Vielblättrige Lupine (Lupinus polyphyllus)
Die Vielblättrige Lupine wurde in Europa als Zier- und Futterpflanze sowie zur Bodenverbesserung und zum Schutz gegen Erosion eingeführt.
Vielblättrige Lupine: invasiv, stickstoffanreichernd und verdrängend – frühzeitige Bekämpfung ist entscheidend. Foto: Entomologie/Botanik, ETH Zürich, Albert Krebs
In vielen Regionen kommt sie heute spontan vor, dringt in schützenswerte Bergwiesen ein und verdrängt die einheimische Flora. Sie kommt in Höhenlagen von 400 bis 2 000 Metern vor.
Die Blätter und Samen der Vielblättrigen Lupine sind giftig. Die Samen enthalten Bitterstoffe und unter anderem Alkaloide und sind für das Vieh giftig.
Bekämpfung
- Mindestens zwei Jahre lang die Pflanzen vor der Blüte (Mai und Juli) ein- bis zweimal pro Jahr ausreissen. Oder drei bis fünf Jahre lang die Pflanzen vor der Blüte zweimal pro Jahr (Mai und Juli) mähen.
Fundorte melden
Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, ist es wichtig, Fundorte zu melden.
Meldungen können über die App oder das Online-Feldbuch oder von Info Flora erfasst werden:
FlorApp oder InvasivApp (info flora)
Online-Feldbuch (info flora)
Weiterführende Informationen
Vielblättrige Lupine (info flora)
Merkblatt Vielblättrige Lupine (info flora)
Früh erkennen, gezielt handeln: Invasive Neophyten unter Kontrolle (Rubrik invasive Pflanzen)
Letzte Aktualisierung dieser Seite: 17.02.2026
