Biozuckerrüben

In der Schweiz wurden 2016  auf nur rund 10 Hektaren Biozuckerrüben angebaut. Von Süddeutschland werden zirka 800 Hektaren Biorüben nach Frauenfeld importiert und dort verarbeitet. Die Schnitzel bleiben in der Schweiz, der Zucker wird als Biozucker verkauft aber er kann nicht mit dem Schweizerkreuz ausgelobt werden.

Im Rahmen der Swissness Vorlage besteht nun von Seiten des Grossverteilers Coop eine grössere Nachfrage nach Schweizer Biozucker. Um den Biorübenanbau attraktiver zu machen, wird ab 2017 eine Prämie von dreissig Franken pro Tonne auf dem Basispreis ausbezahlt. Das Ziel ist, die Fläche auf zirka 200 Hektaren Schweizer Biozuckerrüben zu steigern. Voraussetzung für den Anbau ist der Vollknospenstatus und das „Gewusst wie“ im Anbau, denn der ist sehr anspruchsvoll. Eine grosse Herausforderung ist die Unkrautregulierung. Die Anzahl aufgewendeter Arbeitsstunden entscheidet über die Wirtschaftlichkeit.

Interessierte Knospe-Produzenten können sich für den Anbau von Biozuckerrüben bei der Schweizer Zucker AG melden und zwar bei:

Markus Meier
Rübenlogistik Frauenfeld
Tel. 052 724 74 29
E-Mail

Weiterführende Informationen:

Merkblatt Biozuckerrüben (im FiBL-Shop)

Marktsituation (Rubrik Markt)

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