Futterpflanze Esparsette: Gut gegen Parasiten, schwierig im Anbau 

Esparsette: Anbauempfehlungen

Die Esparsette beeinflusst positiv die Gesundheit und Produktivität der Kleinwiederkäuer und Pferde

Die Esparsette Onobrychis sativa ist eine Futterpflanze und Leguminose mit guten Nährwerten und kondensierten Gerbstoffen. Diese verbessern die Verwertung der Eiweisse bei den Wiederkäuern und schwächen die Magen-Darm-Parasiten. Infektionen werden dadurch gehemmt.

In diesem Interreg-Projekt wurde versucht, durch eine verbessere Parasitenkontrolle die Produktivität der Herden zu erhöhen. Es ging darum, die Anwendung chemisch-synthetischer Mittel einzuschränken und damit das Image der Produkte zu verbessern. Man wollte herausfinden, wie die Esparsette am besten kultiviert und an Schafe und Ziegen verfüttert wird, um die Darmparasiten auf natürliche Art zu reduzieren.

Das französisch-schweizerische Projekt dauerte von 2008 bis 2011. Die Federführung in der Schweiz hatte Médiplant unter Beteiligung von FiBL und Agridea Lausanne.

Weiterführende Informationen

Merkblatt Esparsettenanbau (589.6 KB) (Agridea)

Seit 2017 gibt es die Standardmischung 326 mit Esparsette:
Standardmischungen für den Futterbau 2017-2020 (2.1 MB)

Verfütterung von Esparsette an Kleinwiederkäuer (Rubrik Tierhaltung)

 

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 23.10.2017

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