Blacken stechen - gibt es Alternativen?

(16.09.2013) 

Viele Biogrünlandbetriebe haben nur ein grosses Problem: die Blacke. Wie bekämpfen? Wichtig ist, dass an zwei Punkten angesetzt wird.

  1. Es gibt Gründe, dass eine Parzelle oder ein ganzer Betrieb blackenverseucht ist. Diesen Ursachen muss nachgegangen werden und sie müssen behoben werden, sonst wird die Stecherei nie ein Ende haben. Im Merkblatt «Blackenregulierung» wird darauf eingegangen.
  2. Bei einem hohen Blackenbesatz ist das Stechen mit dem normalen Stecheisen ein Plackerei. In der Vergangenheit wurden verschiedene Bekämpfungsgeräte entwickelt. Allesamt sind im Stadium des Prototypen stecken geblieben.
    Agroscope hat vor kurzem ein Verfahren entwickelt, bei dem Heisswasser eingesetzt wird. Zudem wurde ein mechanisches Stechgerät, die Blackenzwirbel getestet. Beide Geräte können mittlerweile gekauft werden. Es wird sich weisen, ob sich die Geräte in der Praxis durchsetzen können.
    Zudem gibt es verschiedene Arten von Blackenstecheisen. Das verbreitetste Eisen ist das von der Landi. Es ist aber ziemlich schwer und verstopft leicht. Deshalb könnte es sich lohnen, einmal ein anderes Fabrikat auszuprobieren. Das kostet nicht viel, bringt aber etwas Abwechslung und im besten Fall mehr Leistung und etwas weniger Anstrengung in den Blackenstechalltag. (RS)

Weiterführende Informationen

Verschiedene Blackenstecheisen

Filme: Blackenbekämpfung mit Heisswasser und Blackenzwirbel (Rubrik Grünland)

Bezugsadresse Heisswassergerät:
Hans Bachmann Hochdruckanlagen AG
Küfersberg 24
9606 Bütschwil SG
Tel. 071 983 26 21

Bezugsadresse Blackenzwirbel:
Odermatt Landmaschinen AG
Industrie Unterdorf
5502 Hunzenschwil AG
Tel. 062 897 14 66
Webseite

Merkblatt Blackenregulierung (FiBL-Shop)

Weitere Artikel zur Blackenregulierung (Rubrik Grünland) 

www.blacke.ch (Webseite Agroscope) 

Hinweis: Dies ist eine tagesaktuelle Meldung. Sie wird nicht aktualisiert.

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