieh oder Mutterkuh, kann gutes Geld verdient werden. Dabei ist es auch aus ökonomischer und ethischer Sicht von Vorteil, die Kühe während den letzten Lebensmonaten auf dem eigenen Betrieb in bekannter Umgebung zu halten. Mit einem Beratungskonzept fördern Bio Suisse mit der Unterstützung des FiBL die Mast von fleischbetonten Milchrassenochsen von 350 bis 400 Kilo Schlachtgewicht Besonders auch für viehlose Betriebe kann dies interessant sein, wenn noch Stallungen vorhanden sind, und die Grundbeiträge können dadurch ausgelöst werden. Nicht zuletzt durch die höheren Gewichte sind aber meist Anpassungen bei der Infrastruktur notwendig. Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren ist schlussendlich die beständige Kooperation zwischen Milchproduzent und Mastbetrieb. 

Programm (526.7 KB)

Auskunft

Franz Josef Steiner, FiBL, siehe Kasten rechts nebenan

Anmeldung

FiBL-Kurssekretariat, siehe Kasten rechts nebenan

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