Diese Website unterstützt Internet Explorer 11 nicht mehr. Bitte nutzen Sie zur besseren Ansicht und Bedienbarkeit einen aktuelleren Browser wie z.B. Firefox, Chrome
FiBL
Bio Suisse
Logo
Die Plattform der Schweizer Biobäuerinnen und Biobauern

Biowein

Ein lebendiger Rebberg mit kräftigen, robusten Reben und einem gesunden Boden ist die Grundlage für feine Bioweine. Über 630 Biowinzer und Biowinzerinnen bauen in der Schweiz hervorragende und charakterstarke Weine an – im Einklang mit der Natur.

Markt

Ein lebendiger Rebberg mit kräftigen, robusten Reben und einem gesunden Boden ist die Grundlage für feine Bioweine. Über 660 Biowinzer und Biowinzerinnen bauen in der Schweiz hervorragende und charakterstarke Weine an – im Einklang mit der Natur.

Seit anfangs 200oer Jahre ist das Interesse am biologischen Anbau bei den Winzer:innen stetig gestiegen. Von den knapp 14'000 ha Reben in der Schweiz wird seit 2025 bereits 21.5 % biologisch bewirtschaftet (2'952 ha). 2025 gab es 664 Betriebe, die in ihren Reben nach Biorichtlinien arbeiten. Die biologisch bewirtschaftete Rebbaufläche hat seit 2024 damit nochmals um 134 ha zugenommen.

Die grössten Flächen an Bio-Reben haben die Kantone Waadt (842 ha) und Wallis (576 ha). Gut 75% der Bio-Rebbaufläche liegt in der Westschweiz. Mit dem Kanton Neuenburg hat erstmals ein grösserer Weinbau-Kanton eine Rebbaufläche, die mehrheitlich Bio ist (67%). Weitere Bio-Champions sind die Kantone Freiburg (43 %) und Bern (39%), dicht gefolgt vom Kanton Graubünden mit mittlerweile 33 % Bio-Rebbaufläche. 

Derweil präsentiert sich die Marktlage für Wein allgemein, aber auch für Bio-Wein, eher schwierig. 2025 ist der Umsatz wie auch der Anteil an Bio-Weinen im Detailhandel nach einer jahrelangen Zunahme im Vergleich leicht gesunken zum Vorjahr. Der Bio-Anteil bei den stillen Weinen liegt nun bei rund 5 % bei den Schaumweinen bei rund 10%. Der Umsatz mit stillen Bio-Weinen hat um 3.1 TCHF abgenommen (inkl. Importe). In der Deutschschweiz wird fast so viel Schaumwein wie Wein getrunken, während die Präferenz in der Westschweiz deutlich bei den Tropfen ohne Kohlensäure liegt. 

In einer anfangs 2026 durch MIS Trends durchgeführten Studie über Biowein-Konsument:innen wurde festgestellt, dass umso eher Biowein getrunken wird, je besser man ihn kennt. Dem steht entgegen, dass 78% der Menschen (bei 930 Interviewten) ihren Wein im Detailhandel kaufen und sich gerade dort eine bessere Sichtbarkeit und höhere Vielfalt wünschen.  Gerade jüngere Menschen setzen oft auf Biowein. 64% von ihnen kaufen zwei und mehr Flaschen von 10 in Bioqualität, wobei es bei den über 40-jährigen knapp 40% ist. 

Der Bioweinmarkt auf einen Blick

Knospe-Wein kaufen

Ungefähr drei Viertel der Knospe-Weine aus der Schweiz werden direkt ab Hof verkauft. Auf der Webseite von Biomondo finden Sie Knospe-Winzer und -Winzerinnen in Ihrer Nähe.

Verschiedene Weinhandlungen sind spezialisiert auf Wein aus biologischem Anbau und bieten Knospe-Weine an. Diese werden zunehmend auch gekennzeichnet. Fragen Sie nach.

Im Detailhandel finden Sie ein grosses Sortiment an Knospe-Wein wie z.B. bei Coop.

Prämierte Bio-Winzer und Winzerinnen

Biowinzer und -Winzerinnen sind immer öfters auf Spitzenplätzen bei Wein-Wettbewerben zu finden. Der erste Schweizer Wein überhaupt, der die Maximal-Punktzahl von 100 auf der Parker-Skala erreicht hat, ist von Marie-Thérèse Chappaz im Wallis. Spezialisierte Medien wie falstaff, Vinum oder GaultMillau berichten zunehmend über Biowein.

2023 haben eine Vielzahl von Biobetrieben beim Grand Prix Vin Suisse eine Auszeichnung verdient und gehören unter die besten 200 Weingüter der Schweiz. Das Weinmagazin Vinum hat kürzlich eine Auswahl von 44 Top Schweizer Bioweinen zusammengestellt.

Beim Concours Biovino im Frühling 2025 waren Knospe-, Demeter und Bioweine unter Schweizer Bioverordnung aus allen Schweizer Weinregionen vertreten.

Richtpreis Knospe-Traubengut

Der Mindestaufpreis für Traubengut 2025 beträgt auch 2026 40 Rappen pro Kilogramm.

Die Empfehlung der Branche entspricht einem absoluten Minimum aufgrund des grösseren Aufwands in der Bio-Produktion. In einigen Regionen liegt der Aufpreis bereits höher. Der Basis-Aufpreis soll je nach Produktionskosten, Anbausystem und Topographie nach oben angepasst werden. Die Mehrkosten für Bio-Traubengut in der Produktion liegen je nach Berechnungsmodell und Situation zwischen 40 Rappen und 1 Franken (z.B. Agridea Deckungsbeiträge).  

 

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 23.09.2021

Möchten Sie die Website zum Home-Bildschirm hinzufügen?
tippen und dann zum Befehl zum Home-Bildschirm hinzufügen nach unten scrollen.