Stierhaltung: Die natur- und artgerechte Art der Fortpflanzung Merkblatt: «Artgerechte Kälbermast und Aufzucht von Mastremonten» 

Merkblatt zum stressarmen Umgang mit Rindvieh

Für einen artgerechten und stressarmen Umgang mit Rindern sind Kenntnisse zur Wahrnehmung der Tiere und arttypischen Besonderheiten unumgänglich. Gerade aus der Mutterkuhhaltung häufen sich Meldungen zu schweren Unfällen im Umgang mit Rindern. Die Ursache dafür nur bei aggressiven Tieren zu suchen wäre zu einfach – sind die Gründe für derartige Vorfälle doch meist Missverständnisse zwischen Menschen und Tieren. Durch den immer geringer werdenden Kontakt mit Menschen werden die Tiere scheuer. Dies erschwert den Umgang und führt zwangsläufig zu Stress. Unsere Aufgabe als Tierhalter ist es deshalb, verantwortungsvoll dieser Problematik vorzubeugen und aktiv entgegen zu wirken. Missverständnisse entstehen meist durch mangelnde Kommunikation in der Mensch-Tier-Beziehung. Um jedoch Kommunikation zu ermöglichen ist es in erster Linie wichtig die tierindividuelle Wahrnehmung zu verstehen, die Sprache der Tiere richtig zu deuten und die Grundprinzipien gängiger Lerntheorien zu kennen.

Gerade Rinder unterscheiden sich zum Beispiel in der visuellen Wahrnehmung enorm von uns Menschen und sehen deshalb die Welt buchstäblich mit anderen Augen. Unsere Aufgabe ist es so viel Wissen wie möglich zu sammeln um uns in die Tiere hineinversetzen zu können. Wird dieses Wissen sinnvoll angewendet, ist der Grundstein für einen stressarmen und erfolgreichen Umgang mit Rindern gelegt. Das neue FiBL-Merkblatt «Erfolgreiches Rinderhandling» versucht Wissenslücken zu schliessen, interessante Informationen zu den Sinnesleistungen, der Psychologie und tierartlichen Besonderheiten unserer Rinder zu liefern.

Das 24 Seiten umfassende Merkblatt ist im FiBL-Shop als Broschüre zum Preis von neun Franken oder als kostenloser Download erhältlich.

Merkblatt «Erfolgreiches Rinderhandling: wahrnehmen, verstehen, kommunizieren» (FiBL-Shop)

 

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 05.01.2015

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