Biopoulet: Absatz steigt und steigt

Während die Nachfrage nach Schweizer Poulet generell wächst, gilt dies für Biopoulet ganz besonders. Letztes Jahr sind die Schlachtzahlen mit 25 Prozent noch stärker gestiegen als in den bereits starken Vorjahren. Den Trend zum Geflügel spüren auch die Direktvermarkter: Vom Poulet bis zum Suppenhuhn gibt es derzeit viele interessierte Konsumenten.

(16.03.2017) Die grossen Abnehmer sehen im Absatz von Biopoulet weitere Entwicklungsmöglichkeiten. Migros ist auf gutem Weg, die geplante Menge bis 2020 zu erreichen. So stossen jährlich rund zwanzig neue Ställe zur Micarna. Coop spricht von einem jährlichen Wachstum im zweistelligen Prozentbereich. Aktuell sind mehrere Projekte in der Bewilligungs- und Aufbauphase, auch für die Folgejahre hat Bell bereits Vorverträge abgeschlossen.

Weitere Interessenten sind willkommen. Ideal sind Höfe ab 15 Hektaren Nutzfläche mit zwei Hektaren ebener Teilfläche sowie freier Arbeitskapazität. Für Bell in Zell wie auch für Micarna in Courtepin gilt: Regionale Produzenten werden wegen der kurzen Transportwege bevorzugt. Micarna prüft derzeit den Bau eines zweiten Verarbeitungsbetriebs in der Ostschweiz, was den Einstieg in dieser Gegend erleichtern könnte.

Für Biopoulethalter ist die Arbeit wegen Wildtieren und regelmässigem Weidewechsel komplex. Trotzdem zeigten diese Produzenten in der jüngsten Bio Suisse Umfrage die höchste Zufriedenheit. Ihr Einkommen wird kaum bis gar nicht von schwankenden Produktionskosten beeinflusst und die umfassende Beratung wird begrüsst. 

Weiterführende Informationen

Biopoulet (Rubrik Markt)

Michèle Hürner, Bio Suisse

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