Nahrungsmittel produzieren und Artenvielfalt fördern

Nahrungsmittelproduktion und Biodiversität lassen sich gut kombinieren – wenn das Verständnis für die Zusammenhänge von der Erhaltung natürlicher Ressourcen und einer langfristigen Produktivität vorhanden ist. Eine agrarökologische Fachberatung ist dabei ein Schlüsselfaktor, damit die Kombination von Produktivität und Erhaltung einer reichen Biodiversität funktioniert.

(15.05.2017) 

Eine Studie aus dem Projekt «Mit Vielfalt punkten» (MVP) zeigt, dass bei Landwirtinnen und Landwirten, die eine gesamtbetriebliche Beratung erfahren haben, nach einigen Jahren deutlich mehr Biodiversitätsförderflächen (BFF) und vor allem mehr BFF der Qualitätsstufe II vorhanden sind als bei Landwirten, die nicht beraten worden sind. Praktische Beispiele dafür, wie sich Produktivität und Biodiversität ökonomisch sinnvoll in verschiedenen Produktionsgebieten kombinieren lassen, finden sich im 2016 neu erschienen Handbuch für Landwirte und Berater «Biodiversität auf dem Landwirtschaftsbetrieb» und auf der gleichnamigen Webseite.
Dies alles sind Resultate des achtjährigen Projektes «Mit Vielfalt punkten» (MVP) der Vogelwarte Sempach und des FiBL.

Schlussveranstaltung «Mit Vielfalt punkten» am 30. Juni 2017 in Olten
An der Schlussveranstaltung werden die wichtigsten Erkenntnisse des Projekts und deren Stellenwert für nachhaltige Produktionssysteme diskutiert.
Schlussveranstaltung «Mit Vielfalt punkten» (Rubrik Agenda)


Weiterführende Informationen

Biodiversität auf dem Landwirtschaftsbetrieb (externe Webseite)

Biodiversität (Rubrik Pflanzenbau)

Lukas Pfiffner (FiBL) und Simon Birrer (Vogelwarte)

 

Hinweis: Dies ist eine tagesaktuelle Meldung. Sie wird nicht aktualisiert.

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