Reden Sie mit bei der Klimapolitik für die Schweizer Landwirtschaft

Seit Ende August läuft die Vernehmlassung zur «Genehmigung des Klima-Übereinkommens von Paris», zur «Totalrevision des CO2-Gesetzes» und zum «Abkommen mit der Europäischen Union zur Verknüpfung des Emissionshandels». Das heisst, dass verschiedene Gruppierungen ihre Meinung dazu kundtun werden. Die Landwirtschaft ist eher am Rande erwähnt, aber es ist eine Gelegenheit, auf die Wichtigkeit des Themas «Klima und Landwirtschaft» hinzuweisen und Bewegung in die Sache zu bringen.

(24.10.2016) 

Weshalb sollte Sie als Landwirt das interessieren? Weil sich die Ziele an der Klimastrategie Landwirtschaft orientieren, und somit die landwirtschaftlichen Emissionen bis 2030 eigentlich um mindestens 20 Prozent gegenüber heute reduziert werden müssten. Können Sie sich vorstellen, wie das geschehen soll? Welche Möglichkeiten sehen Sie da auf Ihrem Betrieb? Mit weniger Stickstoff, weniger importiertem Kraftfutter und weniger Tieren ist es zu erreichen, aber dies bedeutet einen fundamentalen Wandel und veränderte Konsumgewohnheiten.

Deshalb ist es wichtig, was der Schweizer Bauernverband, Schweizer Fleisch-Fachverband, Swissmilk, Bio Suisse oder der Verband Schweizer Gemüseproduzenten dazu sagen. Die Landwirtschaft kann nicht das Klima retten, ihre Aufgaben sind andere. Aber auch sie kann ihren Teil zum Klimaschutz beitragen. Es geht zum Beispiel nicht darum, Besitzstandswahrung zu üben, und statt 20 vielleicht nur 2 Prozent Reduktion zu erstreben. Es geht darum, eine konkrete Vision der zukünftigen nachhaltigen Landwirtschaft zu entwickeln. Interessiert Sie das? Dann kontaktieren Sie die Verbände und bringen Ihre Vorschläge in die Debatte ein. AM, AG

Unterlagen für die Vernehmlassung (Webseite des Bundes)

Hinweis: Dies ist eine tagesaktuelle Meldung. Sie wird nicht aktualisiert.

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