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Boden und Klima

Die Landwirtschaft spielt im Klimawandel eine bedeutende Rolle. Als Verursacherin von Klimagasen trägt sie einerseits zur globalen Erwärmung bei, verfügt aber andererseits auch über ein grosses Potenzial zur Minderung des Klimawandels. Der Biolandbau stellt eine Möglichkeit zur Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel dar. Das FiBL Faktenblatt zu Boden und Klima beleuchtet die vielseitige Rolle der Landwirtschaft im Klimawandel. 

Langzeitversuche sowie Literaturstudien lassen bezüglich der Klimawirkung des Biolandbaus folgenden Schlüsse zu:

  • Biologisch wirtschaftende Betriebe mit Kleegrasanbau, Mist und Gülle aus der Viehhaltung bieten gute Voraussetzungen für die Erhaltung oder Steigerung des Humusgehaltes im Boden. 
  • Reduzierte Bodenbearbeitung kann auch im biologischen Landbau die Humusmenge im Boden zusätzlich erhöhen. 
  • Dank niedrigeren Stickstoffgaben und einer besseren Bodenfruchtbarkeit sind die Lachgasemissionen im Biolandbau um 40 % tiefer als im konventionellen Anbau. 
  • Dank vielfältigeren und aktiveren mikrobiellen Gemeinschaften im Boden mineralisieren biologisch bewirtschaftete Böden bei Trockenstress effizienter Stickstoff und sind somit besser an den Klimawandel angepasst. 
  • Pro Ernteeinheit benötigten die biologischen Anbauverfahren im DOK-Versuch 19 % weniger Energie als die konventionellen Verfahren. Bezogen auf die Fläche waren es sogar 30–50 % weniger.

Weiterführende Informationen

FiBL Faktenblatt Boden und Klima (FiBL-Shop)
Boden (Rubrik Pflanzenbau)
Pflanzenbau (ganze Rubrik)

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