Vermarktung und Umstellung Futtergetreide 

Bio-Brotgetreide

Der Brotkonsum war in den letzten Jahren ziemlich stabil. Jede Konsumentin und jeder Konsument isst jährlich im Durchschnitt rund 50 kg Brot. Bio-Brot erfreut sich dabei einer steigenden Nachfrage. Es gehört zu den fünf meist konsumierten Knospe-Produkten.

Bio-Frischbrot mit stabilem Marktanteil

Zusätzlich zum Frischbrot werden im Detailhandel auch anderes Bio-Brot und Bio-Backwaren wie zum Beispiel Toast, Buns, Knäckebrot, Teig usw. vermarktet. Der damit erzielte Umsatz belief sich 2016 auf 47.4 Mio. Franken. Der Bio-Anteil ist allerdings mit rund 4.8% am Gesamtmarkt deutlich geringer.

Erntemengen Bio-Brotgetreide

Die diesjährige Erntesituation war geprägt durch tiefe Erträge bei allen Mahlgetreiden. Die Erntemengen liegen trotz zusätzlich auf Bio umgestellter Flächen bei Weizen und Dinkel unter dem Vorjahr. Einzig bei Roggen steht mehr Menge zur Verfügung als letztes Jahr. Die Qualität der Weizenernte 2016 liegt mit Ausnahme der Hektolitergewichte höher als im Durchschnitt der letzten Jahre. Die Proteingehalte bei Mahlweizen sind hoch und liegen im Durchschnitt bei rund 13.4%.

Verarbeitungsmengen Bio-Brotgetreide

Die Verarbeitungsmengen Knospe-Brotgetreide waren im Getreidejahr 2015/2016 gegenüber der Vorjahresperiode wachsend. Insgesamt wurden 39'026 Tonnen Knospe-Getreide verarbeitet.

Die Verarbeitungsmengen an Knospe-Weizen machen mit knapp 85% den grössten Teil an der gesamten Verarbeitungsmenge Knospe-Brotgetreide aus. Die Verarbeitung von Knospe-Weizen war im Getreidejahr 2015/2016 wachsend. Insgesamt wurden 33'143 Tonnen Knospe-Weizen verarbeitet. Damit bleibt Knospe-Weizen aus der Schweiz ein gut nachgefragtes Produkt.

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Mit einer Verarbeitungsmenge von 2'000 – 2'500 Tonnen kommt dem Roggen im Bio-Brotgetreidemarkt die kleinste Bedeutung zu. Im Vergleich zum Vorjahr war die Verarbeitungsmenge an Knospe-Roggen rückläufig.

 

 

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Mit gut 9% Volumenanteil bei Brotgetreide nimmt Dinkel im Bio-Brot Getreidemarkt ebenfalls eine kleinere Bedeutung ein. In den letzten Jahren wurden jeweils über 3'000 t Dinkel (Kernen) verarbeitet. Im Getreidejahr 2015/2016 wurden wiederum mehr Dinkel-Kerne verarbeitet.

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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 03.04.2017

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