Bodenbearbeitung
Bei den Pionier*innen des Biolandbaus galt die Faustregel «flach wenden und tief lockern». Dieser Grundsatz gilt heute im Prinzip immer noch. Mit stärkeren Traktoren und schwereren Maschinen ist die Pflugfurche jedoch immer tiefer geworden. Die tief wendende Bodenbearbeitung schafft zwar optimale Voraussetzungen für das Saatbett, wirkt sich aber nachteilig auf die Bodenstruktur, Bodenorganismen und die organische Substanz aus und hinterlässt einen unbedeckten Boden.
Die reduzierte Bodenbearbeitung kann einen Beitrag zum Bodenschutz und zur Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit leisten, indem sie zum Beispiel die Tragfähigkeit und den Wasserhaushalt des Bodens verbessert. Der vollständige Verzicht auf den Pflug bringt jedoch besonders in Systemen ohne Herbizide und schnell verfügbare Mineraldünger einige Herausforderungen mit sich.
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