Filme: Präzisionslandwirtschaft
Film: Feldroboter Farmdroid FD20 – Autonome Saat von Zuckerrüben
(11.04.2020) Die grösste anbautechnische Herausforderung bei Biozuckerrüben ist die Unkrautregulierung. Im Durchschnitt werden für das Jäten immer noch 180 Handarbeitsstunden pro Hektare aufgewendet. Das FiBL testet seit drei Jahren neue Verfahren, um die Jätstunden zu reduzieren.
Weiterführende Informationen (Meldung Farmdroid)
Film: Der neue Jätroboter «Anatis» von Carré
(15.10.2019) In diesem Film stellt Oscar Lobi denautonomen Jätroboter «Anatis» von Carré vor. Der Roboter wird nach fünf Jahren Entwicklungszeit im Jahr 2020 zum Preis von rund 100'000 Euro auf den Markt kommen.
Weiterführende Informationen (Rubrik Gemüsebau)
Film: Vermeidung von Vogelschäden in Sonnenblumen und Mais
(01.04.3019) Christope Sausse von Terres Inovia und Antoine Brelot von Arvalis stellen einen neuen Lösungsansatz vor: Roboter werden mit künstlicher Intelligenz gekoppelt, damit sie sich an das Verhalten der Vögel anpassen. Auf diese Art soll das Problem der Gewöhnung verkleinert werden.
Film: Präzisions-Tierhaltung - neue Technologien
(17.01.2019) Dieser Film zeigt neue Technologien im Bereich der Grünlandproduktion und Nutztierhaltung. Im Rahmen des Projekts «Progrès Herbe» fand am 07.09.2018 in Moudon eine Grünlandveranstaltung statt. Ausgewählte Aussteller stellen ihre Neuentwicklungen vor: Mobiler Melkroboter, Software für das Parzellen- und Herdenmanagement, Sensor für die Futteranalyse, Futterschieberoboter, Temperatursensoren für Heu.
Film: Striegeln mit elektronischer Tiefenführung
(18.09.2018) Je früher gestriegelt werden kann, desto grösser der Erfolg bei der Unkrautregulierung. Damit die Kulturpflanzen nicht geschädigt werden, ist eine präzise Einstellung der Zinken nötig. Im Film stellt Paul Treffler von der gleichnamigen Firma die neu entwickelte elektronische Tiefenführung vor.
Weiterführende Informationen
Treffler Präzisionsstriegel (Rubrik Ackerbau)
Film: Jätroboter «Nairo Dino»
(02.11.2017) Ebenfalls neu ist der Nairo dino (www.naio-technologies.com ), der grosse Bruder vom Naio oz der schon bei vielen Anlässen zu sehen war. Mit dem «Dino» ist der Roboter erwachsen geworden, da diese Version nun ein 1.5 oder 1.8 Meter breites Beet bearbeiten kann. Der Grundbau ist quadratisch, die Werkzeugaufhängung in der Mitte scheint aber etwas schwer zugänglich zu sein. Da alle Räder voll drehbar sind, kann mit einem 45 Grad Winkel das Gerät im Kreis fahren. Der Dino verfügt über ein GPS mit dessen Hilfe er die Feldbegrenzung erkennt und zum nächsten Beet findet. Innerhalb des Beetes erfolgt die Reihenerkennung über Sensoren, wie das von traktorgezogenen Hackgeräten schon bekannt ist. Aktuell sind noch keine in der Reihe hackenden Geräte verfügbar, analog zum Beispiel zum «Robovator». An der Ausstellung war das Gerät mit Schar- und Fingerhacken ausgerüstet. Da der Salat aber zu wenig verwurzelt war, kamen die Hackgeräte nur sparsam zum Einsatz. Nicht nur die Dimensionen sind vom Oz zum Dino gewachsen, auch –wenig erstaunlich - der Preis. In Frankreich wurden 70‘000 Euro angegeben, der Schweizer Importeur (Aebi Suisse) spricht von 80-90‘000 Franken. Da das Gerät vollautonom zum Einsatz kommt, muss man darauf vertrauen, dass eine Fehlermeldung per SMS kommt, bevor der ganze Salat ausgehackt ist.
Realisierung des Films: Thomas Alföldi, FiBL
Film: Jätroboter «Nairo Oz»
(30.08.2017) Der nächste Schritt sind vollautonome Geräte. Eines der ersten Geräte auf dem Markt ist der Jätroboter Oz von naïo-Technologies. Diese 150 kg leichte Maschine fährt selbstständig zwischen den Reihen, benötigt jedoch einen minimalen Reihenabstand von 65 cm. Sie ist daher noch nicht für die breite Anwendung im Gemüsebau geeignet. Dennoch: Der Jätroboter Oz zeigt, wohin die Entwicklung in Zukunft gehen wird. Spezialkulturen, wie Christbaumkulturen dürften momentan die interessantesten Anwendungsbereiche sein. Laut Vertreiber Aebi Suisse fällt die fehlende Wirkung in der Reihe weniger ins Gewicht. Der Oz könne mit einer montierten Bürste auch Erde in die Reihe schieben und dadurch das Unkraut im unbearbeiteten Teil unterdrücken. Der Oz kostet in der Schweiz zwischen 25’000 und 35‘000 Franken (Vertrieb Aebi Suisse). Er wird aktuell auf Betrieben mit Spezialkulturen getestet und kann auch gemietet werden.
Film: Schneckenroboter mit neuem Anlauf
(30.08.2017) Der Fachbereich Agrartechnik der Uni Kassel, die Firma KommTek und das Julius Kühn Institut entwickeln derzeit gemeinsam einen Roboter zur Regulierung von Schnecken im Ackerbau. Dieser soll mit Hilfe von GPS autonom über eine Ackerfläche navigieren, gefundene Schnecken auf einer Karte eintragen und bekämpfen. So sollen Hotspots ermittelt und gezielt angesteuert werden können. Nach einer gewissen Lernphase sollte der Roboter Hotspots durch machine learning antizipieren.
Weiterführende Informationen (Rubrik Gemüsebau)
Film: Welche Vorteile bringen satellitenbasierte und kameragesteuerte Lenksysteme
(10.12.2015) Im Film erläutert Thomas Anken von Agroscope den Stand der Technik bei automatischen Lenksystemen.
Satellitenbasierte Lenksysteme bringen nicht nur arbeitswirtschaftliche Vorteile, indem die Steuerperson auf dem Hackgerät eingespart werden kann. Vielmehr können so auch Fahrgassensysteme angelegt werden. Diese als Controlled Traffic Farming (CTF) bekannten Spursysteme bringen für den Bodenschutz Vorteile und verlängern das Zeitfenster für Pflege und Düngung. Für den Lohnunternehmer Hans-Peter Breiter liegen die Vorteile satellitengestützter Lenksysteme vor allem in der Arbeitsgenauigkeit und der deutlichen Entlastung des Fahrers. Im zweiten Teil des Videos stellt Thomas Anken kameragesteuerte Hackgeräte von Garford und Claas vor und schildert die Entwicklungen im Bereich der Pflanzenerkennung.
Der Film wurde im Rahmen des Bioackerbautages 2015 in Courtételle realisiert. Wir danken für die Unterstützung durch die Fondation Sur-La-Croix.
Kontakt Agroscope
Thomas Anken
Digitale Produktion
Agroscope
Tänikon
8356 Ettenhausen
Weiterführende Informationen
Agroscope Transfer «Präzisionsunkrautkontrolle in Reihenkulturen»
Film: Mechanische Unkrautregulierung im Gemüsebau (Rubrik Gemüsebau)
Ab Minute 9:50: Computergesteuerte Hackgeräte im Gemüsebau
ART-Bericht 756: Automatische Lenksysteme
Holpp, M., Anken, T., Sauter, M., Kroulik, M., Kvíz, Z., & Hensel, O. (2012). Nutzen automatischer Lenksysteme. Arbeitswirtschaftliche und ergonomische Aspekte | Technik im Überblick. ART-Bericht, 756, 1-8.
ART-Bericht 761 Permanente Spuren - Controlled Traffic Farming
Holpp M., Oberholzer H.-R., Reiser R., Rek J., Weisskopf P., Zihlmann U.
Schweizer Landtechnik. 3, 2013, 71-78
Präzisionsunkrautregulierung - Präsentation
Martin Holpp, Agroscope
Letzte Aktualisierung dieser Seite: 08.01.2020
