Die Forderungen von Bio Suisse zur AP 2014-17

(02.07.2013) 

Fristgerecht hat Bio Suisse ihre Stellungnahme zu den Verordnungen zur AP 2014-17 eingereicht. Martin Bossard, Leiter Agrarpolitik fasst zusammen:

«Bio Suisse will schnell Klarheit, damit die Betriebe planen können. Der Vorstand lehnt das Referendum einstimmig ab. Die Bäuerinnen und Bauern sind clever und werden wie bei früheren Änderungen die Chancen packen. Nötige Korrekturen:

  1. Mindesttierbesatz senken, damit alle Mutterkuh-, Weidebeef- und Aufzuchtbetriebe Versorgungssicherheits- und GMF-Beiträge erhalten.
  2. Graslandbasierte Produktion besser fördern: 150 Franken für mindestens 75% Gras und 90% Grundfutter, 400 Franken für 90% Gras.
  3. Gezielte Erhöhung der RAUS-Beiträge.
  4. Keine Senkung des Brotgetreidezoll, versuchsweise Einführung eines Einzelkulturbeitrages für Futtergetreide.
  5. Deutlich höhere Biobeiträge. Diese machen nur 1% der Direktzahlungen aus.

Wir begrüssen den Entscheid, die SAK vorerst beizubehalten und gemäss Postulat Leo Müller zu überprüfen.»

Die detaillierte Stellungnahme kann auf der Homepage von Bio Suisse eingesehen bzw. heruntergeladen werden:

Agrapolitik 2014-17 (Webseite Bio Suisse)

Hinweis: Dies ist eine tagesaktuelle Meldung. Sie wird nicht aktualisiert.

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