Film: Solidarische Landwirtschaft am Beispiel des Selbsterntegarten «Mis Gmües»

Solidarische Landwirtschaft, abgekürzt «Solawi», basiert auf der direkten Zusammenarbeit von Produzentinnen und Produzenten sowie Konsumentinnen und Konsumenten. In der Schweiz gibt es mittlerweile über vierzig solcher Initiativen, hauptsächlich im Gemüsebau. Noëmi Töndury, Assistentin Pflanzenschutz und Agrarökologie an der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften HAFL, stellte am Bioackerbautag 2019 auf dem Areal der Bioschwand den Selbsterntegarten «Mis Gmües» vor. Im Film erklärt sie anhand dieses Beispiels, wie solidarische Landwirtschaft funktioniert. Und sie berichtet von den Erfahrungen mit diesem 2019 gestarteten Projekt.

Erwünschter Austausch

Die praktische Mitarbeit der Konsumentinnen und Konsumenten bei der landwirtschaftlichen Produktion bringt die Beteiligten wieder zusammen und fördert die Wertschätzung für die bäuerliche Arbeit. Im Fall von «Mis Gmües» werden Flächenbeiträge für 1.5 Meter breite Feldstreifen erhoben, die für die Produzentinnen und Produzenten im Prinzip eine Absatzgarantie bedeuten. Auf der Seite der Konsumentinnen und Konsumenten stehen das Interesse an gesunden und nachhaltig produzierten Nahrungsmitteln im Vordergrund sowie die eigenen Erfahrungen im Feld.

Der Film entstand am Bioackerbautag 2019 auf der Bioschwand in Münsingen BE.

Weiterführende Informationen
www.solawi.ch (Webseite der Kooperationsstelle für solidarische Landwirtschaft)

 

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 22.01.2020

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