Bodenbearbeitung

Die Landwirtschaft trägt mit rund 15 Prozent zum Klimawandel bei. Werden die Treibhausgase bedingt durch die Landnutzungsänderungen (Abholzung)dazugezählt, steigt dieser Anteil auf 30 bis 40 Prozent. Die Verbindung von reduzierter Bearbeitung und Biolandbau ist eine viel versprechende Methode, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren.

Ohne Herbizide ist die reduzierte Bodenbearbeitung eine grosse Herausforderung. Die Angst vor der Zunahme des Unkrautes hält viele Biobauern ab, das neue System zu testen. Die reduzierte Bodenbearbeitung wird denn auch bisher nur auf einigen wenigen Betrieben angewendet. Diese Betriebe gilt es miteinander zu verknüpfen und den Anbau ohne tiefes Pflügen weiter zu entwickeln. Der Coop Fonds für Nachhaltigkeit unterstützt das Projekt zur Umsetzung und Verbreitung der reduzierten Bodenbearbeitung von 2012 bis 2016. In dieser Zeit will das FiBL zusammen mit 15 innovativen Biobauern (Pilotbetrieben) neue Wege zur Ausbreitung der reduzierten Bodenbearbeitung finden.

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