Biomostobst
Biomostobst war bis vor kurzem stark gesucht, aufgrund Umstellungsbetrieben und Neupflanzungen zeigt sich nun eine stark wachsende Fläche an Bio-Niederstamm-Anlagen sowie eine Zunahme der Anzahl Hochstammbäume.
Markt
Ende 2025 wurden rund 6'349 Tonnen Biomostäpfel und rund 246 Tonnen Mostbirnen geerntet (Zahlen beziehen sich auf Mengen im Ernteausgleichsystem).
Der Marktanteil von Biomostobst am Gesamt-Mostobstmarkt lag 2025 bei 11 % bei Mostäpfeln resp. 16% bei Mostbirnen (bezogen auf Menge im Ernteausgleichsystem).
Immer häufiger wird von den Konsument*innen ein Mostobstprodukt in Bioqualität nachgefragt. Besonders Mostäpfel werden für die Produktion von Biosüssmost und Schorle verwendet. Ebenfalls abgesetzt werden Mostfrüchte in der Verarbeitungsindustrie: Backindustrie, Birnendicksaft als alternatives Süssmittel oder zur Gewinnung natürlicher Aromen.
Bio Suisse empfiehlt den Produzentinnen und Produzenten, vor einem Umstellungsentscheid das Gespräch mit potenziellen Abnehmern zu suchen.
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Ab 2022 nur Mengen aus dem Ernteausgleichssystem. Quelle: SOV
Richtpreise
Die Richtpreise werden jährlich im Rahmen des Produktzentrums Mostobst, organisiert vom SOV, und im Beisein von Knospe-Produzent*innen festgelegt.
Akteure
Mostobst-Beiträge
Jährlich werden Knospe-Mostobstbeiträge, welche für absatzfördernde Massnahmen und den Aufbau des Bioobst-Marktes eingesetzt werden, durch den Schweizerischen Obstverband (SOV) eingezogen.
Modellrechnungen Biohochstammobst
Nutzen Sie die Berechnungen als Arbeitsinstrument für Ihre eigene, betriebsspezifische Version.
Marktspiegel
Weiterführende Informationen
Letzte Aktualisierung dieser Seite: 22.08.2023
