Arbeiten zum Thema Anthraknose bei Lupinen
Von 2018 bis 2022 prüfte das FiBL eine Vielzahl von biotauglichen Saatgutbehandlungen, um die Anfangsinfektion mit Anthraknose so weit wie möglich abzusenken und die Krankheit auf diese Weise besser zu kontrollieren.
Geprüft wurden Behandlungen mit:
- Heisswasser (verschiedene Temperaturen und Einwirkzeiten)
- Dampf (verschiedene Temperaturen und Einwirkzeiten)
- Elektronen (verschiedene Intensitäten und Eindringtiefen – in Deutschland zur biologischen Saatgutbehandlung zugelassen, in der Schweiz jedoch nicht)
- Erhöhter Sauerstoff-Partialdruck
- Behandlungen auf Senfbasis (Tillecur)
- Essig
- Verschiedene biologische Bekämpfungsmittel (Mikroorganismen)
- Überlagerung
Manche biologischen Bekämpfungsmittel zeigten in der Klimakammer Wirkung, jedoch nicht im Feld. Essig und Überlagerung reduzierten die Anthraknose im Jahr 2020, in anderen Jahren jedoch nicht. Eine wissenschaftliche Publikation (nur auf Englisch) fasst die Ergebnisse zusammen (siehe Weiterführende Informationen). In der Westschweiz werden im Projekt Rés0sem weitere Saatgutbehandlungen gegen Anthraknose geprüft.
Bisher haben alle diese Versuche keine Lösung aufgezeigt, die mit vertretbarem Aufwand eine Lösung für die Praxis versprich
Weiterführende Informationen
Artikel "The potential of alternative seed treatments to control anthracnose disease in whit lupin" (1.1 MB) (auf Englisch)
Projekt Rés0sem (Projektwebsite)
Züchtung neuer Sorten für die Schweiz (Rubrik Körnerleguminosen)
Letzte Aktualisierung dieser Seite: 02.09.2025
