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Bio-Futtergetreide

Inlandangebot Bio-Futtergetreide

Das inländische Angebot an Futtergetreide ist in den letzten Jahren dank zusätzlich gewonnenen Betrieben und Ackerflächen weiter gestiegen. 

Die Menge an Futtergetreide hat im 2012 erstmals die 10'000 Tonnen Grenze überschritten. Aus der Ernte 2016 konnten 13'325 Tonnen Futtergetreide übernommen werden. Bei praktisch allen Getreidearten konnten die Übernahmemengen wiederum gesteigert werden. Bei Körnermais und Eiweisserbsen waren die Erntemengen tiefer als im Vorjahr. Der Anteil an inländischem Futtergetreide liegt bei rund 40%. 

Die produzierten Mengen von Eiweisserbsen und Ackerbohnen haben in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und verbessern so die Versorgung mit einheimischen Proteinträgern deutlich. Die Entwicklung ist vor allem auch auf den Anbau von Mischsaaten (Körnerleguminosen/Getreide) zurückzuführen, der sich in der Praxis bewährt hat. Zudem wird der Anbau von Körnerleguminosen von Bio Suisse mit Förderbeiträgen gezielt unterstützt. Dieser Förderbeitrag dürfte künftig jedoch sinken, da die Erntemengen steigen und die Einnahmen aus der Abschöpfung auf importiertem Futtergetreide gleichbleibend sind.

Nachfrage Bio-Mischfutter

Durch den Ausbau der Knospe-Eier, -Fleisch und –Milchproduktion stieg in den vergangenen Jahren auch der Bedarf für Bio-Mischfutter. Im Jahr 2016 wurden 71'311 Tonnen Knospe-Mischfutter hergestellt. Dies sind 7.8% mehr als im Vorjahr.

Mengenmässig wird der grösste Anteil des Mischfutters für die Eierproduktion verwendet, gefolgt von der Milch- und Fleischproduktion.

Importmengen Bio-Futtergetreide gesunken

Im Getreidejahr 2015/2016 wurden 26'950 Tonnen Biofuttergetreide importiert. Körnermais und Futterweizen nehmen mengenmässig jeweils den grössten Anteil ein. Weiter werden auch Gerste und Eiweisserbsen in bedeutenden Mengen importiert. Die übrigen Futtergetreidearten werden nur in kleinen Mengen eingeführt.

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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 03.04.2017

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