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Bioackerbautage 2026

Im kommenden Juni finden auf der Domäne St. Katharinental die Bioackerbautage (BAT) 2026 statt. Ein engagiertes Organisationskomitee kümmert sich gemeinsam mit dem Betriebsleiterehepaar um die Organisation. In einer Reihe von Videos befragt ein Filmteam des Forschungsinstitut für biologische Landwirtschaft FiBL die Köpfe hinter dem BAT und begleitet das Gedeihen der Kulturen.

Die 10. Schweizer Bioackerbautage finden am 19. und 20. Juni 2026 bei Urban und Nadine Dörig auf der Domäne St. Katharinental in Diessenhofen im Thurgau statt. Der Anlass wird vom FiBL, dem Bildungs- und Beratungszentrum Arenenberg, Bio Suisse, Bio Ostschweiz sowie der Domäne St. Katharinental und einem lokalen OK organisiert.

Vorschau Themenposten: Von Streifenanbau bis Hackgerät

Was den Bioackerbau heute und in Zukunft bewegt, lässt sich im Feld sowie an vielen Posten praktisch erleben. Hier eine Vorschau auf vier Themenbereiche.

Zukünftige Technologien und Wassermanagement

  • Der Posten 9 zeigt aktuelle Entwicklungen in Robotik, Sensorik und Datenanwendung im Ackerbau.
  • Die vorgestellten Technologien ermöglichen es, Bestände genauer zu beurteilen und Eingriffe im Feld gezielter umzusetzen.
  • Zum Thema Wassermanagement stehen Datenerfassung und Massnahmen zur Verbesserung des Bodenwasserhaushalt im Fokus.

Streifenanbau im Bioackerbau

  • Streifenanbau erhöht die Landschaftsvielfalt.
  • Die Streifen bieten einen Vorteil gegen Erosion und verlangsamen die Ausbreitung von Pilzkrankheiten.
  • Am Posten 3 werden die Umsetzung und der Nutzen sowie Hürden thematisiert.

Untersaaten im Bioackerbau

  • Untersaaten stärken Bodenfruchtbarkeit, Beikrautunterdrückung und die Biodiversität.
  • Am Posten 16 werden verschiedene Mischungen gezeigt – von klassischen niedrigwachsenden und blütenreichen Varianten bis zu futterbaulich nutzbaren Beständen.
  • Verglichen werden Herbst- und Frühjahrsansaaten im Winterweizen.

Maschinendemos

  • Moderne Hack-, Laser- und Zupfgeräte entfernen Beikräuter präzise in und zwischen den Kulturreihen.
  • An den Maschinendemos werden zweimal täglich verschiedene Geräte im Feld vorgeführt. So können die Techniken direkt verglichen werden.
  • Jede Maschinendemo dauert etwa 45 Minuten. Nach der Arbeit im Feld werden die Resultate diskutiert, es gibt Zeit für Fragen und Austausch.

Einen ausführlicheren Einblick in die verschiedenen Themenbereiche liefert das Bioaktuell Magazin 4|2026.

Situationsplan Bioackerbautage 2026

Film-Serie zu den Bioackerbautagen

Das FiBL begleitet die Vorbereitungen zum Höhepunkt des Bioackerbaujahrs mit einer kleinen Filmserie. 

Den Auftakt machte die Vorstellung des OK. Die engagierten Personen hinter dem Grossanlass stellen sich kurz vor und beschreiben, was ihr ihre Aufgabengebiete sind.

Im zweiten Film kommen Urban und Nadine Dörig etwas ausführlicher zu Wort. Sie beschreiben ihren Betrieb und erzählen, warum sie sich auf den Anlass freuen. Die Staatsdomäne St. Katharinental gehörte einst zum gleichnamigen Kloster und liegt zwischen Schaffhausen und Stein am Rhein, direkt am Fluss. Heute pachten Dörigs den Betrieb vom Kanton Thurgau.

Der dritte Film beschreibt das Gedeihen der Herbstkulturen. Stephanie Biderborst vom FiBL und Urban Dörig begehen die winterlichen Felder und äussern sich über den Zustand von Raps und Getreide. Zudem erzählt der Betriebsleiter, warum er viel Gewicht auf den Einsatz von Kompost legt.

Der vierte Film in der Serie steht unter dem Motto Frühlingserwachen. Die Vorbereitungen auf den Grossanlass im Juni laufen auf Hochtouren. Die trockenen Bedingungen in den letzten Wochen boten ideale Verhältnisse für die Bodenbearbeitung und die Frühjahrssaaten. Auf den Feldern der Domäne sind bereits viele Versuche angelegt. Getreidesorten, Rapsversuche, Untersaaten, ein Feld mit Streifenanbau, sowie etliche spezielle Kulturen wie zum Beispiel Linsen oder Lupinen.

Adrian Krebs, FiBL

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