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FiBL
Bio Suisse
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Die Plattform der Schweizer Biobäuerinnen und Biobauern

Aktuelle Marktsituation

 Jan. 2026Jan. 2025Veränderung
absolut
Veränderung
relativ
Biomilchproduktion25 623 t23 353 t2 2709.7 %
Bioanteil an der
Produktion
8.5 %8.3 %0.20 pp_
Biomilchverwertung22 889 t22 339 t550 t2.5 %
Absatz Biomilchprodukte
im Detailhandel (*)
104 %100 %_4.5 %
Produzentenpreis93.61 Rp./kg94.96 Rp./kg- 1.35 Rp./kg- 1.4 %
Preisdifferenz konv.
vs. Bio
20.85 Rp./kg19.02 Rp./kg1.83 Rp./kg9.6 %
 KW
11/2026
KW
11/2025
Veränderung
absolut
Veränderung
relativ
Bio-Butterlager301 t239 t62 t25.9 %

* Absatz Dezember 2025

Produktion: Im Januar 2026 wurden gegenüber dem Vorjahresmonat deutlich mehr Biomilch produziert (+9.7%). Die höhere Produktion resultiert aus der aussergewöhnlich guten Grundfutterqualität und der daraus folgenden überdurchschnittlichen Milchleistung, es handelt sich um ein temporäres Überangebot, nicht um eine strukturelle Mengenausweitung. Der Bio-Anteil an der gesamten Milchproduktion liegt mit 8.5% etwas höher als im Vorjahr (+0.2%). Die Produzentenpreise für Biorohmilch liegen im Januar 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat mit 93.61 Rappen pro Kilo um 1.35 Rp./kg tiefer als im Januar 2025 mit 94.96 Rp/kg. Der tiefere Bio-Produzentenpreis ergibt sich aus derzeit möglichen Marktabzügen, die je nach Milchabnehmer variieren können. Der Preis für konventionelle Milch sinkt im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3.18 Rp/kg. Die Preisdifferenz zwischen Bio und konventionell steigt auf 20.85 Rp/kg.

Zusätzlicher Hinweis zur Milchproduktion: Aufgrund der derzeitigen Mehrmengen kann es bei einzelnen Milchabnehmern zu platzierungsbedingten Engpässen kommen. Diese führen zu einer zusätzlichen Belastung der Verarbeitungskapazitäten und können zeitlich begrenzte Abzüge, Deklassierungen oder weitere markstützende Massnahmen notwendig machen. Um die bestehende Marktstabilität sowie eine reibungslose Verarbeitung sicherzustellen, empfiehlt die Bio-Milchbranche den Produzent:innen, die Bio-Milchmengen bis zum Sommer gezielt zu reduzieren. Eine moderatere Mengenentwicklung soll helfen, die angespannte Marktlage rascher zu entspannen und unnötigen Marktdruck zu vermeiden.

Verwertung: Die Biomilchverwertung ist im Januar 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 2.5% gestiegen. Zu Biomilchprodukten wurden 22'889 Tonnen Milch verarbeitet. Im Vergleich zum Vorjahr wurde deutlich mehr Bio-Milch zu Jogurt und Quark verarbeitet. Die Butterbestände im Tiefkühllager liegen KW 11 auf 301 Tonnen, das sind 62 Tonnen mehr als in der Vorjahreswoche. Der aktuelle Butterlagerbestand liegt um 25.9 % über dem Vorjahresniveau.

Handel und Konsum: Im Detailhandel finden Biomilchprodukte generell einen guten Absatz. Der Umsatz im Schweizer Detailhandel 2024 liegt mit 439 Mio. CHF und einem Bio-Anteil von 12 % auf einem stabilen Niveau. Im Dezember 2025 liegt der Absatz von Bio-Milchprodukten über dem vom Vorjahr mit +4.5%. Im Detailhandel erfreuen sich vor allem Bio-Trinkmilch, Bio-Quark und Bio-Hüttenkäse grosser Nachfrage, wohingegen Bio-Halbhart und Hartkäse schwerer Absatz findet.

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