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Glattes Zackenschötchen (Bunias orientalis)

Das Zackenschöttchen (Bunia orientalis) kommt vor allem auf Wiesen, Flussufern, Brachen und extensiv genutzten Weiden vor. Seine langlebigen, kleinen Samen verbreiten sich leicht und können auch im Sommer keimen. Späte Mahd und das Liegenlassen von Schnittgut begünstigen seine Ausbreitung.

Die Pflanze besitzt eine kräftige Pfahlwurzel, die tief in die Erde reicht und auch aus kleinsten Wurzelstücken neu austreiben kann. Sie bildet dichte Bestände, die andere Pflanzenarten verdrängen.

Die Blüten ziehen viele Bestäuber an, wodurch einheimische Pflanzen bei der Befruchtung benachteiligt werden.

Bekämpfung

Um Samenbildung zu vermeiden, werden die Pflanzen vor der Blüte entfernt.

  • Zwei Jahre lang ein- bis zweimal pro Jahr vor der Blüte (Mai und Juni) ausstechen, wenn möglich, wird so viel wie möglich der Wurzel ausgegraben, um ein Nachwachsen der Pflanze zu verhindern
  • Grössere Bestände fünf Jahre lang zweimal pro Jahr vor der Samenbildung bodennah mähen.
  • Zurückgebliebenen offenen Boden ansäen.

Fundorte melden

Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, ist es wichtig, Fundorte zu melden. 
Meldungen können über die App oder das Online-Feldbuch oder von Info Flora erfasst werden:

FlorApp oder InvasivApp (info flora)
Online-Feldbuch (info flora)

Weiterführende Informationen

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