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Chinesische Samtpappel (Abutilon theophrasti)

Die Chinesische Samtpappel (Abutilon theophrasti) kommt besonders in nährstoffreichen Hackfrucht-Sommerkulturen (Zuckerrüben, Mais) vor, wo sie die Kulturen verdrängt. Insbesondere bei Soja-, Rettich- und Maiskulturen hat sie eine allelopathische Wirkung (geringere Keim- und Wachstumsraten).

Die Pflanze wächst auch in offenen Flächen wie Ruderalflächen, Ackerland, ungenutzten oder brachliegenden Flächen, an Strassenrändern, in Wiesen, Weiden oder Gärten. 

Eine einzelne Pflanze produziert 7 000 bis 17 000 Samen, die über einen langen Zeitraum lebensfähig sind. Die Blüten ziehen zahlreiche Bestäuber an, wodurch einheimische Pflanzen bei der Befruchtung benachteiligt werden.

Bekämpfung

Um das Risiko der Verschleppung von Samen auszuschliessen, ist es äusserst wichtig, bereits vor der Blüte einzugreifen.

  • Zwei Jahre lang ein- bis zweimal pro Jahr vor der Blüte (Juni und August) ausreissen.
  • Zurückgebliebenen offenen Boden ansäen um Wiederansiedlung zu verhindern.

Fundorte melden

Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, ist es wichtig, Fundorte zu melden. 
Meldungen können über die App oder das Online-Feldbuch oder von Info Flora erfasst werden:

FlorApp oder InvasivApp (info flora)
Online-Feldbuch (info flora)

Weiterführende Informationen

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